von Eva Weber » 29. Januar 2020 15:37
Eva Weber hat geschrieben: Die Empfehlung durch Eigenforschung, der von Funk Betroffenen irgendetwas zu erreichen, empfinde ich als einen der besten Witze aus dem Bereich der Mobilfunkfanatiker und der sie Unterstützenden
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Gerold hat geschrieben: Danke der Nachfrage, Eva, ich habe zur Zeit meinen Verstand beieinander.
Tatsächlich, um es anders auszudrücken, finde ich es witzig, um nicht zu sagen traurig, dass Betroffene für die entsprechenden Studien selbst sorgen sollen. Ich habe eben diese Forderung als Witz bezeichnet. Wenn Sie daraus schließen, dass ich an Ihrem Verstand zweifle, so täuschen Sie sich sehr. Nur, bin ich verstandesgemäß nicht in der Lage Ihren Gedanken und dem was Sie wollen zur Gänze zu folgen. Auch müsste man eine eierlegende Wollmilchsau sein, um Ihnen adäquat zu antworten.
Mit dem Thema Risikokommunikation hat sich ausgiebig das Deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm (DMF 2008) beschäftigt. Kostenpunkt Millionen Euro, wovon die Mobilfunkindustrie die Hälfte trug. Ich glaube mich zu erinnern, dass bei beinahe der Hälfte der Studien des DMF dies Thema war. Erlauben Sie mir, dass ich diese Studien, als die für Folgen künstlicher, gepulster elektromagnetischer Felder wirtschaftlich wichtigsten halte. Ich sage dazu: "Wie sage ich es meinem Kinde - damit es keinen Verdacht schöpft?" Von Funk betroffene Laien können da nicht gegenhalten.
Gerold hat geschrieben: Wenn die sogenannten "Mobilfunkfanatiker" über etwas lachen, dann sind es Unterschriftensammlungen, Plakate und Petitionen, weil sie genau wissen, da machen nur 5% der Bevölkerung mit. 75% sind süchtig nach den drahtlosen Technologien. Die restlichen kritischen 20% haben Anst vor sozialer Ächtung, wenn sie ihre Meinung offen äußern
Hier gebe ich Ihnen vollkommen recht. Doch von Nichts kommt Nichts, und wer nicht kämpft hat schon verloren. Es wurden im Laufe der Geschichte schon ganz andere ausgelacht, als die 5 Prozent, die mit Petitionen, Plakaten und Unterschriften gegen eine für sie unverträgliche und m.E. ziemlich sicher für Mensch und Natur auf Dauer schädliche Technik opponieren.
Gerold hat geschrieben: Ein mobilfunk- süchtiger würde sich vom Arzt eher alles Mögliche verschreiben lassen anstatt mal freiwillig sein WLAN abzuschalten. Der Zeitraum zwischen dem ersten Handytelefonat und dem möglichen gesundheitlichen Zusammenbruch ist so lang, dass Menschen den Zusammenhang nicht verstehen. Ein Mensch hält doch mehr aus, als eine Schale Kresse.
Auch hierbei gebe ich Ihnen recht. Was und wer macht denn die Menschen süchtig? Selbst heute, in den Zeiten von 5G werden doch nur die Vorzüge der Technik aufgezeigt. Der Verstand vieler Bürger, besonders der Jugendlichen, ist bereits soweit in Beschlag genommen, dass sie mögliche Nachteile nicht mehr erkennen oder, sollten sogar Bedenken auftauchen, sie diese weit von sich weisen. Also, soll man weiter mit Schalen voller Kresse arbeiten? Wenn man auf hunderte von Baumbeispielen, über Jahre aufgezeichnet, keinen dieser Zuständigen auch nur im Geringsten zum Nachdenken bringt, was soll man da machen? Fruchtfliegen züchten? Als alle meine Wespennester, die jahrelang unter meinem nordseitigen Dach nisteten, nachdem die UMTS-Sektorantenne aufs Dach lief, auf Nimmerwiedersehen verschwanden, interessierte sich trotz Insektensterben niemand dafür. Heute noch nicht. Der Mensch hält viel aus, der eine mehr, der andere weniger, da haben Sie recht.
Mit eigenen Studien und wenn Sie noch so viele machen, erreichen Sie nichts.
Selbst wenn, wie geschehen, Betroffene mit HF- Messgerät und Blutdruckmessgerät beweisen können, dass ihre Blutdruckspitzen mit EMF zusammenhängen, so interessiert es nicht. Wenn um so einfache Tests - wie selbst von Prof. Kappos, ehemals Bundesärztekammer, 2007 bezeichnet - wohl aus offensichtlichem Grund, Universitäten (LMU und Erlangen) einen Bogen machen, ist die Sache klar.
Viral agieren sagen Sie. Bitte tun Sie das, helfen Sie mit - aber bitte mit klaren Aussagen und nicht mit Aufforderungen Dinge zu machen, die schon lange gemacht sind.
