Schwere Zeiten für Schmetterlinge

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Re: Schwere Zeiten für Schmetterlinge

von Beobachter » 19. Mai 2020 19:19

Die Beobachtung, dass die Schmetterlinge in den vergangenen 20 Jahren schrittweise stark zurückgegangen sind, kann ich bestätigen; in Natur-Hausgärten und in Wiesen-Landschaftsschutzgebieten. Beides in Umgebungen, in denen aufgrund der Siedlungs- und Landschaftsstruktur in weitem Umkreis keine Spritzmittel angewendet werden. Zugenommen hat in der gleichen Zeit an diesen Orten die Einstrahlung durch Mobilfunksender.

Schwere Zeiten für Schmetterlinge

von Eva Weber » 19. Mai 2020 18:22

Schwere Zeiten für Schmetterlinge

"Demnach gibt es etwa große Probleme für Schmetterlinge und andere Insektenarten, die auf blütenreiche Wiesen und Weiden angewiesen sind. Starke Verluste sind auch bei Vogelarten zu verzeichnen - so ist der Bestand von Rebhühnern und Kiebitzen auf ein Zehntel des Bestandes vor 25 Jahren gesunken. "Etwa ein Drittel der Brutvogelarten sind in den letzten 12 Jahren in ihrem Bestand zurückgegangen, wobei insbesondere Arten des landwirtschaftlich genutzten Offenlandes betroffen sind", heißt es in dem Bericht."

https://www.tagesschau.de/inland/lage-d ... r-101.html

Meinung:
Wie oft habe ich es schon geschrieben - nur, es interessiert niemanden.

Es ist völlig zwecklos, darauf aufmerksam zu machen, dass auch Mobilfunkstrahlung auf kleinste Lebewesen Auswirkung hat. Für mich als Naturliebhaberin, die nicht nur sagt, ach wie schön, sondern auch hinschaut und beobachtet, ist es offensichtlich. Nordseitig unter meinem Dach hatte ich immer Wespennester. Viele waren im Haus und oftmals im Jahr wurde ich gestochen, weil sie überall saßen, am Treppengeländer usw.. Ich habe sie nie bekämpft. Es kam 2004 UMTS, die 200 Grad Antenne läuft auf mein Dach und die Wespen waren weg. Heute freue ich mich, wenn ich ab und zu eine sehe. Ebenso waren die Hummeln, die in einem Holzstoß wohnten, weg. Vieles, wie Ohrwürmer, Schneiderlein, Heupferdchen scheint es gar nicht mehr zu geben.

In meinem fast vollkommen natürlichem Garten, nur immer stückchenweise gemäht, daher viele Wiesenblumen, Brennnesseln und Oregano, mit Stauden wie Bienenstrauch und Mahonie, reinstes Bienenfutter, allen Zutaten für Insekten - ist nahezu nichts. Am Schmetterlingsstrauch, dereinst auf einen Blick 25 Schmetterlinge verschiedenster Sorten, war das ganze vorige Jahr nur ein einziger Kleiner Fuchs. Da er sehr klein und ziemlich farblos war, dürfte es sich jeden Tag immer um ein und denselben gehandelt haben. Bläulinge auf dem Oregano vor 10 Jahren noch zuhauf. Nichts mehr! Selten eine Biene, noch seltener eine Wespe. Heute, 19.5.2020 schön warm und sonnig, habe ich ein weiteres kleines Stückchen Wiese gemäht, bis zu 3/4 Meter hoch. Ich passe immer auf, keine Insekten mit zu mähen. Ich habe gar keine gesehen. Unverständlich, da die nahe Würm renaturiert wurde - sogar Bibern gefällt es dort - aber trotzdem keine Insekten. Halt, dass ich nicht lüge, ab und zu ein Kohlweißling! Oft kann ich kaum eine halbe Stunde im Garten sein, da stechender Kopfschmerz und Schwindel auftritt. Kopfschmerz, heute an der Tagesordnung, eine lukrative Einnahmequelle der Pharmaindustrie. Vor Mobilfunk war der Garten mein Wohnzimmer - das war eine schöne Zeit.

In der Siedlung selbst hat sich nichts geändert. Die Gärten sind wie früher, außer dass viele Bäume weg müssen, da sie kaputt gehen. Interessant ist, wie sie kaputt gehen. M.E. findet z.T. starkes Dickenwachstum statt - beobachte ich seit Aufrüstung der GSM-Mobilfunkbasisstation mit UMTS 2004 - was ein Aufreissen der Rinde bewirkt. Neue Äste, ca. 1 1/2 bis 2 cm Durchmesser weisen bereits einen langen Strich auf, der aussieht, als wäre jemand mit einem spitzen Messer entlang gefahren. Die Rinde kommt mit dem Wachstum anscheinend nicht mit, platzt auf, fällt ab und der Ast stirbt. Unheimlich viele Flechten und Moos an den Bäumen. Manchmal denke ich, dass sie sich vielleicht schützen wollen.

Nun, was regt man sich noch auf! Die Ursachen sind gefunden. Künstliche, gepulste elektromagnetische Felder sind nicht dabei und werden auch m.E. nie dabei sein. Völlig egal, was alles kaputt geht. Selbst wenn man Bäume als Antennen benutzen kann und empfindlichste kleine Lebewesen verschwinden - Funk ist es nicht, denn er macht nicht warm!!

Corona, eine bittere Pille, bringt aber Digitalisierung und somit Mobilfunkstrahlung bis wahrscheinlich zur totalen Abhängigkeit der Bevölkerung voran - und schneller als man dachte. Die wahre Freude für Mensch und Umwelt und in jeder Hinsicht völlig unbedenklich!

Eva Weber

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