Behandlung Belpomme: Ginkgo biloba
Mit diesem Text beziehe ich mich auf die Veröffentlichung vom 11.9.2015 der ARTAC, des Pariser Vereins für die Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen, unter der Leitung von Professor Dr. med. Dominique Belpomme, und auf das wissenschaftliche Nachschlagewerk von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Heinz Schilcher „Leitfaden Phytotherapie“.
Wirksamkeit von Ginkgo biloba Extrakt:
- Amyloidablagerungen im Gehirn entgegen wirkend
- Anti-oxidative Wirkung, Inaktivierung von Radikalen
- Durchblutung im Gehirn verbessernd
- Elektrische Aktivität des Gehirns, dosisabhängige Wirkung
- Gedächtnisleistung und Lernfähigkeit verbessernd
- Gleichgewichtsstörungen behandelnd
- Konzentrationsstörungen behandelnd
- Neuroprotektive Wirkung
- Netzhautödeme und Netzhautschäden verringernd
Aufgepasst:
Nicht alle im Handel erhältlichen Präparate erfüllen die therapeutischen Kriterien. Schilcher rät ab von Präparaten, die im Internet angeboten werden als auch von Homöopathischen Urtinkturen. Auch Rosenwurzelpräparate seien den empfohlenen Ginkgo Präparaten nicht adäquat. In Frage kämen nur Ginkgo-Phytopharmaka, die genau den phytochemischen Vorgaben der E-Monographie entsprächen und von denen klinische Studien vorlägen. Zu empfehlen seien nur Fertigpräparate mit standardisierten Extrakten, enthaltend mindestens 22 -27 % Ginkgo-Flavonglykoside und mind. 5-7% Terpenlactone. Der Gehalt an Glykolsäuren soll unter 5 ppm liegen (allergische Nebenwirkungen). Erfüllt sind diese Kriterien z.B. beim Präparat Tebokan in verschiedenen Stärken. Es wird angegeben, die tägliche Einnahme zu verteilen auf zwei bis drei Gaben zu den Hauptmahlzeiten.
Die Grundversicherung der Schweizerischen Krankenkassen haben die Rückvergütung vorgesehen von Tebokan und Symfona (beschränkt auf 1 Kapsel täglich).
Alternative zu Ginkgo biloba ist die fermentierte Papaya. Siehe in diesem Forum „Behandlung: fermentierte Papaya“.
Zusätzliche Massnahmen frühzeitig beginnen:
- Omega-3-Fettsäuren (auf komplexe Weise in den Gehirnstoffwechsel eingreifend)
- Vitamin B12 evtl. supplementieren (Diagnose: Methylmalsonsäure im Urin, Labor Ortho-Analytic Wallisellen)
- Das Trinken von Grüntee, mindestens 1 Tasse täglich (neuroprotektiver und neuroregenerierender Effekt)
- Diät: abwechslungs-, ballaststoff-, eiweissreich und fettarm, genügend trinken (mind. 1,5 Liter Wasser täglich)
- ein 15minütiges Gedächtnistraining nach
http://www.mental-aktiv.de
Siehe Auch in diesem Forum:
- „Behandlung Belpomme: Fermentierte Papaya“
- „Behandlung Belpomme: Alzheimer Profilaxe“
- „Behandlung Belpomme: Standardtherapieplan der EHS/MCS"
- „Belpomme: Ursache, Diagnose und Perspektiven der EHS/MCS“