von Helmut Breunig » 8. September 2005 10:48
Ich möchte einmal von den Beteiligten dieser Diskussion erfahren, was sie unter "Elektrosensiblen" verstehen ?
Bin ich denn ein Rauchsensibler, wenn ich Tabakrauch nicht vertrage?
Bin ich ein Lärmsensibler, wenn ich vom Strassenlärm nicht schlafen kann bez. vom Lärm am Arbeitsplatz Gesundheitsschäden habe?
Bin ich ein Pestizidsensibler, wenn ich von gespritzen Anannas Hautausschlag bekomme?
Bin ich ein Lichtsensibler wenn ich auf dem Gletscher oder am Strand Sonnenbrand bekomme?
usw.
Ganz abgesehen von der Auseinandersetzung um Lösungen, die natürlich das Wichtigste sind, möchte ich sagen:
Es ist ein unvergleichliches Erlebnis, in einem strahlungsarmen Raum bzw. Gegend eine Weile sein zu können...
Das wird einfach unwiderstehlich, wenn man es mal bewusst verspürt hat. Ich kann sehr gut verstehen, dass man versucht, solche Refugien zu erkunden und irgendwie zu sichern.
Man merkt es dort handfest, in welch einer Wüste bzw. Verwüstung man ansonsten "leben" muss.
Wenn ein Grossstädter noch nie klares Quellwasser getrunken hat, weiss er eben nicht den Unterschied zu seinem Leitungswasser.
Soll ich ihn dann ausschliesslich mit wissenschaftlichen Studien überzeugen müssen, wie er es fordert?
Er könnte es doch selbst mal probieren und sein DECT und WLAN für eine Weile deinstallieren, auf das Handy verzichten. Das ginge, wenn man nur wirklich wollte.
Helmut Breunig
Dazu ein Bericht von Herrn Rosenkranz und Herrn Kraft auf <elektrosmog-liste>:
Hallo Liste,
ich möchte hier von einem Fall berichten, den ich selbst miterlebt habe:
Eine nahe Bekannte litt seit etwa zwei Jahren unter schwerden
Depressionen, und war deswegen von drei spezialisierten Kliniken
monatelang behandelt worden, ohne dass sich die Situation sichtbar
verbesserte. Am Ende der (als erfolgreich bezeichneten) Therapie waren
die Depressionen in meinem Augen unverändert stark vorhanden, nach der
Rückkehr in ihre Wohnung wirkte meine Bekannte genau wie vorher tief
niedergeschlagen und völlig abwesend. Dieser Zustand blieb dann weiter
für Wochen unverändert.
Ich hatte schon früher im Web von dem Zusammenhang von Depressioenen und
dem Vorhandensein von DECT-Telefonen gelesen, und die Bekannte mehrfach
gebeten, ihr DECT-Telefon durch ein schnurgebundenes Telefon zu
ersetzen, was sie aber nicht wollte. Vor drei Wochen habe ich dann
einfach ein schnurgebundenes Telefon gekauft, und es dort in der Wohnung
(quasi zwangsweise) installiert, und das DECT-Telefon außer Betrieb
genommen.
Nach einer Woche waren die Depressionen vollständig verschwunden.
Meine Bekannte macht jetzt wieder einen ganz normalen Eindruck, sie ist
fröhlich, und macht sogar selber wieder kleine Scherze, und ist wie
ausgewechselt.
Ich möchte noch einmal festhalten, dass meine Bekannte nicht an die
schädigende Wirkung von DECT-Telefonen glaubte, und dass sie den
Austausch ihres DECT-Telefons nachdrücklich ablehnte. Nachdem das
DECT-Telefon jetzt doch abgeschaltet ist, und nicht mehr in ihrem Flur
strahlt, geht es ihr plötzlich und für jeden erkennbar besser. Das
DECT-Telefon ist weg und sie ist wieder gesund.
mit freundlichen Grüßen
Ralf Rosenkranz
Hallo Herr Rosenkranz,
danke für die Veröffentlichung Ihres Erlebnisses mit der Wirkung von DECT-Telefonen.
Offensichtlich reagieren Personen völlig unterschiedlich.
