von Eva Weber » 1. Juni 2013 13:12
Dr. Ratto: Behandlung von Elektrosensibilität.
Pressefreiheit für elektrosensiblen Badminton-Spieler
Dr. Ratto, 31. 5. 2013
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53657
Teil 2
Sehr geehrte Frau Dr. Ratto!
Fact Sheet 296/WHO Dez. 2005
http://www.who.int/peh-emf/publications ... german.pdf
Was ist EHS? (Zitat)
„EHS ist durch eine Vielzahl unspezifischer Symptome charakterisiert, die von den betroffenen Personen auf die Einwirkung durch EMF zurückgeführt werden. Am häufigsten werden dermatologische (Rötungen, Prickeln und Brennen) sowie neurasthenische und vegetative Art (Erschöpfung, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Schwindel, Übelkeit, Herzkklopfen und Verdauungsstörungen) Symptome genannt. Diese Symptomsammlung passt nicht zu irgendeinem bekannten Krankheitsbild.“ Unterstreichung von mir.
Keine Erwähnung fanden: Kopfschmerz, Vibrieren, Kopfgeräusche, Taubheitsgefühl, Muskelschmerzen, Blutdruckschwankungen, Herzrhythmusstörungen.
Zitat:
„Die meisten Studien zeigen, dass von EHS betroffene Personen die Einwirkung von EMF ausgesetzt wurden nicht zuverlässiger bestimmen können als nicht betroffene Personen.....
Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass die Symptome durch bestehende psychiatrische Bedingungen sowie Stressreaktionen auf Grund von Ängsten vor Gesundheitsfolgen durch EMF begründet sein dürften, eher als durch die Einwirkung von EMF selbst.“ Zitat Ende.
1. „Die meisten Studien zeigen...“
Diese Ausdrucksform zeigt, dass es nicht alle Studien sind, die zu negativen Ergebnissen führten.
2. „Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass die Symptome durch bestehende psychiatrische Bedingungen sowie Stressreaktion....durch EMF begründet sein dürften, eher als durch die Einwirkung von EMF selbst .“
Hier genügen offensichtlich „Hinweise“. Werden solche in Studien zu biologischen Auswirkungen im athermischen Bereich gefunden, gelten Hinweise nichts, denn es sind ja nur Hinweise.
Da man sich nicht voll auf psychiatrische Bedingungen festlegen kann, benutzt man das Wörtchen „eher“.
Hieraus resultiert die Anweisung an Ärzte!
Ärzte: (Zitat)
„Die Behandlung betroffener Personen sollte sich auf die Symptomatik und das klinische Bild konzentrieren und nicht auf das wahrgenommene Bedürfnis der Person, am Arbeitsplatz oder im häuslichen Umfeld die Belastung durch EMF zu reduzieren oder auszuschalten.“
1. Eine medizinische Untersuchung zur Identifizierung und Behandlung aller spezifischen Ursachen, die für die Symptome verantwortlich sein könnten;
2. Eine psychologische Untersuchung, um andere mögliche psychiatrische/psychologische Ursachen für die Entstehung der Symptome zu identifizieren:
3. Eine Beurteilung des Arbeitsplatzes und der häuslichen Situation hinsichtlich Einflussfaktoren, die zu den beschriebenen Symptomen beitragen könnten. Dazu können schlechte Luft in Innenräumen, übermäßiger Lärm, schlechte Beleuchtung (flimmerndes Licht) oder ergonomische Faktoren gehören. Stressverminderung oder andere Verbesserungen der Arbeitssituation könnten hilfreich sein.“
„Bei EHS-Betroffenen mit langjähriger Symptomatik und schweren Beeinträchtigungen sollte die Therapie hauptsächlich auf die Linderung der Symptomatik und von Funktionsstörungen gerichtet sein.“ Zitat Ende.
Zusammengefasst in etwa:
'Patienten untersuchen, schauen ob im Vorfeld psychische Erkrankungen zu finden sind, nur die Symptome behandeln, nicht die Strahlung verringern, wie der Patient es für nötig hält, weder am Arbeitsplatz noch im persönlichen Umfeld.'
Damit steht weiterer steigender Befeldung durch gepulste Mikrowellenstrahlung unseres Lebensraumes, ohne Rücksicht auf Menschen die darunter leiden und diejenigen, die es noch sein werden, nichts mehr im Wege.
Alles ist Schuld – nur nicht EMF. Dies zu gewährleisten ist m.E. erste Pflicht der Ärzte!
Und das alles, weil man thermische Grenzwerte hat und biologische Auswirkungen darunter angeblich nicht möglich sind. Falls denn doch einmal offiziell welche gefunden werden, ist der Wirkmechanismus nicht bekannt – auch hier baut Fakt Sheet 296 schon mit einer Anweisung an Regierungen vor, wie sie denn Personal in Heilberufen aufzuklären haben. Kein Wirkmechanismus!
