von Wuff » 5. Januar 2014 17:16
Halbwertszeit wissenschaftlicher Irrtümer
Drei Artikel in derselben Nummer der Neuen Zürcher Zeitung, aus der NZZ vom 31. Dezember 2013, weckten Assoziationen zu EMF-Risiken und EMF-Forschung, und zeigen, dass sich die Halbwertszeit von wissenschaftlichen Irrtümern zwar verkürzt, sich nur sehr zögerlich Null nähert.
Im Leitartikel auf der ersten Seite, der nicht gratis abgerufen werden kann, schreibt Markus Spillmann, dass Fakten noch nie so leicht recherchierbar waren wie heute, dass
„die Fähigkeit des Einzelnen zur Verknüpfung zwischen Fakten und tiefer liegenden Zusammenhängen aber schwindet.“ Er fordert
“Wissen wollen, neugierig bleiben, selber denken“. Mich erinnerten diese Worte an die Fakten zu den athermischen EMF-Effekten, die aus zahlreichen Berichten bekannt sind, aber durch die damit befassten Elektroniker und Zoologen des weitgehend von interessierten Branchen betriebenen Wissenschaftszweigs Bioelectromagnetics partout nicht in einen tiefer liegenden medizinischen Zusammenhang gestellt werden.
Auf der letzten Seite derselben Nummer der NZZ, in der wöchentlichen Rubrik „Forschung und Technik“, geht es um einen Mediziner, der 200 jahrtausendealte Irrtümer richtigstelle (
http://www.nzz.ch/wissenschaft/uebersic ... 1.18212816 sowie auch
http://www.nzz.ch/wissenschaft/uebersic ... 1.18212815 ). Die Irrtümer sind unglaublich, es lohnt sich, den zweiten verlinkten Artikel zu lesen. Andere medizinische Irrtümer hielten sich später nur etwa 300 Jahre, und die Irrtümer zu den Risiken des Rauchens hielten sich nur fast 100 Jahre. Die Irrtümer zu den athermischen Effekten von EMF werden sich möglicherweise nur 50 Jahre halten, und somit noch zu Lebzeiten der heutigen „Forscher“ widerlegt.
Aus dem Artikel:
“ Vesalius fielen immer mehr Widersprüche zwischen den eigenen Befunden und den Ansichten Galens auf. Bald einmal wurde ihm bewusst, dass Galen gar keine Menschen, sondern hauptsächlich Hunde oder Affen seziert hatte und seit der Antike in weiten Bereichen Tieranatomie gelehrt wurde.“ Galen, geboren im Jahr 129 im griechischen Pergamon, galt von bis dahin als unbestrittene oberste Autorität der Medizin. Heute werden im Zusammenhang mit EMF mit Vorliebe Nagetiere genauer untersucht, und mit Menschen werden nur esoterische Mikrowellenwahrnehmungs experimente angestellt. Von Kollegen unbestrittene Autorität in der EMF-Medizin ist der Elektronikinschinöör Repacholi (
http://www.hese-project.org/Forum/allg/ ... hp?id=5482 ). Der Zoologe Lerchl ist im deutschsprachigen Raum sein Statthalter. Die Mäuse, Hamster und Ratten, die Lerchl zu sezieren und nach Spuren von EMF zu untersuchen pflegt, sind noch weiter entfernt mit dem Menschen verwandt als Galens Affen. Das Entsetzen unter den „Altgläubigen“ über Vesalius’ Erkenntnisse war riesig, sein Lehrer jammerte beim Kaiser:
“«Ich flehe Seine kaiserliche Majestät an, ihn schwer zu bestrafen, wie er es verdient, dieses Monster, dieses schlimme Beispiel von Ignoranz, Undankbarkeit, Anmassung und Respektlosigkeit.» (Lerchls Gejammere über einen Kritiker wird im verlinkten Hese-Strang dargelegt.) Vesalius starb unter unklaren Umständen.
In einem weiteren, kurzen Artikel geht es um Asbest. Unter dem Opferhilfegesetz wurde ein Betrag in einem Fall zugesprochen, dessen kausale Ursache am Anfang der 1970er Jahre lag, der aber haftpflichtrechtlich längst verjährt ist. Im Zusammenhang mit EMF interessant ist, dass die Verlängerung der Verjährung auf dreissig Jahre diskutiert wird, aber ausdrücklich ohne Rückwirkung. (Artikel:
http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/anspr ... 1.18212843 ).
