von gesuana » 4. September 2005 12:24
Was ich aber mit Kindern vorwiegend im Alter von 11-13 erlebe , ist manchmal sehr schmerzhaft. In diesem Alter sind sie so ernsthaft , ehrlich und irgendwie würdevoll, und dadurch verletzlich, noch nicht in der ( naturgemäss wieder etwas kindisch regredierten) Phase der Pubertät . - Sie stehen sozusagen auf der Uebergangslinie , schon innerlich stabiler, aber doch noch immer und sogar stärker als vorher auf gute Vorbilder angewiesen, und extrem spiegelnd. Sie sind aufsaugend wie ein Schwamm, tasten mit ihren Antennen die Umgebung ab , um ihre Vorbilder zu erfassen , und sie suchen absolut das Positive , Starke , Haltgebende , Wertgebende .( "Nicht die Jugendlichen sind heute oberflächlicher , die Erwachsenen geben ihnen nur nicht mehr die Stütze , die sie dringend brauchen. Marianne.") Absolut wahr. Wenn die Erwachsenenwelt nur noch auf haltlosen Schein baut (unsere bunte Kommunikationswelt, die uns vorgaukelt ,wir wären bereits im Paradies, und dabei die Echtheit der realen Begegnung , das SEIN im jetzt , strahlenlos , verloren gehen lässt ) und den Kindern diese virtuelle ( das ginge ja noch) , aber leider gesundheitsschädigenden verdummenden Produkte ERLAUBT , ja aufdrängt , was soll denn anderes herauskommen? -Und danach beklagen sich Erwachsene wieder über die heutigen Jungen. Die HABEN es doch niemals im Griff , ihren Konsum selber einzuschätzen, das ist eine totale Ueberforderung, bei der geläufigen Werbestrategie , welche tief in ihre (zwar wirklichen , aber mit falschen Mitteln befriedigten ) Bedürfnisse eingreift. Ab 14 ist es dann gewöhnlich schon ziemlich gelaufen, sie sind bereits viel weniger formbar, beeinflussbar, beeindruckbar , sind schon ernüchtert , verhärtet. - Wenn sie die sehnlichst gesuchte Stärke in ihrer Umgebung in dieser Zeit nicht gefunden haben, werden sie gleichgültig, passiv oder agressiv , fangen an mit Drogen irgendeiner Form.
Kinder und Jugendliche nehmen von uns , was wir ihnen geben, und spiegeln uns dann (je nachdem) die Trostlosigkeit unserer Ideologien zurück.
liebe grüsse gesuana
Was ich aber mit Kindern vorwiegend im Alter von 11-13 erlebe , ist manchmal sehr schmerzhaft. In diesem Alter sind sie so ernsthaft , ehrlich und irgendwie würdevoll, und dadurch verletzlich, noch nicht in der ( naturgemäss wieder etwas kindisch regredierten) Phase der Pubertät . - Sie stehen sozusagen auf der Uebergangslinie , schon innerlich stabiler, aber doch noch immer und sogar stärker als vorher auf gute Vorbilder angewiesen, und extrem spiegelnd. Sie sind aufsaugend wie ein Schwamm, tasten mit ihren Antennen die Umgebung ab , um ihre Vorbilder zu erfassen , und sie suchen absolut das Positive , Starke , Haltgebende , Wertgebende .( "Nicht die Jugendlichen sind heute oberflächlicher , die Erwachsenen geben ihnen nur nicht mehr die Stütze , die sie dringend brauchen. Marianne.") Absolut wahr. Wenn die Erwachsenenwelt nur noch auf haltlosen Schein baut (unsere bunte Kommunikationswelt, die uns vorgaukelt ,wir wären bereits im Paradies, und dabei die Echtheit der realen Begegnung , das SEIN im jetzt , strahlenlos , verloren gehen lässt ) und den Kindern diese virtuelle ( das ginge ja noch) , aber leider gesundheitsschädigenden verdummenden Produkte ERLAUBT , ja aufdrängt , was soll denn anderes herauskommen? -Und danach beklagen sich Erwachsene wieder über die heutigen Jungen. Die HABEN es doch niemals im Griff , ihren Konsum selber einzuschätzen, das ist eine totale Ueberforderung, bei der geläufigen Werbestrategie , welche tief in ihre (zwar wirklichen , aber mit falschen Mitteln befriedigten ) Bedürfnisse eingreift. Ab 14 ist es dann gewöhnlich schon ziemlich gelaufen, sie sind bereits viel weniger formbar, beeinflussbar, beeindruckbar , sind schon ernüchtert , verhärtet. - Wenn sie die sehnlichst gesuchte Stärke in ihrer Umgebung in dieser Zeit nicht gefunden haben, werden sie gleichgültig, passiv oder agressiv , fangen an mit Drogen irgendeiner Form.
Kinder und Jugendliche nehmen von uns , was wir ihnen geben, und spiegeln uns dann (je nachdem) die Trostlosigkeit unserer Ideologien zurück.
liebe grüsse gesuana