Weihnachten 2011

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von Eva Weber » 4. Dezember 2011 18:35

Ich denke schon, dass es aus dem Gedicht hervorgeht, um welche Art von Wellen es sich handelt und es dürfte schon ersichtlich sein, dass ich keine Scheu habe, die Dinge beim Namen zu nennen.
Ich nenne: Gepulste Strahlung, vernetzt, Display, Handy, im Vergleich zur vollen Sonne, die uns stets vorgehaltene "schwächste" Strahlung, Funk und Mobilfunkbäume. Ich denke, dass es schon klar ist, was gemeint ist.

Dennoch, es ist ein Gedicht und in Ihren Reim

"Da kam ein Kran um aufzustellen
einen Turm der sendet MikroWellen"


passt "Mikro" nicht hinein. Das tut mir in der Seele weh, weil es gegen jeden Rhythmus ist!

Aber vielleicht wird, falls es mir dann noch gelingt, das Nächstjährige treffender.

Danke für die Antwort!

Eva Weber

Re: Weihnachten 2011

von ES » 4. Dezember 2011 17:34

Schönes Gedicht... :)

Doch würde ich das Übel auch in einem Gedicht beim Namen nennen.

>>
Da kam ein Kran um aufzustellen
einen Turm der sendet MikroWellen.
<<

Weihnachten 2011

von Eva Weber » 3. Dezember 2011 17:01

Retter der Menschheit, der große Segen des Mobilfunks


Gepulster Strahlung ausgesetzt,
fühlt der Mensch sich gut vernetzt.
Der Mensch von heute ist entzückt,
wenn er auf ein Display blickt!
Der Daumen tippt, der Finger wischt,
was wird ihm Schönes aufgetischt,
dass er weder hört noch sieht,
was um ihn herum geschieht?

Er rennt schwatzend durch die Straßen,
um der Welt gewissermaßen
kund zu tun woher, wohin
und was als nächstes er im Sinn.
Hat er einen Berg bestiegen,
die Welt muss Nachricht davon kriegen.
Was bringt dem Menschen Freude pur?
Stets gutes Netz in der Natur!

Schon jedem Kind wird beigebracht,
wie glücklich so ein Handy macht.
Doch mir wird dabei angst und bang,
der Kinder Leben währt noch lang!
Der Fortschritt führt zu mancher Plage,
Kopfschmerz, müde alle Tage,
doch solch Beschwerden sind nicht wichtig,
wer daran leidet, tickt nicht richtig!!

In voller Sonne, groß und mächtig,
gedieh ein Tannenbaum ganz prächtig!
Da kam ein Kran um aufzustellen
einen Turm der sendet Wellen.
Das dunkle Kleid, das einstmals dicht,
wird braun und dürr und auch ganz licht.
Nur "schwächste" Strahlen ihn umgeben
und nehmen gnadenlos sein Leben.

Es braucht wohl einen Riesenstern,
der sie aufweckt, diese Herrn,
zu schonen Mensch und auch Natur,
von Taten ist da keine Spur.
Nach Macht und Mammon gilt's zu streben,
grob missachtend alles Leben,
als wär die Welt ihr Werk gewesen
und müsste nun an Funk genesen.

Gilt's zu erfüllen Weihnachträume,
so braucht es nur Mobilfunkbäume!!


Eva Weber, Dez. 2011, geschädigt durch Mobilfunk.
Das Gedicht darf jederzeit vervielfältigt und weitergegeben werden.
Der Zusatz darf jedoch nicht fehlen!

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