Das ist natürlich leider auch ein Ansatzpunkt für Befürworter, diese Strahlenschleudern als unschädlich hinzustellen.
Dazu wird einfach das Märchen von der Einheits-Reaktion immer wiederholt, so als wären Menschen Maschinen einer Herstellungs-Charge.
Keine der von DECT-Telefonen verursachten Beschwerden, die ich bisher kannte, stimmt mit den von Ihnen beschriebenen überein.
Aus meiner Sicht bedeutet das, daß die Reaktionsmöglichkeiten von Menschen auf Belastungen erheblich umfangreicher sind, als die von Maschinen und daß damit Studien und Untersuchungen sinnlos sind, in denen diese Bandbreite nicht berücksichtigt wird.
Eine Erfahrung in meinem Bekanntenkreis zeigt ebenfalls die unterschiedlichen Reaktionen verschiedener Personen auf DECT-Dauerstrahlung.
Eine Bekannte richtete einen Heimarbeitsplatz ein. Seit der Anschaffung eines DECT-Gerät klagten der im angrenzenden Zimmer nächtigende 10-jährige Sohn sowie der Mann über hartnäckige Schlafstörungen.
Die Bekannte selbst, die jeden Tag mehrere Stunden in geringer Entfernung zur Basisstation zubrachte, schlief jedoch nach eigener Aussage wie ein Stein und meinte, keinerlei Beschwerden feststellen zu können.
Nachdem versuchsweise die Basisstation jede Nacht vom Netz getrennt wurde, verschwanden die Schlafstörungen von Sohn und Mann. Die Bekannte, die tagsüber immer noch vor der aktiven Basisstation saß, schlief unverändert fest.
Nachdem für ca. eine Woche versuchsweise die Basisstation in einen Abschirmschlauch (ich bin nicht verwandt oder verschwägert mit dem Hersteller!) gesteckt wurde, traten auch bei der Bekannten selbst deutliche Änderungen im Befinden auf.
Und zwar fiel ihr auf, daß ihre täglichen Müdigkeitsanfälle sowie kalte Hände und Füße, die immer mit niedrigem Blutdruck erklärt worden waren, nicht mehr auftraten.
Es stellte sich heraus, daß sie deswegen auch in Behandlung war, aber die Ursachen zu kennen meinte und sich deswegen als beschwerdefrei bezeichnet hatte.
Eine weitere Bekannte stellte mit einem eigenen Meßgerät fest, daß nach dem Einzug neuer Nachbarn eine HF-Belastung von mehreren hundert mikroWatt/qm in ihrer Wohnung meßbar war. Eine Nachfrage ergab, daß die Nachbarn gleich 2 DECT-Basisstationen angeschlossen hatten und diese Technik für völlig ungefährlich hielten und damit auch nichts ändern wollten.
Offensichtliche Beschwerden fielen meiner Bekannten nicht ein. Da sie aber im Internet sehr unerfreuliche Dinge wie z.B. die Untersuchungen Salfords an Rattenhirnen gelesen hatte, schirmte sie mit EMV-Abschirmvlies den Boden zur darunterliegenden Wohnung ab.
Da ihr vorher ja keine Beschwerden bewußt waren, achtete sie nach dieser Maßnahme auch nicht groß auf Unterschiede. Die ganze Aktion war mehr prophylaktisch gegen die Möglichkeit dunkler Albumin-Flecken im Hirn gedacht.
Nach einiger Zeit fiel ihr dann allerdings auf, daß sie sich bei Computerarbeiten, die besondere Aufmerksamkeit erfordern, wie dem Jonglieren mit Zahlen in Excel-Tabellen, deutlich besser konzentrieren konnte.
Vorher hatte sie mal festgestellt, daß das im Vergleich zu früher schlechter ging, aber der nie um Erklärungen verlegene Bekanntenkreis hatte angemerkt, "daß wir ja alle nicht jünger werden" und daß man sich eben im Alter schlechter konzentrieren könne.
