von HMeyer1 » 27. Juli 2020 18:03
Guten Tage alle zusammen,
wir bauen gegenwärtig ein Einfamilienhaus. Demnächst ist der Rohbau (Landhaus mit klassischem Schrägdach, zwei Etagen) fertig gestellt. Wir bauen mit Vollverklinkerung, Wärmeschutzfenster und Massiv-Blätonwänden.
In unsere Nähe sind zwei Mobilfunkmasten, jeweils 200m entfernt, teilweise zeigen die Sender grob in unsere Richtung.
Gibt es verhältnismäßig preisgünstige Möglichkeiten, die man zum jetzigen Zeitpunkt eines Neubaus noch kostengünstig realisieren könnte und die ggf. bei einer späteren Nachrüstung weitaus teurer werden? Es wird natürlich vorher noch gemessen werden, aber ich würde gerne in den Entscheidungsprozess auch eure Meinungen mit einbeziehen wollen. Abschirmfarbe scheint insgesamt zu teuer zu sein.
Beispielsweise habe ich gelesen, dass eine aluminiumkachierte Dampfsperre einen sehr guten Schutz bieten könnte (ca. 800 Euro). 2008 hat das Bayerische Landesamt für Umwelt das Dokument "Schirmung elektromagnetischer Wellen im persönlichen Umfeld" herausgebracht, dass heute auch noch über entsprechende Internetsuchmaschinen leicht zu finden ist. Das Dokument beschäftigt sich mit diversen Baustoffen und deren Abschirmwirkung. Wie gesagt, fiel mir hier die Dampfsperre "sisalex 514 Ampack" auf S. 29 auf. Wenn das gesamte Dach entsprechend eingedeckt ist, dürfte das doch eine gute großflächige Abschirmwirkung (immerhin lt. Dokument 55db) erreichen, für vergleichweise wenig Geld. Die Dampfsperre müsste auch nicht geerdet werden, weil der Dachboden nicht ausgebaut wird. Wir haben einen Blitzsschutzleiter, der aber nicht in Berührung mit der Dampfsperre kommen würde und zudem geerdet ist.
Was sagt ihr dazu? Macht es Sinn diese Dampfsperre verbauen zu lassen? Ich würde auch eine andere nehmen, nur über diese finde ich leider keine vergleichsweisen Nachweise zur wirklichen Abschirmwirkung. Wobei ich die 800 EUR vermutlich verkraften könnte für die große Abschirmungfläche.
Die Fenster könnten mit feinmaschigem Fliegengitter geschirmt werden (Kunststofffensterrahmen).
Mich würden aber auch andere Möglichkeiten interessieren.
Beste Grüße
H
Guten Tage alle zusammen,
wir bauen gegenwärtig ein Einfamilienhaus. Demnächst ist der Rohbau (Landhaus mit klassischem Schrägdach, zwei Etagen) fertig gestellt. Wir bauen mit Vollverklinkerung, Wärmeschutzfenster und Massiv-Blätonwänden.
In unsere Nähe sind zwei Mobilfunkmasten, jeweils 200m entfernt, teilweise zeigen die Sender grob in unsere Richtung.
Gibt es verhältnismäßig preisgünstige Möglichkeiten, die man zum jetzigen Zeitpunkt eines Neubaus noch kostengünstig realisieren könnte und die ggf. bei einer späteren Nachrüstung weitaus teurer werden? Es wird natürlich vorher noch gemessen werden, aber ich würde gerne in den Entscheidungsprozess auch eure Meinungen mit einbeziehen wollen. Abschirmfarbe scheint insgesamt zu teuer zu sein.
Beispielsweise habe ich gelesen, dass eine aluminiumkachierte Dampfsperre einen sehr guten Schutz bieten könnte (ca. 800 Euro). 2008 hat das Bayerische Landesamt für Umwelt das Dokument "Schirmung elektromagnetischer Wellen im persönlichen Umfeld" herausgebracht, dass heute auch noch über entsprechende Internetsuchmaschinen leicht zu finden ist. Das Dokument beschäftigt sich mit diversen Baustoffen und deren Abschirmwirkung. Wie gesagt, fiel mir hier die Dampfsperre "sisalex 514 Ampack" auf S. 29 auf. Wenn das gesamte Dach entsprechend eingedeckt ist, dürfte das doch eine gute großflächige Abschirmwirkung (immerhin lt. Dokument 55db) erreichen, für vergleichweise wenig Geld. Die Dampfsperre müsste auch nicht geerdet werden, weil der Dachboden nicht ausgebaut wird. Wir haben einen Blitzsschutzleiter, der aber nicht in Berührung mit der Dampfsperre kommen würde und zudem geerdet ist.
Was sagt ihr dazu? Macht es Sinn diese Dampfsperre verbauen zu lassen? Ich würde auch eine andere nehmen, nur über diese finde ich leider keine vergleichsweisen Nachweise zur wirklichen Abschirmwirkung. Wobei ich die 800 EUR vermutlich verkraften könnte für die große Abschirmungfläche.
Die Fenster könnten mit feinmaschigem Fliegengitter geschirmt werden (Kunststofffensterrahmen).
[b]Mich würden aber auch andere Möglichkeiten interessieren.
[/b]
Beste Grüße
H