Am Tisch mit Alexander Markowetz, "Smartphone-Asket"

Antwort erstellen


Um automatische Eingaben zu unterbinden, müssen Sie die nachfolgende Aufgabe lösen.
Smilies
:D :) :( :o :shock: :? 8) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :wink: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen:

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[flash] ist ausgeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smilies sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Am Tisch mit Alexander Markowetz, "Smartphone-Asket"

Am Tisch mit Alexander Markowetz, "Smartphone-Asket"

von Mahner » 21. Februar 2016 18:46

Am Tisch mit Alexander Markowetz, "Smartphone-Asket"

Smartphones machen abhängig, unproduktiv und unglücklich. Das ist das Fazit von Alexander Markowetz, Juniorprofessor für Informatik an der Universität Bonn.

Markowetz hat zusammen mit seinem Team eine App entwickelt, die das Verhalten von Smartphone-Nutzern untersucht. Das Ergebnis: Drei Stunden täglich befassen wir uns im Schnitt mit unserem Smartphone, 55 mal am Tag nehmen wir es zur Hand. Ständig sind wir abgelenkt, unkonzentriert, gestört.

Diese digitale Permanenz hat laut Markowetz dramatische Folgen für unsere Gesundheit, unser Leben und die Arbeitswelt. "Smartphone-Apps funktionieren wie Glücksspielautomaten", sagt der 38-Jährige. "Wir betätigen sie immer wieder, um uns einen kleinen Kick zu holen. Wir erleben die Entstehung des Homo Digitalis, der einen Großteil seiner Tätigkeiten mittels digitaler Medien abwickelt – mit Social Media-Anwendungen wie Facebook, WhatsApp und Spielen."

Besonders dramatisch seien dabei die ständigen Unterbrechungen. Sie erlaubten es nie, sich einer Tätigkeit vollauf zu widmen. "Diese antrainierte Aufmerksamkeits-Störung treibt uns kurzfristig an die Grenzen unserer geistigen Belastbarkeit und langfristig weit darüber hinaus", sagt Markowetz. "Sie behindert damit aber nicht nur unser Produktivität, sondern zerstört unser gesamtes Lebensglück."

Dem Forscher geht es nicht darum, Smartphones zu verteufeln, sondern um gesunde digitale Umgangsformen. In hr2-Doppelkopf erzählt Markowetz, warum wir dringend eine gesellschaftliche Debatte und einen interdisziplinären Austausch in Sachen Digitalisierung brauchen.

Gastgeberin: Karin Röder

Sendung zum Mitnehmen
Wenn Sie die rund 50-minütigen Doppelkopf-Sendungen lieber unterwegs hören möchten, anstatt hier auf der Seite im Stream, empfehlen wir unser Podcast-Angebot:

Dauer: 44:24 min.
Autor: Karin Röder
Datum: 19.02.2016

Beschreibung: Smartphones machen abhängig, unproduktiv und unglücklich. Das ist das Fazit von Alexander Markowetz, Juniorprofessor für Informatik an der Universität Bonn.

Podcast:
http://www.hr-online.de/website/radio/h ... brik=22564

Quelle:
http://www.hr-online.de/website/radio/h ... t_59219354

Nach oben