Funkabsorbtion

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Re: Funkabsorbtion

von Eva Weber » 9. Januar 2017 21:09

Erwin' hat geschrieben: In diesem Dokument des BfS finden Sie sehr detailliert typische Befeldungssituation in öffentlichen Verkehrsmitteln analysiert (Flieger, Bus, Auto, Bahn ...), darunter auch die Ihre. Man muss sich dort zwar durchbeißen und es gibt auch einen Teil 1 dieser umfangreichen Arbeit, aber es lohnt sich für jeden, der in der Mobilfunkdebatte kompetent mitreden möchte.
Siehe hier das Dokument des BfS
http://www.emf-forschungsprogramm.de/fo ... _AB_02.pdf

Das ist wahrhaftig sehr umfangreich und es dauert, sich da durchzuarbeiten, als Laie eigentlich unmöglich. Bei allem Interesse kompetent mitreden kann man da nicht. Im Grunde geht es darum auch gar nicht, denn da müsste man Messingenieur sein. Ich leide unter Funk und habe größte Probleme in Verkehrsmitteln. Allerdings, mein letzter Flug vor ca. 4 Jahren (nur knappe zwei Stunden) machte mir keinerlei Probleme. Handys waren auf Flugmodus zu stellen. Das Problem war der Flughafen München selbst. Namentlich die S-Bahnstation in der zugleich zwei voll besetzte S-Bahn-Züge ankamen. Die Funkbelastung war so hoch, dass ich zusätzlich zu Schwindel Orientierungsprobleme bekam. Man bedenke, ich habe dort einmal gearbeitet und fand mich nicht mehr zurecht. Ich musste jemanden um Hilfe bitten. Vielleicht ist es unverständlich, wenn ich sage, dass mich zuerst Verzweiflung packte und dann eine ziemliche Wut. Fliegen ist wohl genauso passé wie all die anderen öffentlichen Verkehrsmittel.

Der Abschluss dieses ganzen Messberichts lautet folgendermaßen:
"Interessant ist auch, dass eine hohe Anzahl (hohe 'Packungsdichte') von Handynutzern keine Feldstärkeerhöhung oder Resonanzeffekte bewirkt, da die Absorption der zusätzlichen Personen die zusätzliche Strahlungsbelastung des Handys mehr als aufwiegt."

Na denn bravo! So ist also alles in bester Ordnung. Die Grenzwerte werden auch nicht überschritten. Doch einen Elektrosensiblen da hineinzuzwingen gleicht Körperverletzung. Es ist also nahezu so, als würde er fast ständig selbst das Handy benutzen. Aber das ist mir ja mittlerweile klar, da dieser Personenkreis keinen Schutz durch das Grundgesetz genießt - sozusagen nicht einmal freie Fahrt - er einfach nicht vorhanden zu sein hat. Da kann man noch so arbeitsam und ehrlich sein Dasein verbracht haben, es gibt eben gewisse Ausnahmen, die nicht mehr zu den Bürgern zählen. Ein annähernd funkfreier Waggon z.B. in Zügen würde schon helfen. Doch wird er nie kommen! Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies jemals von Wissenschaft und Wirtschaft und in Folge von der Politik erlaubt würde. Wehret den Anfängen!

Wie ich erkenne, ist diese Messreihe schon über 10 Jahre alt. Zahlreiche neue Techniken sind zwischenzeitlich hinzugekommen. Um nur eine zu nennen: Die Smartphones! Aufgrund der vielen Apps, die ständig up to date gebracht werden, Strahlung ununterbrochen! Dann LTE und Wlan. Diese Funktechnik treibt m.E. die Menschheit immer schneller vor sich her, und bereitwilligst macht sie mit. Hohes Suchtpotential beschleunigt weiter. Irgendwann werden sie es schon begreifen, und meiner Erfahrung nach werden viele auf der Strecke bleiben. Ob sich darum irgendjemand schert, das ist die Frage. Solange Nutzen daraus zu ziehen ist, wahrscheinlich nicht.

Eva Weber

Funkabsorption durch organische Körper

von Erwin » 8. Januar 2017 13:00

In diesem Dokument des BfS finden Sie sehr detailliert typische Befeldungssituation in öffentlichen Verkehrsmitteln analysiert (Flieger, Bus, Auto, Bahn ...), darunter auch die Ihre. Man muss sich dort zwar durchbeißen und es gibt auch einen Teil 1 dieser umfangreichen Arbeit, aber es lohnt sich für jeden, der in der Mobilfunkdebatte kompetent mitreden möchte.

Funkabsorbtion

von Eva Weber » 7. Januar 2017 15:44

Panikmache für Anfänger

http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=63368

Manchmal schreibt Spatenpauli etwas, über das ich schon lange nachdenke, weil mir nämlich diese elektronischen Teile in geschlossenen Räumen bzw. Verkehrsmitteln so zu schaffen machen.

"Aus welchen Hut Gutbier die von ihm genannten Messwerte der "Grundbelastung" für 30 Schüler zaubert, konnte ich auf die Schnelle nicht recherchieren. Und ich behaupte, er bringt falsche Zahlen. Falsch in dem Sinne, dass er sich auf irgendwelche Simulationen oder Messungen in einem leeren Klassenzimmer beruft. Wie oben schon einmal dargelegt, ist dies unrealistisch und führt zu überhöhten Werten, weil die unvermeidbare Funkfeldabsorption durch die Schüler unberücksichtigt bleibt." Fett von mir.

Ich habe da schon einmal beim BfS angefragt (Frage 1 und 2) bzgl. Funkfeldbelastung in öffentlichen Verkehrsmitteln, habe jedoch keine Antwort bekommen. Wenn ich ehrlich bin, habe ich auch keine erwartet.

1. Ist es nun besser, in einem vollbesetzten Waggon zu fahren, in dem alle Handynutzer sind, weil ja auch viele Personen dann für den Abbau der Strahlung sorgen?
2. Oder ist es besser, wenn das Verkehrsmittel mit weniger Personen, die aber alle ihr Smartphone nutzen, besetzt ist?
Dann wären es aber auch weniger Personen, die für den Abbau der Strahlung sorgen.
3. Wie verhält sich die Strahlenproduktion einer Person gegenüber dem was sie abbauen muss? Was baut sie nun auch noch von den Nachbarn mit ab?
4. Lt. Spatenpauli ist es nun mMn so, dass in einem Klassenzimmer möglichst viele Schüler sein sollten, um durch den erzwungenen Strahlenabbau durch die ganze Klasse, die Befeldung im Raum günstiger zu gestalten.

Mir fällt es schwer, produzierten Funk abzubauen, aber, weil dies bei der heute uferlos benutzten Technik unvermeidbar ist, macht es, rein wissenschaftlich gesehen, ja sowieso nichts.

"Unter der Annahme, die von ihm (Herrn G.) genannten Werte treffen zu, was keineswegs sicher ist, dann bedeuten 30'000 µW/m² (gleichbedeutend mit 30 mW/m² oder 0,03 W/m²) eine Grenzwertausschöpfung von schlimmstenfalls 3 Prozent. Wahnsinn, nicht wahr!"

Man stelle sich vor, das sind nur 3% der Grenzwerte!! Vielleicht sollte einmal über diese Grenzwerte nachgedacht werden?
Dieses 1 Grad Celsius-Erwärmungsdogma empfinde ich als den eigentlichen Wahnsinn!

Eva Weber

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