von Elisabeth Buchs » 1. September 2005 16:57
Ich habe nun die Adresse des Labors, das den Bluttest durchführt, auf Anfrage haben sie mir weitere Angaben gegeben, u.a. die Adresse eines grenznahen Heilpraktikers (aus Diskretionsgründen bei mir erhältlich).
http://www.horusmedia.de/1996-hlb/hlb.php ist ein interessanter Link zum HLB-Bradford-Bluttest.
Ob dieser Test "esotherisch" ist, müsste sich weisen z.B. durch Vergleiche von verschiedenen Resultaten.
Ein "Beweis" der Elektrosensibilität ist schwierig zu führen, wäre es z.B. ein Beweis, wenn ich mich ein DECT-Feld begeben würde und sagen wir nach höchstens drei Tagen sagen könnte, ob ein Feld da ist oder nicht? Wäre es ein Beweis, wenn Elektrosensible beim Elektro-Versuch von Leitgeb eine grössere Empfindlichkeit zeigen würden? Wäre das Finden einer bestimmten genetischen Konstellation bei Sensiblen ein Beweis? Wäre es ein Beweis, wenn biologische Parameter sich bei Betroffenen ohne Befeldung und mit Befeldung in ähnlicher Weise verändern würden? Wenn man dieselbe Person vorher und nachher vergleichen würde, würde auch das Argument von Pragmatiker mit den übrigen Faktoren geringer. Vor Gericht können Indizien ausreichen für eine Verurteilung - und beim Elektrosmog?
Wichtig wäre das Finden biologischer Wirkmechanismen, damit Elektrosensible nicht länger psychiatrisiert werden könnten und damit sie ein Recht bekämen auf Schutz, ebenfalls um dadurch evt. eine Möglichkeit zur Reduktion der Sensibilität zu finden. So wie überall alles "zugemastet" wird und Drahtlostechnologien überhand nehmen, haben wir sonst keine Chance mehr, wir können uns nur noch, wenn die gesundheitlichen Beschwerden wegen Elektrosmog unterträglich werden und wir nirgendwo mehr hinflüchten können, wie mir ein Elektrosensibler gesagt hat, "am nächsten Mast aufhängen". Dass dann behauptet wird, da sähe man wieder, dass Elektrosensible depressiv seien, würde uns dann nicht mehr kümmern. Eine Kollegin sagt, wir werden gefoltert durch diese Strahlen und können nur beten, dass die Verantwortlichen auch einmal spüren, was sie uns antun.
Noch zur Esotherik: Wo hat uns die Rationalität, Vernunft und Technik hingebracht? Auch hier kann man alles übertreiben. Um nicht die Eso-Ecke gestellt zu werden, alles Unerklärliche negieren, finde ich auch nicht gut. Wir Menschen wollen einen Sinn im Leben finden: Wo kommen wir her und wo gehen wir hin? Den ganzen Tag in klimatisierten, kunstbelichten Räumen am Computer, abends vor der Glotze kann es nicht gewesen sein. Da gehen Fantasie und Kreativität verloren. Oft stellen gerade Männer ihre Gefühle so lange weg, bis sie von ihnen unverhältnismässig eingeholt werden.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Ich habe nun die Adresse des Labors, das den Bluttest durchführt, auf Anfrage haben sie mir weitere Angaben gegeben, u.a. die Adresse eines grenznahen Heilpraktikers (aus Diskretionsgründen bei mir erhältlich).
http://www.horusmedia.de/1996-hlb/hlb.php ist ein interessanter Link zum HLB-Bradford-Bluttest.
Ob dieser Test "esotherisch" ist, müsste sich weisen z.B. durch Vergleiche von verschiedenen Resultaten.
Ein "Beweis" der Elektrosensibilität ist schwierig zu führen, wäre es z.B. ein Beweis, wenn ich mich ein DECT-Feld begeben würde und sagen wir nach höchstens drei Tagen sagen könnte, ob ein Feld da ist oder nicht? Wäre es ein Beweis, wenn Elektrosensible beim Elektro-Versuch von Leitgeb eine grössere Empfindlichkeit zeigen würden? Wäre das Finden einer bestimmten genetischen Konstellation bei Sensiblen ein Beweis? Wäre es ein Beweis, wenn biologische Parameter sich bei Betroffenen ohne Befeldung und mit Befeldung in ähnlicher Weise verändern würden? Wenn man dieselbe Person vorher und nachher vergleichen würde, würde auch das Argument von Pragmatiker mit den übrigen Faktoren geringer. Vor Gericht können Indizien ausreichen für eine Verurteilung - und beim Elektrosmog?
Wichtig wäre das Finden biologischer Wirkmechanismen, damit Elektrosensible nicht länger psychiatrisiert werden könnten und damit sie ein Recht bekämen auf Schutz, ebenfalls um dadurch evt. eine Möglichkeit zur Reduktion der Sensibilität zu finden. So wie überall alles "zugemastet" wird und Drahtlostechnologien überhand nehmen, haben wir sonst keine Chance mehr, wir können uns nur noch, wenn die gesundheitlichen Beschwerden wegen Elektrosmog unterträglich werden und wir nirgendwo mehr hinflüchten können, wie mir ein Elektrosensibler gesagt hat, "am nächsten Mast aufhängen". Dass dann behauptet wird, da sähe man wieder, dass Elektrosensible depressiv seien, würde uns dann nicht mehr kümmern. Eine Kollegin sagt, wir werden gefoltert durch diese Strahlen und können nur beten, dass die Verantwortlichen auch einmal spüren, was sie uns antun.
Noch zur Esotherik: Wo hat uns die Rationalität, Vernunft und Technik hingebracht? Auch hier kann man alles übertreiben. Um nicht die Eso-Ecke gestellt zu werden, alles Unerklärliche negieren, finde ich auch nicht gut. Wir Menschen wollen einen Sinn im Leben finden: Wo kommen wir her und wo gehen wir hin? Den ganzen Tag in klimatisierten, kunstbelichten Räumen am Computer, abends vor der Glotze kann es nicht gewesen sein. Da gehen Fantasie und Kreativität verloren. Oft stellen gerade Männer ihre Gefühle so lange weg, bis sie von ihnen unverhältnismässig eingeholt werden.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs