von Beobachter » 24. Juni 2020 17:03
Der Investor Tim Ferriss erzählte der "Financial Times" kürzlich, fast alle Tech-Milliardäre aus seinem Bekanntenkreis nähmen regelmäßig Halluzinogene - in kleinen Mengen. Im Valley heißt es, manche Unternehmer starteten lieber mit einem Döschen LSD in den Tag als mit einem Kaffee. Das mache den Blick klar und erhöhe die Konzentrationsfähigkeit.
https://www.spiegel.de/stil/s-magazin/m ... 0170854053
Pollan führt das neu erwachte Interesse an Psychedelika zuallererst auf die weltweite Zunahme von Depressionserkrankungen zurück. Die Weltgesundheitsorganisation WHO spricht von mehr als 300 Millionen Menschen, die unter Depressionen und Angststörungen leiden
Möglicherweise können sich die abgehöbenen Hochflieger im Valley wegen ihrer unterschwelligen Angststörungen nicht so recht konzentrieren.
Forschungen belegen, dass die Neuroplastizität im Gehirn nach solchen Trips steigt.
Und wohin plastiziert sich das Hirn dann?
Strahlung soll zu Erstarrung beitragen.
Für einen Moment kann man sich von außen betrachten, unvoreingenommen wie ein Fremder. Das schafft bei vielen Klarheit.
So ähnlich wie eine Kur in einer strahlenarmen Umgebung.
Ich glaube, daraus kann ein Lebensstil entstehen, der uns guttut und uns gerade in traumatischen Zeiten mehr nutzt als Yoga oder Psychotherapie.
In traumatischen Zeiten muss alles sehr schnell gehen, sonst geht man unter. 5G macht alles schneller.
Ereignisse wie die Coronakrise werden die Nachfrage nach den bewusstseinserweiternden Substanzen möglicherweise beflügeln. So sieht Amanda Eilian ihr Geld gut angelegt. Die Amerikanerin hat sowohl in Paltrows "Goop" als auch in "Synthesis" investiert. "Die physische und psychische Gesundheit schwindet", befindet Eilian.
Wer so denkt, scheint am Schwund schon teilzuhaben ohne zu leiden. Der Dumme stirbt glücklich am Gift. Investitionen in die Befriedigung von "Urbedürfnissen" bleiben lukrativ.
[i]Der Investor Tim Ferriss erzählte der "Financial Times" kürzlich, fast alle Tech-Milliardäre aus seinem Bekanntenkreis nähmen regelmäßig Halluzinogene - in kleinen Mengen. Im Valley heißt es, manche Unternehmer starteten lieber mit einem Döschen LSD in den Tag als mit einem Kaffee. Das mache den Blick klar und erhöhe die Konzentrationsfähigkeit.[/i]
https://www.spiegel.de/stil/s-magazin/microdosing-statt-kaffee-lieber-eine-kleine-dosis-lsd-a-00000000-0002-0001-0000-000170854053
[i]Pollan führt das neu erwachte Interesse an Psychedelika zuallererst auf die weltweite Zunahme von Depressionserkrankungen zurück. Die Weltgesundheitsorganisation WHO spricht von mehr als 300 Millionen Menschen, die unter Depressionen und Angststörungen leiden[/i]
Möglicherweise können sich die abgehöbenen Hochflieger im Valley wegen ihrer unterschwelligen Angststörungen nicht so recht konzentrieren.
[i]Forschungen belegen, dass die Neuroplastizität im Gehirn nach solchen Trips steigt. [/i]
Und wohin plastiziert sich das Hirn dann?
Strahlung soll zu Erstarrung beitragen.
[i]Für einen Moment kann man sich von außen betrachten, unvoreingenommen wie ein Fremder. Das schafft bei vielen Klarheit.[/i]
So ähnlich wie eine Kur in einer strahlenarmen Umgebung.
[i]Ich glaube, daraus kann ein Lebensstil entstehen, der uns guttut und uns gerade in traumatischen Zeiten mehr nutzt als Yoga oder Psychotherapie.[/i]
In traumatischen Zeiten muss alles sehr schnell gehen, sonst geht man unter. 5G macht alles schneller.
[i]Ereignisse wie die Coronakrise werden die Nachfrage nach den bewusstseinserweiternden Substanzen möglicherweise beflügeln. So sieht Amanda Eilian ihr Geld gut angelegt. Die Amerikanerin hat sowohl in Paltrows "Goop" als auch in "Synthesis" investiert. "Die physische und psychische Gesundheit schwindet", befindet Eilian. [/i]
Wer so denkt, scheint am Schwund schon teilzuhaben ohne zu leiden. Der Dumme stirbt glücklich am Gift. Investitionen in die Befriedigung von "Urbedürfnissen" bleiben lukrativ.