Gucken Sie auf die Straße, nicht aufs Handy!

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Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Gucken Sie auf die Straße, nicht aufs Handy!

von Eva Weber » 6. Februar 2014 22:04

Der Artikel DER WELT endet so:

"Dafür hat in Japan jetzt ein Mobilfunkanbieter einen womöglich lebensrettenden Service auf seinen Handys eingerichtet: Das Gerät erkennt, wenn man gerade geht und sperrt den Bildschirm, wenn man es dennoch benutzen will. Dazu die Nachricht: "Handynutzung beim Gehen ist gefährlich. Bitte beenden Sie eine dieser Aktivitäten!"
"So, jetzt ist der Text zu Ende, Sie dürfen weitergehen."


Und da käme ein japanischer Mobilfunkanbieter einfach so daher mit einem womöglichen lebensrettenden Service!

Was erlaubt sich denn der? Gerade, jetzt wo man in Deutschland 2,5 Mill. WLAN-Router installiert und LTE aufgebaut hat - sogar die Mühe einer NOCEBO-Studie hat man auf sich genommen und die Presse entsprechend instruiert - damit nun jeder, auf der Straße laufend, Videos anschauen kann und uferlos im Netz surfen, will ein Mobilfunkanbieter den Bildschirm sperren und verlangt von den Nutzern eine Entscheidung: Entweder gehen oder surfen!

Da wird doch nicht einer mit Gewissen sein?
Jedenfalls wird er das mMn nicht lange machen. Unfälle hin oder her!

Übrigens heißt es in dem Artikel noch:

"Aber es kann auch tödlich enden: So starrte in Japan vor einiger Zeit eine Frau am Bahnhof mehr aufs Handy als auf die Bahnsteigkante – mit fatalen Folgen. Gleiches geschah mit einem Zehnjährigen in der U-Bahn vor ein paar Wochen in den USA. "

Und ich dachte so etwas passiert nur in München, wie kürzlich wieder bei einem Zehnjährigen. Der hatte aber zum Glück Glück!

Dass das Handy immer mehr Leben rettet, kommt immer mehr zu Tage!!!

Eva Weber

Gucken Sie auf die Straße, nicht aufs Handy!

von Pirat » 6. Februar 2014 16:36

Gucken Sie auf die Straße, nicht aufs Handy!

Millionen Menschen tun es, vielleicht auch Sie gerade: durch die Gegend laufen und aufs Handy schauen. Hören Sie auf damit! Sie sind eine Gefahr für sich und die Menschen in Ihrer Umgebung


Eigentlich tut es doch jeder, ich habe es gestern getan und mir und einer jungen Dame dabei fast wehgetan: beim Gehen auf dem Handy herumtippen und lesen. Wenn man gerade eine wichtige Mail empfangen hat oder mitzählen will, wie viele Likes auf das letzte Posting reinkommen, oder man gerade beim Quizduell den Chef plattmacht – da kann man eben kaum mal eine Sekunde den Blick vom Bildschirm abwenden. Dann üben wir uns in der Kunst des Navigierens mit dem periphären Sichtfeld im realen Raum.

Genau genommen machen das rund 20 Prozent aller Handynutzer. Allein in Deutschland sind das also 7,4 Millionen Smartphone-Besitzer, die dreiviertelblind durch die Gegend latschen. Und eine Gefahr für sich und ihre Mitmenschen sind. Denn wir wissen doch eigentlich alle, wie leichtsinnig das ist. Für eine Studie namens "Fußgänger-Verletzungen aufgrund von Handynutzung an öffentlichen Plätzen" sammelte man Daten von hundert Krankenhäusern und rechnete damit die Zahlen für die ganze Nation hoch.

So stieg in der Zeit zwischen 2004 und 2010 die Zahl der zu versorgenden Köpfe, die nach unaufmerksamem Herumlaufen gegen einen Laternenpfahl stießen, auf das Dreifache. Veröffentlicht wurde die Studie in der Fachzeitschrift "Unfallanalyse und Prävention". Aber es kann auch tödlich enden: So starrte in Japan vor einiger Zeit eine Frau am Bahnhof mehr aufs Handy als auf die Bahnsteigkante – mit fatalen Folgen. Gleiches geschah mit einem Zehnjährigen in der U-Bahn vor ein paar Wochen in den USA.

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