von Beobachter » 27. März 2020 17:57
Beobachter hat geschrieben: ↑21. März 2020 14:35
Beobachter hat geschrieben: ↑21. März 2020 11:26
Beobachter hat geschrieben: ↑13. März 2020 18:09
5G: Digitalisierung – das andere Virus
https://www.gigaherz.ch/5g-digitalisier ... ere-virus/
Was bedeutet diese Erhöhung des Strahlungsgrenzwertes von 5 auf 20V/m?
In der selben Grössenordnung, das heisst mit Faktor 16 steigt auch das Gesundheitsrisiko.
Es könnte auch eine überproportionale Steigerung des Gesundheitsrisikos eintreten, vermutlich eine exponentielle.
Anfänglich langsame Anstiege von Wirkungen bedeuten nicht, dass nicht irgendwann ein starkes Wachstum folgen wird. Im Prinzip wie bei Lawinen,Tsunami und Viren. Der Vorlauf des Anstiegs ist durch relativ lange Zeit niedrige Werte gekennzeichnet und scheint harmlos; grüne Linie im Diagramm:
https://de.wikipedia.org/wiki/Exponentielles_Wachstum
Wenn Eingriffe zur Begrenzung des Anstiegs erst kommen, wenn eine gewisse Grenze in der Dynamik überschritten ist, ist es schon zu spät für eine ausreichende Ausbremsung der Entwicklung. Diese Grenze liegt im niedrigen absoluten Bereich, wenn es also, wie der Ahnungslose meint, "noch nicht so schlimm" ist.
Grafiken, die den exponentiellen Anstieg der Zahl von bekannten Coronainfektionen darstellen, zeigt die nzz.
https://www.nzz.ch/panorama/die-wichtig ... ld.1542774
SPIEGEL-online bringt eine Grafik für Deutschland, an der gut das Verhältnis der Dauer der "Anlaufzeit" (Latenzphase) ab dem ersten bekannten Fall zu der Zeitspanne, in der der steile Antsieg beginnt, erkennbar ist.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/med ... 920e8821f1
Man kann davon ausgehen, dass wir uns in Bezug auf die allgemeine Anerkennung der Risiken von Mobilfunk in einer Anlaufphase befinden. Durch die beträchtliche Verstärkung des weltweiten Einsatzes von Mobilfunk/Wlan etc. infolge der Coronapandemie wird die Latenzphase der Enwicklung von Gesundheitsgefahren befeuert.
Wenn die Wirkungen auf die Gesundheit ausreichend deutlich werden, läuft das Leugnen nach und nach ins Leere. Strukturen, die auf Nutzung von Funktechnik bauen, werden dann schon ziemlich verfestigt sein. Um so schwieriger wird Umsteuern werden. Das Zusammenspiel der Faktoren deutet daruf hin, dass sich ein sehr hohes Risiko für eine katastrophale Entwicklung aufbaut. Es bleibt einstweilen unüberschaubar, ob und wann die Phase des steilen Anstiegs eintreten wird. Die Kenntnis, dass Wachstumsentwicklungen mit langen Latenzphasen zu Fehlbeurteilungen führen können, ist in Fackkreisen vorhanden. Deswegen gibt es für Gesundheits- und Umweltschäden durch Mobilfunk keine Versicherungen.
Die Verbreitung des Cornavirus bietet ein aktuelles Beispiel dafür, wie sich in der Anfangsphase das Verhältnis von erfassten Fällen zu vermutlich tatsächlichen Fällen entwickeln kann. Dieses Verhältnis nennt man allgemein Dunkelziffer.
Lauren Gardner vom Johns Hopkins Center for Systems Science and Engeneering hat ein Modell für die Dunkelziffer in der Latenzphase der Epidemie in China vorgestellt.
Grafik:
https://systems.jhu.edu/wp-content/uplo ... _Jan29.png
Die Zahl der tatsächlichen Infektionen eilt der Zahl von erkannten Erkrankungen voraus. Bis am 20.01.2020 eine merkliche Zunahme der gemeldeten Fälle (blaue Linie) einsetzte, war die Anzahl der für die Zeit von 01.12.2019 bis 20.01.2020 errechneten Erkrankungen (rote Linie) bereits auf etwa 30000 angestiegen. Die tatsächliche Entwicklung hatte zu dieser Zeit schon eine Dynamik, dass die Wirkung von Eingriffen überlaufen wurde. Bis dies an der rasant ansteigenden Zahl der gemeldeten Fälle erkenntlich wurde (in der Grafik ist diese Phase nicht mehr dargestellt), war schon einige wertvolle Zeit verstrichen. In der Folge wurden die Reaktionen zur Bekämpfung der Gefahr härter. Die verstärkte Härte hätte jedoch früher eine bessere Wirkung entfalten können.