Diese Anweisung an Ärzte beinhaltet außerdem auf keinen Fall Verringerung der EMF-Belastung am Arbeitsplatz und nicht einmal im persönlichen Umfeld, wie es von den Betroffenen als hilfreich angesehen werden würde, sondern dient einer widerstandlos hinzunehmenden stets steigenden Befeldung mit gepulster Mikrowellenstrahlung.
Alle Empfehlungen des Bundesamts für Strahlenschutz sind genau genommen vollkommen in den Wind gesprochen. Wie dies Herr Matthes (BfS) und zugleich Chairman der ICNIRP mit sich vereinbart, ist mir nicht verständlich. Prof. Repacholi, ehemaliger Chairman der ICNIRP, sorgte später als Leiter der Abt. Strahlung bei der WHO für die Verbreitung der thermischen Grenzwerte, im Mäntelchen der Gesundheit. WHO Fact Sheet 296 erzählt uns davon - ohne Rücksicht auf Verluste.
Dieses Fact Sheet 296 der WHO ist m.E. eine Anweisung gegen den ärztlichen Eid. Seit Jahren stelle ich diese Frage ohne je eine Antwort erhalten zu haben.
DMF-Vorstellung 2008 in Berlin: Meine diesbezügliche Frage öffentlich an Frau Dr. van Deventer von der WHO ergab folgende Antwort:. sie kenne dieses Blatt gar nicht.
Ich dachte, ich höre nicht recht oder es ist ein Übersetzungsfehler.
Doch Herr Dr. Weiß, BfS, Leiter der Fragestunde, bekräftigte: „Ich kenne das auch nicht, haben sie das Blatt dabei?“ Ich sollte es sogar schicken.
Keine Antwort auf die schriftliche Anfrage.
TU München 2009, Info-Veranstaltung des BfS.
Meine diesbezügliche öffentliche Frage wird von Herrn Matthes zweimal so beantwortet: „Ich beantworte die Frage nicht!“
Dieses Fact Sheet 296 ist seit Dezember 2005 die Grundlage der Psychiatrisierung von Menschen die unter EMF leiden und zugleich sorgt es dafür, dass sich das auch nicht ändert!
Mit freundlichen Grüßen
Eva Weber
Dr. Ratto: Behandlung von Elektrosensibilität.
Pressefreiheit für elektrosensiblen Badminton-Spieler
Dr. Ratto, 31. 5. 2013
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=53657
Teil 2
Sehr geehrte Frau Dr. Ratto!
[b]Fact Sheet 296/WHO Dez. 2005[/b]
http://www.who.int/peh-emf/publications/facts/ehs_fs_296_german.pdf
[b]Was ist EHS?[/b] (Zitat)
[i]„EHS ist durch eine Vielzahl unspezifischer Symptome charakterisiert, die von den betroffenen Personen auf die Einwirkung durch EMF zurückgeführt werden. Am häufigsten werden dermatologische (Rötungen, Prickeln und Brennen) sowie neurasthenische und vegetative Art (Erschöpfung, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Schwindel, Übelkeit, Herzkklopfen und Verdauungsstörungen) Symptome genannt. Diese Symptomsammlung passt nicht zu irgendeinem bekannten Krankheitsbild.“ [/i]Unterstreichung von mir.
Keine Erwähnung fanden: Kopfschmerz, Vibrieren, Kopfgeräusche, Taubheitsgefühl, Muskelschmerzen, Blutdruckschwankungen, Herzrhythmusstörungen.
Zitat:
[i][b]„Die meisten Studien zeigen[/b], dass von EHS betroffene Personen die Einwirkung von EMF ausgesetzt wurden nicht zuverlässiger bestimmen können als nicht betroffene Personen.....
[b]Darüber hinaus gibt es Hinweise,[/b] dass die Symptome durch bestehende psychiatrische Bedingungen sowie Stressreaktionen auf Grund von Ängsten vor Gesundheitsfolgen durch EMF begründet sein dürften,[b] eher [/b]als durch die Einwirkung von EMF selbst.“[/i] Zitat Ende.
[u]1. „Die meisten Studien zeigen...“[/u]
Diese Ausdrucksform zeigt, dass es nicht alle Studien sind, die zu negativen Ergebnissen führten.
[u]2. „Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass die Symptome durch bestehende psychiatrische Bedingungen sowie Stressreaktion....durch EMF begründet sein dürften, eher als durch die Einwirkung von EMF selbst .“[/u]
Hier genügen offensichtlich „Hinweise“. Werden solche in Studien zu biologischen Auswirkungen im athermischen Bereich gefunden, gelten Hinweise nichts, denn es sind ja nur Hinweise.
Da man sich nicht voll auf psychiatrische Bedingungen festlegen kann, benutzt man das Wörtchen „eher“.
