von Eva Weber » 3. August 2011 10:18
Medien in der Hand der Mobilfunkindustrie und des Strahlenschutzes
Den Bericht auf der Titelseite des MÜNCHNER MERKUR vom 3. Aug. 2011 möchte ich den Schweizern nicht vorenthalten:
Abschrift:
"DIE GUTE NACHRICHT " (Alles noch dazu eingerahmt! Anm. von mir)
"Entwarnung"
"Kinder und Jugendliche erkranken nicht häufiger als andere an einem Hirntumor, wenn sie mit dem Handy telefonieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Untersuchung der Uni Basel. Jugendliche Telefonierer hatten danach auch fünf Jahre nach der ersten Handynutzung kein erhöhtes Tumorrisiko. Insgesamt nahmen 352 Kinder und Jugendliche an der Erhebung teil."
Das Bundesamt für Strahlenschutz rät zumindest: "Unter 6 Jahren möglichst kein Handy." Warum eigentlich? Die neu gewonnenen Erkenntnisse bestätigen doch wieder einmal Harmlosigkeit der Strahlung. Den Kindern stets das Beste. Nichts täten sie lieber als Telefonieren von Kindesbeinen an. Es soll ja tatsächlich noch so vorsintflutliche Eltern geben, die sich an die Empfehlung des Bundesamts für Strahlenschutz halten und auch noch später ihre Kinder nicht so gerne mit dem Handy sehen. Dem muss entgegengewirkt werden mit einer Studie über die man sich nur wundern kann.
Vielleicht schafft man es doch noch, nichtionisierende Strahlung, insbesondere Handystrahlung (Bezug Gliome) wieder aus Gruppe 2b, "möglicherweise krebserregend (WHO)" , herauszukriegen.
Über so viel Gewissenlosigkeit, eine Studie, die keinerlei Aussagekraft hat, so zu verbreiten, kann man nur noch staunen! Kinder sind angeblich unser höchstes Gut, heißt es doch immer, oder sollte es besser heißen: "Kinder sind der Mobilfunkindustrie höchstes Gut, denn früh übt sich wer ein Meister werden will. Je früher Sucht erzeugt wird, umso sicherer sind die Einnahmen!"
Ich bemühe mich stets um einen gemäßigten Ton. Aber dazu kann ich nichts anderes mehr sagen als: "Es bleibt einem die Spucke weg! Es ist schlichtweg zum Kotzen!"
Eva Weber
[b]Medien in der Hand der Mobilfunkindustrie und des Strahlenschutzes[/b]
[b]Den Bericht auf der Titelseite des MÜNCHNER MERKUR[/b] vom 3. Aug. 2011 möchte ich den Schweizern nicht vorenthalten:
Abschrift:
[i][b]"DIE GUTE NACHRICHT "[/b] (Alles noch dazu eingerahmt! Anm. von mir)
[b]"Entwarnung"[/b]
[b]"Kinder und Jugendliche erkranken nicht häufiger als andere an einem Hirntumor, wenn sie mit dem Handy telefonieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Untersuchung der Uni Basel. Jugendliche Telefonierer hatten danach auch fünf Jahre nach der ersten Handynutzung kein erhöhtes Tumorrisiko. Insgesamt nahmen 352 Kinder und Jugendliche an der Erhebung teil."[/b][/i]
Das Bundesamt für Strahlenschutz rät zumindest: "Unter 6 Jahren möglichst kein Handy." Warum eigentlich? Die neu gewonnenen Erkenntnisse bestätigen doch wieder einmal Harmlosigkeit der Strahlung. Den Kindern stets das Beste. Nichts täten sie lieber als Telefonieren von Kindesbeinen an. Es soll ja tatsächlich noch so vorsintflutliche Eltern geben, die sich an die Empfehlung des Bundesamts für Strahlenschutz halten und auch noch später ihre Kinder nicht so gerne mit dem Handy sehen. Dem muss entgegengewirkt werden mit einer Studie über die man sich nur wundern kann.
Vielleicht schafft man es doch noch, nichtionisierende Strahlung, insbesondere Handystrahlung (Bezug Gliome) wieder aus Gruppe 2b, "möglicherweise krebserregend (WHO)" , herauszukriegen.
Über so viel Gewissenlosigkeit, eine Studie, die keinerlei Aussagekraft hat, so zu verbreiten, kann man nur noch staunen! Kinder sind angeblich unser höchstes Gut, heißt es doch immer, oder sollte es besser heißen: "Kinder sind der Mobilfunkindustrie höchstes Gut, denn früh übt sich wer ein Meister werden will. Je früher Sucht erzeugt wird, umso sicherer sind die Einnahmen!"
Ich bemühe mich stets um einen gemäßigten Ton. Aber dazu kann ich nichts anderes mehr sagen als: "Es bleibt einem die Spucke weg! Es ist schlichtweg zum Kotzen!"
Eva Weber