von Eva Weber als Gast » 11. Oktober 2014 10:24
Spielzeugfunk in Verkehrsmitteln: Harmlos?
Kürzlich musste ich gezwungenermaßen wieder einmal Bus und U-Bahn fahren, wobei ich schon einen Teil mit dem Auto fuhr, um mir diesen elenden Funkstress zu verkürzen. Ganz mit dem Auto ging nicht.
Es ist heute so, dass fast jeder in Verkehrsmitteln mit seinem iPhone spielt. Besonders gut eignet sich die U-Bahn anscheinend zum Telefonieren. Spaß ist das keiner mehr. Aber, wie es wissenschaftlich so schön heißt: "Kein Mensch spürt Auswirkung von Strahlung und alles ist nur Einbildung!"
Der lange Bus war voll besetzt und wartete an der Endhaltestelle. Es war gegen 13:00. So weit ich sehen konnte - ich saß im hinteren Bereich - hatte ein jeder sein Spielzeug in der Hand und beschäftigte sich damit. Nur ein älterer Herr war ohne. Das mag für mich ja wieder eine heitere Fahrt werden! Hoffentlich steht der Bus nicht noch eine Ewigkeit. Auf den Sitzen hinter mir unterhielten sich zwei junge Leute. Wunderbar, sie reden miteinander, dann spielen sie nicht! Doch nach ein paar Minuten begann der bohrende Schmerz am Hinterkopf. Wie denn das nun? Ich drehte mich um. Während sich die Beiden unterhielten, wischten sie auf ihren Smartphones herum. Die Finger gehen automatisch, das gehört einfach dazu. Ich fragte, ob sie vielleicht ihre Handys ausmachen könnten, da ich das im Kopf spüre. Großes Erstaunen, aber sie waren sehr nett und machten sie aus, wobei der Eine mir sagte, dass das gar nicht ginge, da er einen ganz dringenden Anruf erwarte. Dann machte er es doch aus. Wenigstens wurde dieser bohrende Schmerz im Hinterkopf leichter.
Die Fahrt war ungeheuer belastend. Ein Kopf völlig benommen und zum Zerspringen, im Gesicht Taubheitsgefühl. Aber das ist natürlich alles nicht wahr, sozusagen voll gelogen, wie es immer heißt. Zum Glück musste ich nur fünf Stationen fahren, da stand mein Auto. Mein Bedauern gilt den Fahrern öffentlicher Verkehrsmittel, die den ganzen Tag in diesem "Dampf" sitzen müssen und noch auf Wunsch der Politik immer mehr übergestülpt bekommen. Da muss man ja ständig vollkommen neben sich stehen.
Wahrscheinlich war es dem Fahrer auch zu viel, denn er fuhr bei der Haltestelle, bei der ich raus musste, durch. Sicher haben außer mir noch einige Fahrgäste den Stopp-Knopf gedrückt, denn es stiegen dann auf freier Strecke an die 12 Leute aus. Er fuhr glatt durch, dann über die Kreuzung und dann nach Protesten eine scharfe Bremsung. Wir hatten ca. 150m zurück zu laufen. Die Straße ist sehr befahren und zum Glück gab es außer Gehupe keinen Auffahrunfall. Dem Fahrer hätte ich einen Zeugen gemacht, wobei man natürlich Gefahr läuft, wenn man nur von hoher Funkbelastung spricht, in die Klapse befördert zu werden. Ein Schreihals weniger!
War ich froh, als ich in meinem altmodischen Auto saß ohne modernen Schnickschnack. Noch nie hat es ein Suchtmittel gegeben wie dieses, das gleichermaßen so gefördert wird von bestimmter Wissenschaft mit den unsinnigsten Argumenten (auf Labornager ohne jeden Einfluss), nützlichen „gewissenhaften“ Umweltmedizinern, Politik und Strahlenschutz. Dass die Mobilfunkbetreiber ihr Geschäft machen wollen, ist klar und kann ihnen nicht angekreidet werden. Mit der Selbstverpflichtung nehmen sie es ernst. Alles unter den Grenzwerten!