[b]Halbwertszeit wissenschaftlicher Irrtümer[/b]
Drei Artikel in derselben Nummer der Neuen Zürcher Zeitung, aus der NZZ vom 31. Dezember 2013, weckten Assoziationen zu EMF-Risiken und EMF-Forschung, und zeigen, dass sich die Halbwertszeit von wissenschaftlichen Irrtümern zwar verkürzt, sich nur sehr zögerlich Null nähert.
Im Leitartikel auf der ersten Seite, der nicht gratis abgerufen werden kann, schreibt Markus Spillmann, dass Fakten noch nie so leicht recherchierbar waren wie heute, dass [i]„die Fähigkeit des Einzelnen zur Verknüpfung zwischen Fakten und tiefer liegenden Zusammenhängen aber schwindet.“[/i] Er fordert [i]“Wissen wollen, neugierig bleiben, selber denken“[/i]. Mich erinnerten diese Worte an die Fakten zu den athermischen EMF-Effekten, die aus zahlreichen Berichten bekannt sind, aber durch die damit befassten Elektroniker und Zoologen des weitgehend von interessierten Branchen betriebenen Wissenschaftszweigs Bioelectromagnetics partout nicht in einen tiefer liegenden medizinischen Zusammenhang gestellt werden.
Auf der letzten Seite derselben Nummer der NZZ, in der wöchentlichen Rubrik „Forschung und Technik“, geht es um einen Mediziner, der 200 jahrtausendealte Irrtümer richtigstelle ( http://www.nzz.ch/wissenschaft/uebersicht/die-new-fabric--nicht-nur-inhaltlich-auch-gestalterisch-in-neuer-sprache-1.18212816 sowie auch http://www.nzz.ch/wissenschaft/uebersicht/der-reformer-im-anatomiesaal-1.18212815 ). Die Irrtümer sind unglaublich, es lohnt sich, den zweiten verlinkten Artikel zu lesen. Andere medizinische Irrtümer hielten sich später nur etwa 300 Jahre, und die Irrtümer zu den Risiken des Rauchens hielten sich nur fast 100 Jahre. Die Irrtümer zu den athermischen Effekten von EMF werden sich möglicherweise nur 50 Jahre halten, und somit noch zu Lebzeiten der heutigen „Forscher“ widerlegt.
Aus dem Artikel: [i]“ Vesalius fielen immer mehr Widersprüche zwischen den eigenen Befunden und den Ansichten Galens auf. Bald einmal wurde ihm bewusst, dass Galen gar keine Menschen, sondern hauptsächlich Hunde oder Affen seziert hatte und seit der Antike in weiten Bereichen Tieranatomie gelehrt wurde.“[/i] Galen, geboren im Jahr 129 im griechischen Pergamon, galt von bis dahin als unbestrittene oberste Autorität der Medizin. Heute werden im Zusammenhang mit EMF mit Vorliebe Nagetiere genauer untersucht, und mit Menschen werden nur esoterische Mikrowellenwahrnehmungs experimente angestellt. Von Kollegen unbestrittene Autorität in der EMF-Medizin ist der Elektronikinschinöör Repacholi ( http://www.hese-project.org/Forum/allg/index.php?id=5482 ). Der Zoologe Lerchl ist im deutschsprachigen Raum sein Statthalter. Die Mäuse, Hamster und Ratten, die Lerchl zu sezieren und nach Spuren von EMF zu untersuchen pflegt, sind noch weiter entfernt mit dem Menschen verwandt als Galens Affen. Das Entsetzen unter den „Altgläubigen“ über Vesalius’ Erkenntnisse war riesig, sein Lehrer jammerte beim Kaiser: [i]“«Ich flehe Seine kaiserliche Majestät an, ihn schwer zu bestrafen, wie er es verdient, dieses Monster, dieses schlimme Beispiel von Ignoranz, Undankbarkeit, Anmassung und Respektlosigkeit.» [/i] (Lerchls Gejammere über einen Kritiker wird im verlinkten Hese-Strang dargelegt.) Vesalius starb unter unklaren Umständen.
In einem weiteren, kurzen Artikel geht es um Asbest. Unter dem Opferhilfegesetz wurde ein Betrag in einem Fall zugesprochen, dessen kausale Ursache am Anfang der 1970er Jahre lag, der aber haftpflichtrechtlich längst verjährt ist. Im Zusammenhang mit EMF interessant ist, dass die Verlängerung der Verjährung auf dreissig Jahre diskutiert wird, aber ausdrücklich ohne Rückwirkung. (Artikel: http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/anspruch-auf-opferhilfe-1.18212843 ).