Was vom Leserbrief übrig bleibt

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Re: Was vom Leserbrief übrig bleibt

von Passsant » 25. April 2018 21:42

Gast hat geschrieben:
24. April 2018 21:59
Es freut mich, dass immer gleich jemand mit dem Weichspüler da ist und sofort erklärt, dass das eben so sein müsse wie es ist, und wieso.

Eigentlich gäbe es noch so etwas wie Vernunft. Wenn der Verkehr wirklich mehr schluckt, wenn er langsam läuft, aber alle wollen schnell fahren, dann wäre es dienlich, man würde langsam fahren. Weniger Verstopfung würde allen dienen, aber beim Mobilfunk hat die Vernunft schon lange ausgedient.

A. Masson
Es sollte nur gezeigt werden, wie der Hase läuft. Ich stimme ihnen zu, die Vernunft bleibt auf der Strecke. Die Strahlung trägt das ihre zur Verblödung bei.

Re: Was vom Leserbrief übrig bleibt

von Gast » 24. April 2018 21:59

Es freut mich, dass immer gleich jemand mit dem Weichspüler da ist und sofort erklärt, dass das eben so sein müsse wie es ist, und wieso.

Eigentlich gäbe es noch so etwas wie Vernunft. Wenn der Verkehr wirklich mehr schluckt, wenn er langsam läuft, aber alle wollen schnell fahren, dann wäre es dienlich, man würde langsam fahren. Weniger Verstopfung würde allen dienen, aber beim Mobilfunk hat die Vernunft schon lange ausgedient.

A. Masson

Re: Was vom Leserbrief übrig bleibt

von Passant » 22. April 2018 10:41

A.Masson hat geschrieben:
21. April 2018 17:31
Zur vorgesehenen Bschiss-Methode, wie man die gesetzlichen Maximalwerte der Mobilfunkantennen aushebelt, habe ich der BERNER ZEITUNG einen Leserbrief geschickt. Leserbriefe sollten weniger als 1000 Zeichen inkl. Leerschläge haben, heisst es. Geschickt habe ich den ganzen, untenstehenden Text: 648 Zeichen. Jetzt kommt die grosse Schere und schneidet präzise den Inhalt weg. Unterstrichen ist alles, was dann am 21.4. in der BZ noch abgedruckt wird. Man vergleiche!



"Vor fünf Jahren hat Swisscom-Chef Carsten Schloter in einem Interview vorgerechnet, dass man bei diesem enormen Datenwachstum keine Chance hat, je genügend Antennen zu bauen: man hinkt immer hinterher, die Engpässe bleiben (BZ 19.3.2013). Es brauche einen ganz neuen Ansatz – worin der besteht, hat er leider nicht verraten.

Sehr viel Kapazität würde frei, wenn jede bezogene Datenmenge wenig Geld kostet. Das Raschelsäcklein hat’s bewiesen, das funktioniert prächtig. Die unwichtigsten Dinge würden sofort entfallen, das spart uns Tausende von Antennen. Aber das muss verordnet werden, keine Firma beginnt spontan damit, sonst verliert sie Kunden."


Pressefreiheit: ja schon, aber bitte nicht gerade das sagen, was niemand hören will!

A. Masson
Die Zeitungen wollen schließlich von dem unbegrenzten Datenverkehr mit profitieren. Sämtlicher Datenverkehr verursacht Aufwand, für den die Kosten inrgendwo hereingebracht werden müssen. Es verdient also immer jemand daran. An den Raschel-Säckli hat auch jemand verdient. Die Medien wollen mit ihren Angeboten möglichst billig beim Kinden ankommen. Flatraten sind da gerdae recht, denn sie sollen den Eindruck von "unbegrenzt" erzeugen. Geld für Datenmengen von wertlosem Zeugs geht deswegen am Anfang noch nicht. Erst wenn sich Sättigungseffekte bei den Renditen einstellen, wird das kommen wie Automaut und Bankkontogebühren. Die Presse wird dann schon bringen, was die richtige Meinung dazu ist.

Was vom Leserbrief übrig bleibt

von A.Masson » 21. April 2018 17:31

Zur vorgesehenen Bschiss-Methode, wie man die gesetzlichen Maximalwerte der Mobilfunkantennen aushebelt, habe ich der BERNER ZEITUNG einen Leserbrief geschickt. Leserbriefe sollten weniger als 1000 Zeichen inkl. Leerschläge haben, heisst es. Geschickt habe ich den ganzen, untenstehenden Text: 648 Zeichen. Jetzt kommt die grosse Schere und schneidet präzise den Inhalt weg. Unterstrichen ist alles, was dann am 21.4. in der BZ noch abgedruckt wird. Man vergleiche!



"Vor fünf Jahren hat Swisscom-Chef Carsten Schloter in einem Interview vorgerechnet, dass man bei diesem enormen Datenwachstum keine Chance hat, je genügend Antennen zu bauen: man hinkt immer hinterher, die Engpässe bleiben (BZ 19.3.2013). Es brauche einen ganz neuen Ansatz – worin der besteht, hat er leider nicht verraten.

Sehr viel Kapazität würde frei, wenn jede bezogene Datenmenge wenig Geld kostet. Das Raschelsäcklein hat’s bewiesen, das funktioniert prächtig. Die unwichtigsten Dinge würden sofort entfallen, das spart uns Tausende von Antennen. Aber das muss verordnet werden, keine Firma beginnt spontan damit, sonst verliert sie Kunden."


Pressefreiheit: ja schon, aber bitte nicht gerade das sagen, was niemand hören will!

A. Masson

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