von Eva Weber » 4. Januar 2022 12:53
Philippe B. hat geschrieben: Zitat:
"Wenn ich elektrosensibel wäre, wäre ich für die 5G-Antennen".
Der Epidemiologe Martin Röösli, der "Strahlenpapst", klärt über die 5G-Technologie auf und beantwortet Fragen von Gegnern dieser Funkwellen.
Über Elektrosensible macht man sich generell lustig. Man kann nicht erwarten, dass dies durch Aussagen des Prof. Röösli, einem ICNIRP Mitglied, gar etwas abgeschwächt wird. Ich sehe das eindeutig zwiespältig d.h. es regt mich nach 17 Jahren gesundheitlicher Beschwerden und höchster Einschränkung durch Funk nicht mehr krass auf.
Nun habe ich einige Fragen zu Aussagen des Prof. Röösli:
"Die meisten Leute haben eine falsche Vorstellung von der Strahlung einer Mobilfunkantenne und der Strahlung eines Handys. Der größte Strahlungsherd wird durch das Handy selbst erzeugt. Es strahlt 100- bis 1000-mal mehr auf den Körper ab als die Mobilfunkantenne".
"Absolut gesehen strahlt ein Telefon, das kaum Empfang hat, bis zu einer Million Mal mehr Strahlung aus als eines, das gut Empfang hat."
Geht es noch krasser? Herr Röösli ist doch als ICNIRP Mitglied mitverantwortlich für die so gesundheitsverträglichen Grenzwerte? Es kann doch gar nicht sein, dass hier irgendetwas schädlich ist? Oder stimmt das doch nicht?
"Wenn ich elektrosensibel wäre, würde ich Unterschriften für die Antennen sammeln. Denn je mehr Antennen es gibt, desto geringer ist die Strahlenbelastung. Und im Gegensatz zu den heutigen Antennen strahlen die 5G-Antennen praktisch nicht in Richtung von Nichtnutzern (gemeint sind Elektrosensible, die ein Handy nicht benutzen dürfen)....... Außerdem werden die Antennen der neuesten Generation als adaptiv bezeichnet. Sie senden gezielt dort, wo eine hohe Nachfrage besteht."
Tja, wenn Prof. Röösli wirklich ein Interesse an der Gesundheit hätte, würde er in seiner Position doch einmal Klartext sprechen und auf Verringerung des großenteils unnötigen Mobilfunks pochen.
Dass eine adaptive Antenne die Strahlung über die Köpfe der Elektrosensiblen hebt oder einen Bogen drumherum macht, ist doch wirklich lächerlich, wenn beinahe jeder ein Smartphone in der Hand hat und Zehntausende Antennen herumstehen. Wo muss man da wohnen, um nicht von einer adaptiven Antenne betroffen zu sein? Das ist ja fast ein Argument für "Weisse Zonen".
"Wenn wir die Strahlung reduzieren wollen, wäre die einzige Alternative, die Nutzung von Mobiltelefonen einzuschränken." Ein eher unrealistisches Szenario, wenn 75 % des Datenvolumens zum Anschauen von Videos verwendet werden. Doch als Politiker "ist es einfacher, neue Antennen zu verteufeln, als das Konsumverhalten der eigenen Wähler anzuprangern", kommentiert Martin Röösli in der Oberwalliser Tageszeitung."
Warum wirkt Prof. Röösli nicht auf Nutzer ein, die größtenteils sinnlos künstliche Strahlung benutzen?
Warum wendet er sich nicht an die Politiker, die doch von der ICNIRP die gesundheitlich unbedenklichen thermischen Grenzwerte erhalten? Es wäre Sache von für Gesundheit zuständiger Wissenschaft nicht alles schön zu reden, anstatt elektrosensible Personen für Phobiker zu erklären, Menschen die Angst haben vor Antennen und sonstige Störenfriede sind? Es wäre Sache verantwortlicher Wissenschaft Mensch und Umwelt nicht in künstlicher, gepulster elektromagnetischer Strahlung untergehen zu lassen. Dazu kommt auch noch die uferlose Nutzung des erdnahen Umfeldes und des Weltraums. Funk, Funk Funk! Bitte nur da wo wirklich nötig!!