Eva Weber
Spielzeugfunk in Verkehrsmitteln: Harmlos?
Kürzlich musste ich gezwungenermaßen wieder einmal Bus und U-Bahn fahren, wobei ich schon einen Teil mit dem Auto fuhr, um mir diesen elenden Funkstress zu verkürzen. Ganz mit dem Auto ging nicht.
Es ist heute so, dass fast jeder in Verkehrsmitteln mit seinem iPhone spielt. Besonders gut eignet sich die U-Bahn anscheinend zum Telefonieren. Spaß ist das keiner mehr. Aber, wie es wissenschaftlich so schön heißt: "Kein Mensch spürt Auswirkung von Strahlung und alles ist nur Einbildung!"
Der lange Bus war voll besetzt und wartete an der Endhaltestelle. Es war gegen 13:00. So weit ich sehen konnte - ich saß im hinteren Bereich - hatte ein jeder sein Spielzeug in der Hand und beschäftigte sich damit. Nur ein älterer Herr war ohne. Das mag für mich ja wieder eine heitere Fahrt werden! Hoffentlich steht der Bus nicht noch eine Ewigkeit. Auf den Sitzen hinter mir unterhielten sich zwei junge Leute. Wunderbar, sie reden miteinander, dann spielen sie nicht! Doch nach ein paar Minuten begann der bohrende Schmerz am Hinterkopf. Wie denn das nun? Ich drehte mich um. Während sich die Beiden unterhielten, wischten sie auf ihren Smartphones herum. Die Finger gehen automatisch, das gehört einfach dazu. Ich fragte, ob sie vielleicht ihre Handys ausmachen könnten, da ich das im Kopf spüre. Großes Erstaunen, aber sie waren sehr nett und machten sie aus, wobei der Eine mir sagte, dass das gar nicht ginge, da er einen ganz dringenden Anruf erwarte. Dann machte er es doch aus. Wenigstens wurde dieser bohrende Schmerz im Hinterkopf leichter.
Die Fahrt war ungeheuer belastend. Ein Kopf völlig benommen und zum Zerspringen, im Gesicht Taubheitsgefühl. Aber das ist natürlich alles nicht wahr, sozusagen voll gelogen, wie es immer heißt. Zum Glück musste ich nur fünf Stationen fahren, da stand mein Auto. Mein Bedauern gilt den Fahrern öffentlicher Verkehrsmittel, die den ganzen Tag in diesem "Dampf" sitzen müssen und noch auf Wunsch der Politik immer mehr übergestülpt bekommen. Da muss man ja ständig vollkommen neben sich stehen.
Wahrscheinlich war es dem Fahrer auch zu viel, denn er fuhr bei der Haltestelle, bei der ich raus musste, durch. Sicher haben außer mir noch einige Fahrgäste den Stopp-Knopf gedrückt, denn es stiegen dann auf freier Strecke an die 12 Leute aus. Er fuhr glatt durch, dann über die Kreuzung und dann nach Protesten eine scharfe Bremsung. Wir hatten ca. 150m zurück zu laufen. Die Straße ist sehr befahren und zum Glück gab es außer Gehupe keinen Auffahrunfall. Dem Fahrer hätte ich einen Zeugen gemacht, wobei man natürlich Gefahr läuft, wenn man nur von hoher Funkbelastung spricht, in die Klapse befördert zu werden. Ein Schreihals weniger!
War ich froh, als ich in meinem altmodischen Auto saß ohne modernen Schnickschnack. Noch nie hat es ein Suchtmittel gegeben wie dieses, das gleichermaßen so gefördert wird von bestimmter Wissenschaft mit den unsinnigsten Argumenten (auf Labornager ohne jeden Einfluss), nützlichen „gewissenhaften“ Umweltmedizinern, Politik und Strahlenschutz. Dass die Mobilfunkbetreiber ihr Geschäft machen wollen, ist klar und kann ihnen nicht angekreidet werden. Mit der Selbstverpflichtung nehmen sie es ernst. Alles unter den Grenzwerten!
Eva Weber