von Elisabeth Buchs » 9. August 2005 14:07
Hallo Gesuana
Solche und ähnliche Gedanken haben ich und andere Betroffene sich auch schon gemacht. Beim erwähnten Selbsthilfegruppentreff sind verschiedene Möglichkeiten diskutiert worden, wie wir Elektrosensiblen uns zusätzlich zu den von Gighaherz getroffenen Massnahmen wie z.B. Unterstützung bei Einsprachen, Internetseite, Versenden einer Informationsbroschüre, Elektrosmog-Kongress usw. gegen den zunehmenden Elektrosmog wehren könnten. All das benötigt viel Zeit, Kraft und Geld. Zur Möglichkeit des Einzahlens von Steuern auf ein Sperrkonto sollte man sich zuerst einmal bei einem Anwalt erkundigen. Sei es beim Anwalt, der Gigaherz berät oder vielleicht habe ich noch die Möglichkeit zu einem Treffen mit einem Haupteinsprecher und Anwalt. Jedenfalls vom Bunker aus oder aus dem Wohnmobil im Wald zahle ich dann auch keine Steuern mehr oder immer nur gerade soviel, dass man noch nicht betrieben wird.
Gestern ist meine elektrosensible Kollegin weinend zusammengebrochen, weil das Baugesuch für die leistungsstarke UMTS-und GSM-Antenne mitten im Wohngebiet nur etwa 50 m neben ihrer Wohnung bewilligt worden ist. Sie hat fast Tag und Nacht mit andern zusammen zuerst Flugblätter verteilt, dann von Tür zu Tür Unterschriften gesammelt und gegen die Antenne sind mehr als 1000 Unterschriften gesammelt worden. Die Einsprache wird ziemlich sicher weitergezogen. Wenigstens ist meine Kollegin nur Mieterin und könnte noch mit weniger Mühe umziehen als ein Haus- oder Wohnungsbesitzer, wenn es auch immer schwieriger wird, einen "guten" Ort zu finden.
Was mich sehr beschäftigt ist das Demokratieverständnis bezüglich der Antennenfrage. Da heisst es: die Mehrheit will das. (Wobei eine Mehrheit das Handy für gelegentliche kurze Gespräche oder SMS braucht, wozu die bisherigen Antennen meistens ausreichen und wiederum jedenfalls bis jetzt nur eine Minderheit für UMTS-Anwendungen). Wenn nun aber diese Minderheit so stark unter dem rasant zunehmenden Elektrosmog leidet, dass ein normales Leben nicht mehr möglich ist, dass sie schwerste gesundheitliche Beschwerden haben, ist es Demokratie, dass sich die Mehrheit darüber hinwegsetzen kann, auch wenn diese Minderheit keine Auswegmöglichkeit mehr hat? Gilt da einfach das Recht des Stärkeren und eine "natürliche Auslese"? Dass darf doch nicht sein, dass eine Minderheit kein Recht auf Schutz hat. Das schlimmste ist jedoch, dass oft noch behauptet wird, die gesundheitlichen Beschwerden hätten keinen Zusammenhang mit dem Elektrosmog und wir seien nur psychisch Kranke, so dass sie sich noch drücken können vor der Frage des Minderheitenschutzes. Und wir haben auf unserer Seite nicht die Möglichkeit von wissenschaftlichen Studien, die beweisen könnten, dass unsere Beschwerden vom Elektrosmog kommen und sich die Elektrosensibilität objektivieren lassen würde z.B. durch Gen-Test (schlechter Entgifter) oder weitere Abklärungen beim Leitgeb-Test usw.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Hallo Gesuana
Solche und ähnliche Gedanken haben ich und andere Betroffene sich auch schon gemacht. Beim erwähnten Selbsthilfegruppentreff sind verschiedene Möglichkeiten diskutiert worden, wie wir Elektrosensiblen uns zusätzlich zu den von Gighaherz getroffenen Massnahmen wie z.B. Unterstützung bei Einsprachen, Internetseite, Versenden einer Informationsbroschüre, Elektrosmog-Kongress usw. gegen den zunehmenden Elektrosmog wehren könnten. All das benötigt viel Zeit, Kraft und Geld. Zur Möglichkeit des Einzahlens von Steuern auf ein Sperrkonto sollte man sich zuerst einmal bei einem Anwalt erkundigen. Sei es beim Anwalt, der Gigaherz berät oder vielleicht habe ich noch die Möglichkeit zu einem Treffen mit einem Haupteinsprecher und Anwalt. Jedenfalls vom Bunker aus oder aus dem Wohnmobil im Wald zahle ich dann auch keine Steuern mehr oder immer nur gerade soviel, dass man noch nicht betrieben wird.
Gestern ist meine elektrosensible Kollegin weinend zusammengebrochen, weil das Baugesuch für die leistungsstarke UMTS-und GSM-Antenne mitten im Wohngebiet nur etwa 50 m neben ihrer Wohnung bewilligt worden ist. Sie hat fast Tag und Nacht mit andern zusammen zuerst Flugblätter verteilt, dann von Tür zu Tür Unterschriften gesammelt und gegen die Antenne sind mehr als 1000 Unterschriften gesammelt worden. Die Einsprache wird ziemlich sicher weitergezogen. Wenigstens ist meine Kollegin nur Mieterin und könnte noch mit weniger Mühe umziehen als ein Haus- oder Wohnungsbesitzer, wenn es auch immer schwieriger wird, einen "guten" Ort zu finden.
Was mich sehr beschäftigt ist das Demokratieverständnis bezüglich der Antennenfrage. Da heisst es: die Mehrheit will das. (Wobei eine Mehrheit das Handy für gelegentliche kurze Gespräche oder SMS braucht, wozu die bisherigen Antennen meistens ausreichen und wiederum jedenfalls bis jetzt nur eine Minderheit für UMTS-Anwendungen). Wenn nun aber diese Minderheit so stark unter dem rasant zunehmenden Elektrosmog leidet, dass ein normales Leben nicht mehr möglich ist, dass sie schwerste gesundheitliche Beschwerden haben, ist es Demokratie, dass sich die Mehrheit darüber hinwegsetzen kann, auch wenn diese Minderheit keine Auswegmöglichkeit mehr hat? Gilt da einfach das Recht des Stärkeren und eine "natürliche Auslese"? Dass darf doch nicht sein, dass eine Minderheit kein Recht auf Schutz hat. Das schlimmste ist jedoch, dass oft noch behauptet wird, die gesundheitlichen Beschwerden hätten keinen Zusammenhang mit dem Elektrosmog und wir seien nur psychisch Kranke, so dass sie sich noch drücken können vor der Frage des Minderheitenschutzes. Und wir haben auf unserer Seite nicht die Möglichkeit von wissenschaftlichen Studien, die beweisen könnten, dass unsere Beschwerden vom Elektrosmog kommen und sich die Elektrosensibilität objektivieren lassen würde z.B. durch Gen-Test (schlechter Entgifter) oder weitere Abklärungen beim Leitgeb-Test usw.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs