von Eva Weber » 3. Oktober 2020 12:02
Mitleserin hat geschrieben: „Vor etwa acht bis zehn Jahren war die Strahlung an meinem Arbeitsplatz etwa 100-120 µW/m². In den folgenden Jahren stieg der Wert auf 300-485 µW/m². Vor etwa zwei Jahren wurden in den Hallen über 40 WLAN-Router installiert. Dies hat zu einem Anstieg der Strahlung mit Spitzenwerten bis 1500 µW/m² geführt. – Laut der Wissenschaftsdirektion des Europäischen Parlaments sollten an Stellen mit Langzeitbelastung 100 µW/m² nicht überschritten werden. –
Zu berücksichtigen ist, dass aufgrund des immensen Flugverkehrs - 2019 alleine über Deutschland ca. 3,3 Millionen Flugbewegungen - Unfälle bzw, Zwischenfälle, gemessen am Verkehrsaufkommen, zum Glück relativ selten sind. Welche Anstrengung aller Mitwirkenden dies unter immer stressigeren Bedingungen erfordert, muss nicht extra erwähnt werden.
Wer die Auswirkung von Funkbelastung kennt, weiß, wie beeinträchtigend diese sich auf Befindlichkeit und Leistungsfähigkeit auswirken kann. Ich nenne hier nur Schlafmangel, Kopfschmerz, Benommenheit, schwindende Konzentration, Schwindel und weiteres. Hinzukommend die große Anstrengung, trotz dieser Beschwerden, die Arbeit verantwortungsvoll und zuverlässig zu erledigen. Kurzum durchzuhalten!
Hier denke ich auch z.B. an die Schulbusfahrer, die in Fahrzeugen sitzen, deren Gäste alle ein Smartphone haben und es wahrscheinlich auch benutzen bzw. eingeschaltet haben. In den letzten Jahren sind meiner Beobachtung nach diese Unfälle gerade in dieser Sparte gestiegen.
Meinung:
Leider meint man zur gewünschten Verbesserung nur durch weitere Digitalisierung beitragen zu können. Es gilt nach Möglichkeit den Menschen auszuschalten. Funk wird zum Retter der Menschheit. Nur durch Funk und Digitalisierung ist sozusagen ein vernünftiges Leben noch zu gewährleisten. Gesundheitliche Auswirkungen sind mit der Diagnose "Burnout" letztendlich in trockenen Tüchern. Kaum gibt es einen Arzt, der bei einem Gespräch über beeinträchtigende Funkbelastung nicht sofort auf eine Phobie verweist. Zukünftig steht das zur Info der Ärzte lebenslänglich auf der Krankenkassenkarte. Dass dies so bleibt, dafür ist gründlich gesorgt (WHO Fact Sheet 296). Ein Entrinnen gibt es nicht.
Eva Weber
[quote="Mitleserin"] „Vor etwa acht bis zehn Jahren war die Strahlung an meinem Arbeitsplatz etwa 100-120 µW/m². In den folgenden Jahren stieg der Wert auf 300-485 µW/m². Vor etwa zwei Jahren wurden in den Hallen über 40 WLAN-Router installiert. Dies hat zu einem Anstieg der Strahlung mit Spitzenwerten bis 1500 µW/m² geführt. – Laut der Wissenschaftsdirektion des Europäischen Parlaments sollten an Stellen mit Langzeitbelastung 100 µW/m² nicht überschritten werden. –[/quote]
Zu berücksichtigen ist, dass aufgrund des immensen Flugverkehrs - 2019 alleine über Deutschland ca. 3,3 Millionen Flugbewegungen - Unfälle bzw, Zwischenfälle, gemessen am Verkehrsaufkommen, zum Glück relativ selten sind. Welche Anstrengung aller Mitwirkenden dies unter immer stressigeren Bedingungen erfordert, muss nicht extra erwähnt werden.
Wer die Auswirkung von Funkbelastung kennt, weiß, wie beeinträchtigend diese sich auf Befindlichkeit und Leistungsfähigkeit auswirken kann. Ich nenne hier nur Schlafmangel, Kopfschmerz, Benommenheit, schwindende Konzentration, Schwindel und weiteres. Hinzukommend die große Anstrengung, trotz dieser Beschwerden, die Arbeit verantwortungsvoll und zuverlässig zu erledigen. Kurzum durchzuhalten!
Hier denke ich auch z.B. an die Schulbusfahrer, die in Fahrzeugen sitzen, deren Gäste alle ein Smartphone haben und es wahrscheinlich auch benutzen bzw. eingeschaltet haben. In den letzten Jahren sind meiner Beobachtung nach diese Unfälle gerade in dieser Sparte gestiegen.
[u]Meinung:[/u]
Leider meint man zur gewünschten Verbesserung nur durch weitere Digitalisierung beitragen zu können. Es gilt nach Möglichkeit den Menschen auszuschalten. Funk wird zum Retter der Menschheit. Nur durch Funk und Digitalisierung ist sozusagen ein vernünftiges Leben noch zu gewährleisten. Gesundheitliche Auswirkungen sind mit der Diagnose "Burnout" letztendlich in trockenen Tüchern. Kaum gibt es einen Arzt, der bei einem Gespräch über beeinträchtigende Funkbelastung nicht sofort auf eine Phobie verweist. Zukünftig steht das zur Info der Ärzte lebenslänglich auf der Krankenkassenkarte. Dass dies so bleibt, dafür ist gründlich gesorgt (WHO Fact Sheet 296). Ein Entrinnen gibt es nicht.
Eva Weber