von Eva Weber » 17. September 2019 19:26
Auch die Süddeutsche Zeitung schrieb zu Fehlbildungen:
https://www.sueddeutsche.de/panorama/ge ... -1.4599605
"Die Hebamme Sonja Liggett-Igelmund schlug in der Boulevardzeitung Express als Erste öffentlich Alarm: Vielleicht sei "Gefahr im Verzug", vielleicht seien bereits Hunderte Babys ohne Händchen geboren worden. Und vielleicht, so ergänzt die 45-jährige Kölnerin am Donnerstag am Telefon, habe der Fall längst eine größere Dimension - nur dass niemand bisher den Zusammenhang hergestellt habe: "Bei mir haben sich seit gestern 30 Betroffene aus ganz Deutschland gemeldet. Alle Babys haben die gleichen Fehlbildungen. Auch Kolleginnen berichteten mir von solchen Fällen." Sie habe bisher keine Zeit gehabt, die Fälle statistisch auszuwerten, aber: "Grob gesagt, sind die Kinder alle in den vergangenen drei Jahren, viele in diesem Sommer geboren worden." "
"Bei etwa der Hälfte aller Geburtsdefekte ist die Ursache unklar. In diesen Fällen können Umweltfaktoren wie Strahlung und Chemikalien eine Rolle spielen. In einer Region in Ostfrankreich wurden im Umkreis von 25 Kilometern in den vergangenen Jahren mindestens sieben Kinder geboren, denen ein Arm oder ein Bein fehlte; auch hier ist bisher noch kein Grund gefunden. Am Donnerstag wurde bekannt, dass auch in einer Klinik im nordrhein-westfälischen Datteln diesen Sommer ein Baby mit einer fehlgebildeten Hand zur Welt kam."
Es erschüttert schon, dass es für Fehlbildungen keine Statistik gibt. Der Laie meint tatsächlich, dass über so Wichtiges Buch geführt wird. Hoffentlich entsteht der aufmerksamen Hebamme kein Schaden, denn oftmals ist so viel Ehrlichkeit nicht so gerne gesehen, siehe Contergan. Da auch in Ostfrankreich im Umkreis von 25 km mindestens sieben Kinder Fehlbildungen erlitten, sollte doch gründlich untersucht werden, was in solchen Gegenden los ist, um solche Schäden auszulösen.
Eva Weber
Auch die Süddeutsche Zeitung schrieb zu Fehlbildungen:
https://www.sueddeutsche.de/panorama/gelsenkirchen-babys-haende-fehlbildung-1.4599605
[i]"Die Hebamme Sonja Liggett-Igelmund schlug in der Boulevardzeitung Express als Erste öffentlich Alarm: Vielleicht sei "Gefahr im Verzug", vielleicht seien bereits Hunderte Babys ohne Händchen geboren worden. Und vielleicht, so ergänzt die 45-jährige Kölnerin am Donnerstag am Telefon, habe der Fall längst eine größere Dimension - nur dass niemand bisher den Zusammenhang hergestellt habe: "Bei mir haben sich seit gestern 30 Betroffene aus ganz Deutschland gemeldet. Alle Babys haben die gleichen Fehlbildungen. Auch Kolleginnen berichteten mir von solchen Fällen." Sie habe bisher keine Zeit gehabt, die Fälle statistisch auszuwerten, aber: "Grob gesagt, sind die Kinder alle in den vergangenen drei Jahren, viele in diesem Sommer geboren worden." "
"Bei etwa der Hälfte aller Geburtsdefekte ist die Ursache unklar. In diesen Fällen können Umweltfaktoren wie Strahlung und Chemikalien eine Rolle spielen. In einer Region in Ostfrankreich wurden im Umkreis von 25 Kilometern in den vergangenen Jahren mindestens sieben Kinder geboren, denen ein Arm oder ein Bein fehlte; auch hier ist bisher noch kein Grund gefunden. Am Donnerstag wurde bekannt, dass auch in einer Klinik im nordrhein-westfälischen Datteln diesen Sommer ein Baby mit einer fehlgebildeten Hand zur Welt kam."[/i]
Es erschüttert schon, dass es für Fehlbildungen keine Statistik gibt. Der Laie meint tatsächlich, dass über so Wichtiges Buch geführt wird. Hoffentlich entsteht der aufmerksamen Hebamme kein Schaden, denn oftmals ist so viel Ehrlichkeit nicht so gerne gesehen, siehe Contergan. Da auch in Ostfrankreich im Umkreis von 25 km mindestens sieben Kinder Fehlbildungen erlitten, sollte doch gründlich untersucht werden, was in solchen Gegenden los ist, um solche Schäden auszulösen.
Eva Weber