Eva Weber
[quote="Eva Weber"] Die Empfehlung durch Eigenforschung, der von Funk Betroffenen irgendetwas zu erreichen, empfinde ich als einen der besten Witze aus dem Bereich der Mobilfunkfanatiker und der sie Unterstützenden[/quote].
[quote="Gerold"] Danke der Nachfrage, Eva, ich habe zur Zeit meinen Verstand beieinander.[/quote]
Tatsächlich, um es anders auszudrücken, finde ich es witzig, um nicht zu sagen traurig, dass Betroffene für die entsprechenden Studien selbst sorgen sollen. Ich habe eben diese Forderung als Witz bezeichnet. Wenn Sie daraus schließen, dass ich an Ihrem Verstand zweifle, so täuschen Sie sich sehr. Nur, bin ich verstandesgemäß nicht in der Lage Ihren Gedanken und dem was Sie wollen zur Gänze zu folgen. Auch müsste man eine eierlegende Wollmilchsau sein, um Ihnen adäquat zu antworten.
Mit dem Thema Risikokommunikation hat sich ausgiebig das Deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm (DMF 2008) beschäftigt. Kostenpunkt Millionen Euro, wovon die Mobilfunkindustrie die Hälfte trug. Ich glaube mich zu erinnern, dass bei beinahe der Hälfte der Studien des DMF dies Thema war. Erlauben Sie mir, dass ich diese Studien, als die für Folgen künstlicher, gepulster elektromagnetischer Felder wirtschaftlich wichtigsten halte. Ich sage dazu: "Wie sage ich es meinem Kinde - damit es keinen Verdacht schöpft?" Von Funk betroffene Laien können da nicht gegenhalten.
[quote="Gerold"] Wenn die sogenannten "Mobilfunkfanatiker" über etwas lachen, dann sind es Unterschriftensammlungen, Plakate und Petitionen, weil sie genau wissen, da machen nur 5% der Bevölkerung mit. 75% sind süchtig nach den drahtlosen Technologien. Die restlichen kritischen 20% haben Anst vor sozialer Ächtung, wenn sie ihre Meinung offen äußern[/quote]
Hier gebe ich Ihnen vollkommen recht. Doch von Nichts kommt Nichts, und wer nicht kämpft hat schon verloren. Es wurden im Laufe der Geschichte schon ganz andere ausgelacht, als die 5 Prozent, die mit Petitionen, Plakaten und Unterschriften gegen eine für sie unverträgliche und m.E. ziemlich sicher für Mensch und Natur auf Dauer schädliche Technik opponieren.
[quote="Gerold"] Ein mobilfunk- süchtiger würde sich vom Arzt eher alles Mögliche verschreiben lassen anstatt mal freiwillig sein WLAN abzuschalten. Der Zeitraum zwischen dem ersten Handytelefonat und dem möglichen gesundheitlichen Zusammenbruch ist so lang, dass Menschen den Zusammenhang nicht verstehen. Ein Mensch hält doch mehr aus, als eine Schale Kresse.[/quote]
Auch hierbei gebe ich Ihnen recht. Was und wer macht denn die Menschen süchtig? Selbst heute, in den Zeiten von 5G werden doch nur die Vorzüge der Technik aufgezeigt. Der Verstand vieler Bürger, besonders der Jugendlichen, ist bereits soweit in Beschlag genommen, dass sie mögliche Nachteile nicht mehr erkennen oder, sollten sogar Bedenken auftauchen, sie diese weit von sich weisen. Also, soll man weiter mit Schalen voller Kresse arbeiten? Wenn man auf hunderte von Baumbeispielen, über Jahre aufgezeichnet, keinen dieser Zuständigen auch nur im Geringsten zum Nachdenken bringt, was soll man da machen? Fruchtfliegen züchten? Als alle meine Wespennester, die jahrelang unter meinem nordseitigen Dach nisteten, nachdem die UMTS-Sektorantenne aufs Dach lief, auf Nimmerwiedersehen verschwanden, interessierte sich trotz Insektensterben niemand dafür. Heute noch nicht. Der Mensch hält viel aus, der eine mehr, der andere weniger, da haben Sie recht.
Mit eigenen Studien und wenn Sie noch so viele machen, erreichen Sie nichts.
Selbst wenn, wie geschehen, Betroffene mit HF- Messgerät und Blutdruckmessgerät beweisen können, dass ihre Blutdruckspitzen mit EMF zusammenhängen, so interessiert es nicht. Wenn um so einfache Tests - wie selbst von Prof. Kappos, ehemals Bundesärztekammer, 2007 bezeichnet - wohl aus offensichtlichem Grund, Universitäten (LMU und Erlangen) einen Bogen machen, ist die Sache klar.
Viral agieren sagen Sie. Bitte tun Sie das, helfen Sie mit - aber bitte mit klaren Aussagen und nicht mit Aufforderungen Dinge zu machen, die schon lange gemacht sind.
Eva Weber