Wegen der Dunkelziffer der Latenzphase war die Entwicklungsdynamik trotz drastischer Eingriffe nach dem Anstieg der erkenntlichen Fälle in eine katastrophale Dimension davon gelaufen.
Welche Faktoren tragen zum Maß der Dunkelziffer im Vorfeld von katastrophalen Entwicklungen bei? Warum ist die Beantwortung dieser Frage allgemein für Vorsorge wichtig?
Die Einschätzung "Schäden durch Mobilfunk gibt es nicht" könnte sich als ein Beispiel für die Folgen einer Fehlbeurteilung in der Latenzphase der Entwicklung erweisen. Eine solche Bewertung trägt dazu bei, die Dunkelziffer zu erhöhen. Wer erst in 40 Jahren mehr wissen kann, und erst dann an Maßnahmen zu denken bereit ist, kommt zu spät. Bis dahin wird sich Funktechnik zu einem systemisch nahezu unzerzichtbaren Faktor entwickelt haben. Vorbeugung und Schutz werden dann kaum noch etwas ausrichten können. Die Betrachtung exponentieller Entwicklungen zeigt auf, welche Gefahr es ist, ein Risiko in Anfängen von Entwicklungen klein zu reden und zur Ignoranz zu verführen. Die Folgen einer falschen Zurückhaltung bei der Nutzung von Mobilfunk sind ungleich geringer als die Folgen einer unterschätzten Gefahr. "Wehret den Anfängen", wäre heute noch eine Herangehensweise, die durch Vorsorge und Schutz die Bildung von Vergleichsgruppen und damit Erfahrungs- und Erkenntnismöglichkeiten fördern würde, was zu einer umsichtigen Regulierung des Einsatzes von Mobilfunk führen könnte. Statt dessen ist das Motto "Wehret den Anfängen von wehret den Anfängen". So werden Optionen für Korrekturen verbaut.
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[i][b]5G: Digitalisierung – das andere Virus[/b][/i]
https://www.gigaherz.ch/5g-digitalisierung-das-andere-virus/
[i]Was bedeutet diese Erhöhung des Strahlungsgrenzwertes von 5 auf 20V/m?[/i]
[i]In der selben Grössenordnung, das heisst mit Faktor 16 steigt auch das Gesundheitsrisiko.[/i]
Es könnte auch eine überproportionale Steigerung des Gesundheitsrisikos eintreten, vermutlich eine exponentielle.
Anfänglich langsame Anstiege von Wirkungen bedeuten nicht, dass nicht irgendwann ein starkes Wachstum folgen wird. Im Prinzip wie bei Lawinen,Tsunami und Viren. Der Vorlauf des Anstiegs ist durch relativ lange Zeit niedrige Werte gekennzeichnet und scheint harmlos; grüne Linie im Diagramm: https://de.wikipedia.org/wiki/Exponentielles_Wachstum
Wenn Eingriffe zur Begrenzung des Anstiegs erst kommen, wenn eine gewisse Grenze in der Dynamik überschritten ist, ist es schon zu spät für eine ausreichende Ausbremsung der Entwicklung. Diese Grenze liegt im niedrigen absoluten Bereich, wenn es also, wie der Ahnungslose meint, "noch nicht so schlimm" ist. [/quote]
Grafiken, die den exponentiellen Anstieg der Zahl von bekannten Coronainfektionen darstellen, zeigt die nzz. https://www.nzz.ch/panorama/die-wichtigsten-grafiken-zum-coronavirus-ld.1542774
SPIEGEL-online bringt eine Grafik für Deutschland, an der gut das Verhältnis der Dauer der "Anlaufzeit" (Latenzphase) ab dem ersten bekannten Fall zu der Zeitspanne, in der der steile Antsieg beginnt, erkennbar ist. https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-infizierte-genesene-tote-alle-live-daten-a-242d71d5-554b-47b6-969a-cd920e8821f1
Man kann davon ausgehen, dass wir uns in Bezug auf die allgemeine Anerkennung der Risiken von Mobilfunk in einer Anlaufphase befinden. Durch die beträchtliche Verstärkung des weltweiten Einsatzes von Mobilfunk/Wlan etc. infolge der Coronapandemie wird die Latenzphase der Enwicklung von Gesundheitsgefahren befeuert.