Erstens ist 49 wohl kaum sonderlich betagt, außerdem hat die Hirnforschung herausgefunden, daß die Konzentrationsfähigkeit wie viele andere geistige Funktionen von der Übung abhängt - und die war bei ihr sowohl beruflich als auch privat ständig gegeben.
Genau wie im ersten Beispiel wurden aber nach Vorliegen einer scheinbaren Erklärung vorhandene Verschlechterungen oder Beschwerden verdrängt, zum Normalfall deklariert und keineswegs mit der Strahlenbelastung in Zusammenhang gebracht.
In einem dritten Fall hat eine weitere Person, die beruflich viel mit dem Handy telefonieren mußte und zuhause 2 DECT-Telefone stehen hatte, ebenfalls angegeben, daß sie keinerlei Beschwerden hätte.
Nach Beschränkung der Handy-Telefonate auf das mögliche Minimum und Abschaffung der DECT-Telefone blieben dann allerdings die mehrmals jährlich auftretenden Mandelentzündungen und Erkältungskrankheiten aus.
Da diese Person ebenfalls keine Beschwerden zu haben meinte, ist dies also der dritte von drei Fällen, in denen ein Mensch, da er eine Ursache für gesundheitliche Probleme zu kennen meint, diese mit der Zeit für normal zu halten beginnt.
Wahrscheinlich würden zahlreiche DECT-Benutzer, wenn sie es schaffen könnten, sich genau an ihre gesundheitliche Situation vor der Anschaffung dieser technischen Katastrophe zu erinnern, ebenfalls feststellen, daß gesundheitliche Beeinträchtigungen damals noch nicht existierten, die jetzt auf's Alter, den Blutdruck, Bakterien oder wie vielleicht im Fall der Depressionen auf "Veranlagung" oder beruflichen Stress geschoben werden.
Hiermit möchte ich jeden DECT-Besitzer ermutigen, einfach einen Selbstversuch zu machen, seine „Höllenmaschine“ mal eine Zeitlang entweder ganz oder zumindestens nachts per Zeitschaltuhr abzuschalten und zu beobachten, ob sich was und was sich gesundheitlich ändert.
Mit freundlichen Grüßen
Karl Kraft
Ich möchte einmal von den Beteiligten dieser Diskussion erfahren, was sie unter "Elektrosensiblen" verstehen ?
Bin ich denn ein Rauchsensibler, wenn ich Tabakrauch nicht vertrage?
Bin ich ein Lärmsensibler, wenn ich vom Strassenlärm nicht schlafen kann bez. vom Lärm am Arbeitsplatz Gesundheitsschäden habe?
Bin ich ein Pestizidsensibler, wenn ich von gespritzen Anannas Hautausschlag bekomme?
Bin ich ein Lichtsensibler wenn ich auf dem Gletscher oder am Strand Sonnenbrand bekomme?
usw.
Ganz abgesehen von der Auseinandersetzung um Lösungen, die natürlich das Wichtigste sind, möchte ich sagen:
Es ist ein unvergleichliches Erlebnis, in einem strahlungsarmen Raum bzw. Gegend eine Weile sein zu können...
Das wird einfach unwiderstehlich, wenn man es mal bewusst verspürt hat. Ich kann sehr gut verstehen, dass man versucht, solche Refugien zu erkunden und irgendwie zu sichern.
Man merkt es dort handfest, in welch einer Wüste bzw. Verwüstung man ansonsten "leben" muss.
Wenn ein Grossstädter noch nie klares Quellwasser getrunken hat, weiss er eben nicht den Unterschied zu seinem Leitungswasser.
Soll ich ihn dann ausschliesslich mit wissenschaftlichen Studien überzeugen müssen, wie er es fordert?
Er könnte es doch selbst mal probieren und sein DECT und WLAN für eine Weile deinstallieren, auf das Handy verzichten. Das ginge, wenn man nur wirklich wollte.
