von Eva Weber » 25. August 2012 12:41
Gast hat geschrieben:
Was ist denn daran mutig. Niemand wird gezwungen, sein Handy abzugeben. Ist eine freiwillige Sache. Aus Sicht des Wirts nur eine Marketingidee.
Dass es eine Marketing-Idee sein könnte, darauf bin ich noch gar nicht gekommen. Warum ich das natürlich anders sehe, können Sie in
http://www.hese-project.org/Forum/allg/ ... hp?id=4525
nachlesen. Ich sehe aus meiner Erfahrung eher, dass Wirtsleute Ihre Gäste nach Herzenslust telefonieren lassen und ebenso mit dem Laptop arbeiten lassen; denn würden sie das nicht erlauben, befürchteten sie Umsatzeinbußen. Im übrigen bin ich nachwievor der Meinung, dass ein 5%iger Preisnachlass gegen ein abgegebenes Handy bei uns in Deutschland einige Folgen nach sich ziehen könnte, z.B. den Entzug der Konzession. Irgendeine Gruppe "Mobil" würde sich auf den Plan gerufen fühlen und dagegen opponieren, denn der Mensch hat das Recht überall zu telefonieren und zu surfen schon wegen der zahlreichen Notfälle, die sich pro Person täglich ereignen. Trotz Freiwilligkeit muss verhindert werden, dass so etwas Schule macht - Rabatt gegen Handy abgeben! Im Klartext: Belohnung für etwaige Umsatzeinbußen der Mobilfunkindustrie.
Trotz Handyverbot in manchen Krankenhäusern, hat ein Patient, der unter Funk leidet und einen Nebenmann hat, der per iPhone sein Geschäft vom Krankenbett aus führt, keine Chance. Wenn er den Mund aufmacht, muss er gewärtigt sein in der Psychiatrie zu landen, abgesehen davon, dass seine Beschwerde sowieso nichts nützt.
Wenn es so ist, wie Sie meinen, ein Marketing-Trick, dann sieht man doch tatsächlich, dass Bedarf für etwas mehr Ruhe in Gasträumen durchaus erwünscht ist, was automatisch auch die Funkbelastung senkt. Ob nun der Grund für die Abgabe des Handys die 5% Ersparnis ist, das ist mir tatsächlich völlig egal.
Im übrigen könnten sich öffentliche Verkehrsmittel diesen Marketing-Trick in umgekehrter Weise zu eigen machen und für 5% Aufpreis einen in etwa funkfreien Waggon anhängen. Er wäre bestimmt nicht leer! Was täte ich nicht alles, um unter einem Volk mit mittlerweile viereckigen Augen noch irgendwohin fahren zu können.
Doch ob es jemals in diesem Lande so etwas geben wird , das steht in den Sternen. Z.B. interessieren ja Alexander Lerchl, Menschen, die unter Funk leiden nicht - und das ist ja nun nicht ein "Irgendjemand" - wie sollen sich dann irgendwelche Behörden bis hin zu Ärztekammern für solche Leute interessieren? Da ist es nur zu begrüßen, wenn es auf dieser Welt noch einige verständige Wirtsleute gibt, denen etwas dazu einfällt, egal aus welchen Gründen.
Eva Weber
[quote="Gast"]
Was ist denn daran mutig. Niemand wird gezwungen, sein Handy abzugeben. Ist eine freiwillige Sache. Aus Sicht des Wirts nur eine Marketingidee. [/quote]
Dass es eine Marketing-Idee sein könnte, darauf bin ich noch gar nicht gekommen. Warum ich das natürlich anders sehe, können Sie in
http://www.hese-project.org/Forum/allg/index.php?id=4525
nachlesen. Ich sehe aus meiner Erfahrung eher, dass Wirtsleute Ihre Gäste nach Herzenslust telefonieren lassen und ebenso mit dem Laptop arbeiten lassen; denn würden sie das nicht erlauben, befürchteten sie Umsatzeinbußen. Im übrigen bin ich nachwievor der Meinung, dass ein 5%iger Preisnachlass gegen ein abgegebenes Handy bei uns in Deutschland einige Folgen nach sich ziehen könnte, z.B. den Entzug der Konzession. Irgendeine Gruppe "Mobil" würde sich auf den Plan gerufen fühlen und dagegen opponieren, denn der Mensch hat das Recht überall zu telefonieren und zu surfen schon wegen der zahlreichen Notfälle, die sich pro Person täglich ereignen. Trotz Freiwilligkeit muss verhindert werden, dass so etwas Schule macht - Rabatt gegen Handy abgeben! Im Klartext: Belohnung für etwaige Umsatzeinbußen der Mobilfunkindustrie.
Trotz Handyverbot in manchen Krankenhäusern, hat ein Patient, der unter Funk leidet und einen Nebenmann hat, der per iPhone sein Geschäft vom Krankenbett aus führt, keine Chance. Wenn er den Mund aufmacht, muss er gewärtigt sein in der Psychiatrie zu landen, abgesehen davon, dass seine Beschwerde sowieso nichts nützt.
Wenn es so ist, wie Sie meinen, ein Marketing-Trick, dann sieht man doch tatsächlich, dass Bedarf für etwas mehr Ruhe in Gasträumen durchaus erwünscht ist, was automatisch auch die Funkbelastung senkt. Ob nun der Grund für die Abgabe des Handys die 5% Ersparnis ist, das ist mir tatsächlich völlig egal.
Im übrigen könnten sich öffentliche Verkehrsmittel diesen Marketing-Trick in umgekehrter Weise zu eigen machen und für 5% Aufpreis einen in etwa funkfreien Waggon anhängen. Er wäre bestimmt nicht leer! Was täte ich nicht alles, um unter einem Volk mit mittlerweile viereckigen Augen noch irgendwohin fahren zu können.
Doch ob es jemals in diesem Lande so etwas geben wird , das steht in den Sternen. Z.B. interessieren ja Alexander Lerchl, Menschen, die unter Funk leiden nicht - und das ist ja nun nicht ein "Irgendjemand" - wie sollen sich dann irgendwelche Behörden bis hin zu Ärztekammern für solche Leute interessieren? Da ist es nur zu begrüßen, wenn es auf dieser Welt noch einige verständige Wirtsleute gibt, denen etwas dazu einfällt, egal aus welchen Gründen.
Eva Weber