Hieraus resultiert die Anweisung an Ärzte!
[u][b]Ärzte:[/b] [/u](Zitat)
[i]„Die Behandlung betroffener Personen sollte sich auf die Symptomatik und das klinische Bild konzentrieren und nicht auf das wahrgenommene Bedürfnis der Person, am Arbeitsplatz oder im häuslichen Umfeld die Belastung durch EMF zu reduzieren oder auszuschalten.“
1. Eine medizinische Untersuchung zur Identifizierung und Behandlung aller spezifischen Ursachen, die für die Symptome verantwortlich sein könnten;
2. Eine psychologische Untersuchung, um andere mögliche psychiatrische/psychologische Ursachen für die Entstehung der Symptome zu identifizieren:
3. Eine Beurteilung des Arbeitsplatzes und der häuslichen Situation hinsichtlich Einflussfaktoren, die zu den beschriebenen Symptomen beitragen könnten. Dazu können schlechte Luft in Innenräumen, übermäßiger Lärm, schlechte Beleuchtung (flimmerndes Licht) oder ergonomische Faktoren gehören. Stressverminderung oder andere Verbesserungen der Arbeitssituation könnten hilfreich sein.“[/i]
[i]„Bei EHS-Betroffenen mit langjähriger Symptomatik und schweren Beeinträchtigungen sollte die Therapie hauptsächlich auf die Linderung der Symptomatik und von Funktionsstörungen gerichtet sein.“[/i] Zitat Ende.
[i]Zusammengefasst in etwa:[/i]
[b]'Patienten untersuchen, schauen ob im Vorfeld psychische Erkrankungen zu finden sind, nur die Symptome behandeln, nicht die Strahlung verringern, wie der Patient es für nötig hält, weder am Arbeitsplatz noch im persönlichen Umfeld.'[/b]
Damit steht weiterer steigender Befeldung durch gepulste Mikrowellenstrahlung unseres Lebensraumes, ohne Rücksicht auf Menschen die darunter leiden und diejenigen, die es noch sein werden, nichts mehr im Wege.
[b]Alles ist Schuld – nur nicht EMF. Dies zu gewährleisten ist m.E. erste Pflicht der Ärzte![/b]
Und das alles, weil man thermische Grenzwerte hat und biologische Auswirkungen darunter angeblich nicht möglich sind. Falls denn doch einmal offiziell welche gefunden werden, ist der Wirkmechanismus nicht bekannt – auch hier baut Fakt Sheet 296 schon mit einer Anweisung an Regierungen vor, wie sie denn Personal in Heilberufen aufzuklären haben. Kein Wirkmechanismus!
Diese Anweisung an Ärzte beinhaltet außerdem auf keinen Fall Verringerung der EMF-Belastung am Arbeitsplatz und nicht einmal im persönlichen Umfeld, wie es von den Betroffenen als hilfreich angesehen werden würde, sondern dient einer widerstandlos hinzunehmenden stets steigenden Befeldung mit gepulster Mikrowellenstrahlung.
Alle Empfehlungen des Bundesamts für Strahlenschutz sind genau genommen vollkommen in den Wind gesprochen. Wie dies Herr Matthes (BfS) und zugleich Chairman der ICNIRP mit sich vereinbart, ist mir nicht verständlich. Prof. Repacholi, ehemaliger Chairman der ICNIRP, sorgte später als Leiter der Abt. Strahlung bei der WHO für die Verbreitung der thermischen Grenzwerte, im Mäntelchen der Gesundheit. WHO Fact Sheet 296 erzählt uns davon - ohne Rücksicht auf Verluste.
[b]Dieses Fact Sheet 296 der WHO ist m.E. eine Anweisung gegen den ärztlichen Eid. Seit Jahren stelle ich diese Frage ohne je eine Antwort erhalten zu haben. [/b]
DMF-Vorstellung 2008 in Berlin: Meine diesbezügliche Frage öffentlich an Frau Dr. van Deventer von der WHO ergab folgende Antwort:. sie kenne dieses Blatt gar nicht.
Ich dachte, ich höre nicht recht oder es ist ein Übersetzungsfehler.
Doch Herr Dr. Weiß, BfS, Leiter der Fragestunde, bekräftigte: „Ich kenne das auch nicht, haben sie das Blatt dabei?“ Ich sollte es sogar schicken.
Keine Antwort auf die schriftliche Anfrage.
TU München 2009, Info-Veranstaltung des BfS.
Meine diesbezügliche öffentliche Frage wird von Herrn Matthes zweimal so beantwortet: „Ich beantworte die Frage nicht!“
[b]Dieses Fact Sheet 296 ist seit Dezember 2005 die Grundlage der Psychiatrisierung von Menschen die unter EMF leiden und zugleich sorgt es dafür, dass sich das auch nicht ändert![/b]
Mit freundlichen Grüßen
Eva Weber