Wenn die Wirkungen auf die Gesundheit ausreichend deutlich werden, läuft das Leugnen nach und nach ins Leere. Strukturen, die auf Nutzung von Funktechnik bauen, werden dann schon ziemlich verfestigt sein. Um so schwieriger wird Umsteuern werden. Das Zusammenspiel der Faktoren deutet daruf hin, dass sich ein sehr hohes Risiko für eine katastrophale Entwicklung aufbaut. Es bleibt einstweilen unüberschaubar, ob und wann die Phase des steilen Anstiegs eintreten wird. Die Kenntnis, dass Wachstumsentwicklungen mit langen Latenzphasen zu Fehlbeurteilungen führen können, ist in Fackkreisen vorhanden. Deswegen gibt es für Gesundheits- und Umweltschäden durch Mobilfunk keine Versicherungen.[/quote]
Die Verbreitung des Cornavirus bietet ein aktuelles Beispiel dafür, wie sich in der Anfangsphase das Verhältnis von erfassten Fällen zu vermutlich tatsächlichen Fällen entwickeln kann. Dieses Verhältnis nennt man allgemein Dunkelziffer.
Lauren Gardner vom Johns Hopkins Center for Systems Science and Engeneering hat ein Modell für die Dunkelziffer in der Latenzphase der Epidemie in China vorgestellt.
Grafik: https://systems.jhu.edu/wp-content/uploads/2020/01/projection_Jan29.png
Die Zahl der tatsächlichen Infektionen eilt der Zahl von erkannten Erkrankungen voraus. Bis am 20.01.2020 eine merkliche Zunahme der gemeldeten Fälle (blaue Linie) einsetzte, war die Anzahl der für die Zeit von 01.12.2019 bis 20.01.2020 errechneten Erkrankungen (rote Linie) bereits auf etwa 30000 angestiegen. Die tatsächliche Entwicklung hatte zu dieser Zeit schon eine Dynamik, dass die Wirkung von Eingriffen überlaufen wurde. Bis dies an der rasant ansteigenden Zahl der gemeldeten Fälle erkenntlich wurde (in der Grafik ist diese Phase nicht mehr dargestellt), war schon einige wertvolle Zeit verstrichen. In der Folge wurden die Reaktionen zur Bekämpfung der Gefahr härter. Die verstärkte Härte hätte jedoch früher eine bessere Wirkung entfalten können. [b]Wegen der Dunkelziffer der Latenzphase war die Entwicklungsdynamik trotz drastischer Eingriffe nach dem Anstieg der erkenntlichen Fälle in eine katastrophale Dimension davon gelaufen.[/b]
Welche Faktoren tragen zum Maß der Dunkelziffer im Vorfeld von katastrophalen Entwicklungen bei? Warum ist die Beantwortung dieser Frage allgemein für Vorsorge wichtig?
[/quote]
Die Einschätzung "Schäden durch Mobilfunk gibt es nicht" könnte sich als ein Beispiel für die Folgen einer Fehlbeurteilung in der Latenzphase der Entwicklung erweisen. Eine solche Bewertung trägt dazu bei, die Dunkelziffer zu erhöhen. Wer erst in 40 Jahren mehr wissen kann, und erst dann an Maßnahmen zu denken bereit ist, kommt zu spät. Bis dahin wird sich Funktechnik zu einem systemisch nahezu unzerzichtbaren Faktor entwickelt haben. Vorbeugung und Schutz werden dann kaum noch etwas ausrichten können. Die Betrachtung exponentieller Entwicklungen zeigt auf, welche Gefahr es ist, ein Risiko in Anfängen von Entwicklungen klein zu reden und zur Ignoranz zu verführen. Die Folgen einer falschen Zurückhaltung bei der Nutzung von Mobilfunk sind ungleich geringer als die Folgen einer unterschätzten Gefahr. "Wehret den Anfängen", wäre heute noch eine Herangehensweise, die durch Vorsorge und Schutz die Bildung von Vergleichsgruppen und damit Erfahrungs- und Erkenntnismöglichkeiten fördern würde, was zu einer umsichtigen Regulierung des Einsatzes von Mobilfunk führen könnte. Statt dessen ist das Motto "Wehret den Anfängen von wehret den Anfängen". So werden Optionen für Korrekturen verbaut.