Helmut Breunig
Dazu ein Bericht von Herrn Rosenkranz und Herrn Kraft auf <elektrosmog-liste>:
Hallo Liste,
ich möchte hier von einem Fall berichten, den ich selbst miterlebt habe:
Eine nahe Bekannte litt seit etwa zwei Jahren unter schwerden
Depressionen, und war deswegen von drei spezialisierten Kliniken
monatelang behandelt worden, ohne dass sich die Situation sichtbar
verbesserte. Am Ende der (als erfolgreich bezeichneten) Therapie waren
die Depressionen in meinem Augen unverändert stark vorhanden, nach der
Rückkehr in ihre Wohnung wirkte meine Bekannte genau wie vorher tief
niedergeschlagen und völlig abwesend. Dieser Zustand blieb dann weiter
für Wochen unverändert.
Ich hatte schon früher im Web von dem Zusammenhang von Depressioenen und
dem Vorhandensein von DECT-Telefonen gelesen, und die Bekannte mehrfach
gebeten, ihr DECT-Telefon durch ein schnurgebundenes Telefon zu
ersetzen, was sie aber nicht wollte. Vor drei Wochen habe ich dann
einfach ein schnurgebundenes Telefon gekauft, und es dort in der Wohnung
(quasi zwangsweise) installiert, und das DECT-Telefon außer Betrieb
genommen.
Nach einer Woche waren die Depressionen vollständig verschwunden.
Meine Bekannte macht jetzt wieder einen ganz normalen Eindruck, sie ist
fröhlich, und macht sogar selber wieder kleine Scherze, und ist wie
ausgewechselt.
Ich möchte noch einmal festhalten, dass meine Bekannte nicht an die
schädigende Wirkung von DECT-Telefonen glaubte, und dass sie den
Austausch ihres DECT-Telefons nachdrücklich ablehnte. Nachdem das
DECT-Telefon jetzt doch abgeschaltet ist, und nicht mehr in ihrem Flur
strahlt, geht es ihr plötzlich und für jeden erkennbar besser. Das
DECT-Telefon ist weg und sie ist wieder gesund.
mit freundlichen Grüßen
Ralf Rosenkranz
Hallo Herr Rosenkranz,
danke für die Veröffentlichung Ihres Erlebnisses mit der Wirkung von DECT-Telefonen.
Offensichtlich reagieren Personen völlig unterschiedlich.
Das ist natürlich leider auch ein Ansatzpunkt für Befürworter, diese Strahlenschleudern als unschädlich hinzustellen.
Dazu wird einfach das Märchen von der Einheits-Reaktion immer wiederholt, so als wären Menschen Maschinen einer Herstellungs-Charge.
Keine der von DECT-Telefonen verursachten Beschwerden, die ich bisher kannte, stimmt mit den von Ihnen beschriebenen überein.
Aus meiner Sicht bedeutet das, daß die Reaktionsmöglichkeiten von Menschen auf Belastungen erheblich umfangreicher sind, als die von Maschinen und daß damit Studien und Untersuchungen sinnlos sind, in denen diese Bandbreite nicht berücksichtigt wird.
Eine Erfahrung in meinem Bekanntenkreis zeigt ebenfalls die unterschiedlichen Reaktionen verschiedener Personen auf DECT-Dauerstrahlung.
Eine Bekannte richtete einen Heimarbeitsplatz ein. Seit der Anschaffung eines DECT-Gerät klagten der im angrenzenden Zimmer nächtigende 10-jährige Sohn sowie der Mann über hartnäckige Schlafstörungen.
Die Bekannte selbst, die jeden Tag mehrere Stunden in geringer Entfernung zur Basisstation zubrachte, schlief jedoch nach eigener Aussage wie ein Stein und meinte, keinerlei Beschwerden feststellen zu können.
Nachdem versuchsweise die Basisstation jede Nacht vom Netz getrennt wurde, verschwanden die Schlafstörungen von Sohn und Mann. Die Bekannte, die tagsüber immer noch vor der aktiven Basisstation saß, schlief unverändert fest.
Nachdem für ca. eine Woche versuchsweise die Basisstation in einen Abschirmschlauch (ich bin nicht verwandt oder verschwägert mit dem Hersteller!) gesteckt wurde, traten auch bei der Bekannten selbst deutliche Änderungen im Befinden auf.
