von Eva Weber » 15. Juli 2013 09:56
Unter dem Titel "O'gfunkt is!" bringt heute, 15.7.2013, die Süddeutsche Zeitung einen großen Bericht dahingehend, wie man denn die Mitteilungssucht der Wiesenbesucher funktechnisch noch bewerkstelligen kann. Leider kann ich den Artikel nicht verlinken.
Ich zitiere also auszugsweise:
"Seit einigen Jahren schon wachsen auf dem Oktoberfest die Zugriffszahlen auf die Netze der Mobilfunkbetreiber rapide an, was vor allem an der stetig steigenden Zahl der Smartphones liegt. In Bierlaune wollen die Wiesn-Besucher ihre Erlebnisse gerne auf Facebook, Twitter oder anderen sozialen Netzwerken mit dem Rest der Welt teilen. Dass das Netz wieder einmal überlastet ist, merkt man spätestens dann, wenn man sich mit seinem Handy nicht mehr ins Internet einwählen kann - was an gut besuchten Wiesn-Tagen gang und gäbe ist. Im vergangenen Jahr waren elf zusätzliche Mobilfunkmasten der üblichen Anbieter auf der Theresienwiese aufgestellt, doch zeitweise reichten auch die für den Massenansturm nicht aus."
Nun soll Wlan die Rettung bringen! Interessant ist dabei folgendes:
"Für ein Wlan auf dem Oktoberfest würden auch die erhöhten Immissionswerte durch Mobilfunkverbindungen sprechen. 'Im vergangenen Jahr wurde zum ersten Mal der von der Stadt vorgegebene Immissionswert nach dem Münchner Vorsorgemodell von 2003 überschritten', sagt Kronawitter. Durch zusätzliche Mobilfunk-Immissionen könnte die Gesundheit von Besuchern und Anwohnern beeinträchtigt werden. Mit einer steigenden Nutzung von Smartphones auf der Wiesn werde das Problem vermutlich in diesem Jahr eher größer als geringer, meint Kronawitter. Für ihn ist es höchste Zeit zu handeln. Am 7.Juni ist die Überschreitung der Werte bereits im Umweltausschuss behandelt worden. Doch selbst wenn es München gelingen sollte, das Oktoberfest zur kostenfreien Wlan-Zone zu machen, bleiben immer noch rechtliche Bedenken."
Aha! Es herrscht hier wohl die Meinung vor, Wlan arbeite ohne Funk und damit strahlungsfrei! Zudem hat München eigene Grenzwerte!! Durch zusätzliche Mobilfunk-Immissionen könnte die Gesundheit von Besuchern und Anwohnern beeinträchtigt werden. Na sowas!! Durch Wlan wohl nicht, nur durch Masten?
Und überhaupt: Was sagt denn da die Wissenschaft dazu und gar das Bundesamt für Strahlenschutz, wenn Kronawitter als CSU-Stadtrat die Gesundheit von Besuchern und Anwohnern evtl. beeinträchtigt sieht?
Ich gebe den Rat, einige Maß Bier mehr, dann fällt der Dachschaden durch Funk nicht mehr auf!
Eva Weber
Unter dem Titel "O'gfunkt is!" bringt heute, 15.7.2013, die Süddeutsche Zeitung einen großen Bericht dahingehend, wie man denn die Mitteilungssucht der Wiesenbesucher funktechnisch noch bewerkstelligen kann. Leider kann ich den Artikel nicht verlinken.
Ich zitiere also auszugsweise:
[i]"Seit einigen Jahren schon wachsen auf dem Oktoberfest die Zugriffszahlen auf die Netze der Mobilfunkbetreiber rapide an, was vor allem an der stetig steigenden Zahl der Smartphones liegt. In Bierlaune wollen die Wiesn-Besucher ihre Erlebnisse gerne auf Facebook, Twitter oder anderen sozialen Netzwerken mit dem Rest der Welt teilen. Dass das Netz wieder einmal überlastet ist, merkt man spätestens dann, wenn man sich mit seinem Handy nicht mehr ins Internet einwählen kann - was an gut besuchten Wiesn-Tagen gang und gäbe ist. Im vergangenen Jahr waren elf zusätzliche Mobilfunkmasten der üblichen Anbieter auf der Theresienwiese aufgestellt, doch zeitweise reichten auch die für den Massenansturm nicht aus."[/i]
Nun soll Wlan die Rettung bringen! Interessant ist dabei folgendes:
[i]"Für ein Wlan auf dem Oktoberfest würden auch die erhöhten Immissionswerte durch Mobilfunkverbindungen sprechen. 'Im vergangenen Jahr wurde zum ersten Mal der von der Stadt vorgegebene Immissionswert nach dem Münchner Vorsorgemodell von 2003 überschritten', sagt Kronawitter. Durch zusätzliche Mobilfunk-Immissionen könnte die Gesundheit von Besuchern und Anwohnern beeinträchtigt werden. Mit einer steigenden Nutzung von Smartphones auf der Wiesn werde das Problem vermutlich in diesem Jahr eher größer als geringer, meint Kronawitter. Für ihn ist es höchste Zeit zu handeln. Am 7.Juni ist die Überschreitung der Werte bereits im Umweltausschuss behandelt worden. Doch selbst wenn es München gelingen sollte, das Oktoberfest zur kostenfreien Wlan-Zone zu machen, bleiben immer noch rechtliche Bedenken."[/i]
[b]Aha! Es herrscht hier wohl die Meinung vor, Wlan arbeite ohne Funk und damit strahlungsfrei! [/b]Zudem hat München eigene Grenzwerte!! Durch zusätzliche Mobilfunk-Immissionen könnte die Gesundheit von Besuchern und Anwohnern beeinträchtigt werden. Na sowas!! Durch Wlan wohl nicht, nur durch Masten?
Und überhaupt: Was sagt denn da die Wissenschaft dazu und gar das Bundesamt für Strahlenschutz, wenn Kronawitter als CSU-Stadtrat die Gesundheit von Besuchern und Anwohnern evtl. beeinträchtigt sieht?
Ich gebe den Rat, einige Maß Bier mehr, dann fällt der Dachschaden durch Funk nicht mehr auf!
Eva Weber