Eva Weber
[quote="Philippe B."] Zitat:
"Wenn ich elektrosensibel wäre, wäre ich für die 5G-Antennen".
Der Epidemiologe Martin Röösli, der "Strahlenpapst", klärt über die 5G-Technologie auf und beantwortet Fragen von Gegnern dieser Funkwellen.[/quote]
Über Elektrosensible macht man sich generell lustig. Man kann nicht erwarten, dass dies durch Aussagen des Prof. Röösli, einem ICNIRP Mitglied, gar etwas abgeschwächt wird. Ich sehe das eindeutig zwiespältig d.h. es regt mich nach 17 Jahren gesundheitlicher Beschwerden und höchster Einschränkung durch Funk nicht mehr krass auf.
Nun habe ich einige Fragen zu Aussagen des Prof. Röösli:
[i]"Die meisten Leute haben eine falsche Vorstellung von der Strahlung einer Mobilfunkantenne und der Strahlung eines Handys. Der größte Strahlungsherd wird durch das Handy selbst erzeugt. Es strahlt 100- bis 1000-mal mehr auf den Körper ab als die Mobilfunkantenne".[/i]
[i]"Absolut gesehen strahlt ein Telefon, das kaum Empfang hat, bis zu einer Million Mal mehr Strahlung aus als eines, das gut Empfang hat."[/i]
Geht es noch krasser? Herr Röösli ist doch als ICNIRP Mitglied mitverantwortlich für die so gesundheitsverträglichen Grenzwerte? Es kann doch gar nicht sein, dass hier irgendetwas schädlich ist? Oder stimmt das doch nicht?
[i] "Wenn ich elektrosensibel wäre, würde ich Unterschriften für die Antennen sammeln. Denn je mehr Antennen es gibt, desto geringer ist die Strahlenbelastung. Und im Gegensatz zu den heutigen Antennen strahlen die 5G-Antennen praktisch nicht in Richtung von Nichtnutzern (gemeint sind Elektrosensible, die ein Handy nicht benutzen dürfen)....... Außerdem werden die Antennen der neuesten Generation als adaptiv bezeichnet. Sie senden gezielt dort, wo eine hohe Nachfrage besteht."[/i]
Tja, wenn Prof. Röösli wirklich ein Interesse an der Gesundheit hätte, würde er in seiner Position doch einmal Klartext sprechen und auf Verringerung des großenteils unnötigen Mobilfunks pochen.
Dass eine adaptive Antenne die Strahlung über die Köpfe der Elektrosensiblen hebt oder einen Bogen drumherum macht, ist doch wirklich lächerlich, wenn beinahe jeder ein Smartphone in der Hand hat und Zehntausende Antennen herumstehen. Wo muss man da wohnen, um nicht von einer adaptiven Antenne betroffen zu sein? Das ist ja fast ein Argument für "Weisse Zonen".
[i]"Wenn wir die Strahlung reduzieren wollen, wäre die einzige Alternative, die Nutzung von Mobiltelefonen einzuschränken." Ein eher unrealistisches Szenario, wenn 75 % des Datenvolumens zum Anschauen von Videos verwendet werden. Doch als Politiker "ist es einfacher, neue Antennen zu verteufeln, als das Konsumverhalten der eigenen Wähler anzuprangern", kommentiert Martin Röösli in der Oberwalliser Tageszeitung."[/i]
Warum wirkt Prof. Röösli nicht auf Nutzer ein, die größtenteils sinnlos künstliche Strahlung benutzen?
Warum wendet er sich nicht an die Politiker, die doch von der ICNIRP die gesundheitlich unbedenklichen thermischen Grenzwerte erhalten? Es wäre Sache von für Gesundheit zuständiger Wissenschaft nicht alles schön zu reden, anstatt elektrosensible Personen für Phobiker zu erklären, Menschen die Angst haben vor Antennen und sonstige Störenfriede sind? Es wäre Sache verantwortlicher Wissenschaft Mensch und Umwelt nicht in künstlicher, gepulster elektromagnetischer Strahlung untergehen zu lassen. Dazu kommt auch noch die uferlose Nutzung des erdnahen Umfeldes und des Weltraums. Funk, Funk Funk! Bitte nur da wo wirklich nötig!!
Eva Weber