Und zwar fiel ihr auf, daß ihre täglichen Müdigkeitsanfälle sowie kalte Hände und Füße, die immer mit niedrigem Blutdruck erklärt worden waren, nicht mehr auftraten.
Es stellte sich heraus, daß sie deswegen auch in Behandlung war, aber die Ursachen zu kennen meinte und sich deswegen als beschwerdefrei bezeichnet hatte.
Eine weitere Bekannte stellte mit einem eigenen Meßgerät fest, daß nach dem Einzug neuer Nachbarn eine HF-Belastung von mehreren hundert mikroWatt/qm in ihrer Wohnung meßbar war. Eine Nachfrage ergab, daß die Nachbarn gleich 2 DECT-Basisstationen angeschlossen hatten und diese Technik für völlig ungefährlich hielten und damit auch nichts ändern wollten.
Offensichtliche Beschwerden fielen meiner Bekannten nicht ein. Da sie aber im Internet sehr unerfreuliche Dinge wie z.B. die Untersuchungen Salfords an Rattenhirnen gelesen hatte, schirmte sie mit EMV-Abschirmvlies den Boden zur darunterliegenden Wohnung ab.
Da ihr vorher ja keine Beschwerden bewußt waren, achtete sie nach dieser Maßnahme auch nicht groß auf Unterschiede. Die ganze Aktion war mehr prophylaktisch gegen die Möglichkeit dunkler Albumin-Flecken im Hirn gedacht.
Nach einiger Zeit fiel ihr dann allerdings auf, daß sie sich bei Computerarbeiten, die besondere Aufmerksamkeit erfordern, wie dem Jonglieren mit Zahlen in Excel-Tabellen, deutlich besser konzentrieren konnte.
Vorher hatte sie mal festgestellt, daß das im Vergleich zu früher schlechter ging, aber der nie um Erklärungen verlegene Bekanntenkreis hatte angemerkt, "daß wir ja alle nicht jünger werden" und daß man sich eben im Alter schlechter konzentrieren könne.
Erstens ist 49 wohl kaum sonderlich betagt, außerdem hat die Hirnforschung herausgefunden, daß die Konzentrationsfähigkeit wie viele andere geistige Funktionen von der Übung abhängt - und die war bei ihr sowohl beruflich als auch privat ständig gegeben.
Genau wie im ersten Beispiel wurden aber nach Vorliegen einer scheinbaren Erklärung vorhandene Verschlechterungen oder Beschwerden verdrängt, zum Normalfall deklariert und keineswegs mit der Strahlenbelastung in Zusammenhang gebracht.
In einem dritten Fall hat eine weitere Person, die beruflich viel mit dem Handy telefonieren mußte und zuhause 2 DECT-Telefone stehen hatte, ebenfalls angegeben, daß sie keinerlei Beschwerden hätte.
Nach Beschränkung der Handy-Telefonate auf das mögliche Minimum und Abschaffung der DECT-Telefone blieben dann allerdings die mehrmals jährlich auftretenden Mandelentzündungen und Erkältungskrankheiten aus.
Da diese Person ebenfalls keine Beschwerden zu haben meinte, ist dies also der dritte von drei Fällen, in denen ein Mensch, da er eine Ursache für gesundheitliche Probleme zu kennen meint, diese mit der Zeit für normal zu halten beginnt.
Wahrscheinlich würden zahlreiche DECT-Benutzer, wenn sie es schaffen könnten, sich genau an ihre gesundheitliche Situation vor der Anschaffung dieser technischen Katastrophe zu erinnern, ebenfalls feststellen, daß gesundheitliche Beeinträchtigungen damals noch nicht existierten, die jetzt auf's Alter, den Blutdruck, Bakterien oder wie vielleicht im Fall der Depressionen auf "Veranlagung" oder beruflichen Stress geschoben werden.
Hiermit möchte ich jeden DECT-Besitzer ermutigen, einfach einen Selbstversuch zu machen, seine „Höllenmaschine“ mal eine Zeitlang entweder ganz oder zumindestens nachts per Zeitschaltuhr abzuschalten und zu beobachten, ob sich was und was sich gesundheitlich ändert.
Mit freundlichen Grüßen
Karl Kraft