von Beobachter » 23. November 2021 18:22
Eva Weber hat geschrieben: ↑22. November 2021 15:32
Die Schweiz macht es vor. Lob in einer Telefonzelle. Endlich! Die Digitalisierungseuphorie löst jedes Problem. Zu wenig Lob? Hocke dich in die Lobestelefonzelle und schon gibt es Lobeshymnen.
https://www.sueddeutsche.de/panorama/sc ... -1.5444772
"Wer auch immer das Gefühl hat, dass er ein Lob verdient hat, muss nur die Kabine mit der Aufschrift "Gut-gemacht-Maschine" betreten, ein Computermenü bedienen - und dem Apparat dann erzählen, was er Gutes geleistet hat. Daraufhin brandet automatisch Applaus auf, die Maschine spielt eine Lobeshymne ab. Wer seine E-Mail-Adresse eingibt, bekommt einen Gutschein für einen Kaffee."
Meine Meinung: Verrückter geht es nicht mehr! Also wenn man so armselig dran ist und sich in die "Gut-gemacht-Maschine" begibt um Lob zu erhalten, dann glaube ich hilft auch kein Kaffee mehr. So deppert kann doch eigentlich kaum jemand sein. Ich nehme es doch mehr als Jux, obwohl, wie mir scheint, soll es als solcher gar nicht gemeint sein.
Eva Weber
Doch, geht immer. Die anderen doof machen kann sich geil anfühlen. Die einen sind buchstabengläubig, andere eben maschinengläubig. Denmächt erscheint der liebe Gott persönlich als Hologramm.
"Gott spricht durch Menschen, durch Bücher", sagt Vogt, "warum dann nicht auch durch eine Maschine?"
https://www.spiegel.de/spiegel/kirche-i ... 62977.html
Herr Roboter, gib uns deinen Segen
In der Lutherstadt Wittenberg gibt es eine Maschine, die Menschen segnet.
Der Enkel fand den Roboter toll, seine Oma nicht. Sie fand die Maschine unangemessen, das ganze Projekt frivol. Es ist der Hartnäckigkeit ihres Enkels zu verdanken, dass sie schließlich doch vor den Roboter trat, auf das im Boden eingelassene Kreuz, das nicht dort ist, um mit Füßen getreten zu werden, sondern als schlichte Markierung dient. Genau dort muss der Mensch stehen, damit die Maschine merkt, dass es losgehen kann mit dem Segenswerk.
Die alte Dame wählte Stimme und Sprache, der Roboter begann mit seiner Arbeit und segnete sie mit ihrem Konfirmationsspruch. Als die Maschine schwieg, stand die alte Dame da, mit Tränen in den Augen. Sie zweifelte nicht mehr.
"Sehen Sie", sagte Vogt, "Gottes Werk."
[quote="Eva Weber" post_id=79101 time=1637591551 user_id=354]
[size=85]Die Schweiz macht es vor. Lob in einer Telefonzelle. Endlich! Die Digitalisierungseuphorie löst jedes Problem. Zu wenig Lob? Hocke dich in die Lobestelefonzelle und schon gibt es Lobeshymnen.
https://www.sueddeutsche.de/panorama/schweiz-schulterklopfmaschine-telefonzelle-laufenburg-kurios-kreativ-1.5444772
[i]"Wer auch immer das Gefühl hat, dass er ein Lob verdient hat, muss nur die Kabine mit der Aufschrift "Gut-gemacht-Maschine" betreten, ein Computermenü bedienen - und dem Apparat dann erzählen, was er Gutes geleistet hat. Daraufhin brandet automatisch Applaus auf, die Maschine spielt eine Lobeshymne ab. Wer seine E-Mail-Adresse eingibt, bekommt einen Gutschein für einen Kaffee."
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[b]Meine Meinung: Verrückter geht es nicht mehr![/b] [size=85]Also wenn man so armselig dran ist und sich in die "Gut-gemacht-Maschine" begibt um Lob zu erhalten, dann glaube ich hilft auch kein Kaffee mehr. So deppert kann doch eigentlich kaum jemand sein. Ich nehme es doch mehr als Jux, obwohl, wie mir scheint, soll es als solcher gar nicht gemeint sein.[/size]
Eva Weber
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Doch, geht immer. Die anderen doof machen kann sich geil anfühlen. Die einen sind buchstabengläubig, andere eben maschinengläubig. Denmächt erscheint der liebe Gott persönlich als Hologramm.
[i]"Gott spricht durch Menschen, durch Bücher", sagt Vogt, "warum dann nicht auch durch eine Maschine?"[/i]
https://www.spiegel.de/spiegel/kirche-in-wittenberg-menschen-lassen-sich-von-einem-roboter-segnen-a-1162977.html
[b][i]Herr Roboter, gib uns deinen Segen
In der Lutherstadt Wittenberg gibt es eine Maschine, die Menschen segnet.[/i][/b]
[i]Der Enkel fand den Roboter toll, seine Oma nicht. Sie fand die Maschine unangemessen, das ganze Projekt frivol. Es ist der Hartnäckigkeit ihres Enkels zu verdanken, dass sie schließlich doch vor den Roboter trat, auf das im Boden eingelassene Kreuz, das nicht dort ist, um mit Füßen getreten zu werden, sondern als schlichte Markierung dient. Genau dort muss der Mensch stehen, damit die Maschine merkt, dass es losgehen kann mit dem Segenswerk.
Die alte Dame wählte Stimme und Sprache, der Roboter begann mit seiner Arbeit und segnete sie mit ihrem Konfirmationsspruch. Als die Maschine schwieg, stand die alte Dame da, mit Tränen in den Augen. Sie zweifelte nicht mehr.
"Sehen Sie", sagte Vogt, "Gottes Werk."[/i]