E-Smog-Stau

Antwort erstellen


Um automatische Eingaben zu unterbinden, müssen Sie die nachfolgende Aufgabe lösen.
Smilies
:D :) :( :o :shock: :? 8) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :wink: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen:

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[flash] ist ausgeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smilies sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: E-Smog-Stau

Re: E-Smog-Stau

von mips » 17. Oktober 2005 17:37

Abschirmprofis können +/- 7dB genau abschätzen, welche Minderbelastung mit ihrem, auf professionellen Messungen basierenden Abschirmvorschlag, ereicht wird. Ein Abschirmprofi (mess- und abschirmtechnisches Fachwissen + breite Erfahrung im Abschirmen), davon gibt es in der Schweiz ungefähr eine Handvoll, wird die Situation nicht verschlimmbessern. Dies gilt natürlich nur solange, wie sich die Situation nicht wesendlich ändert. Einen neuen Sander von der anderen Seite her kann aus der Abschirmung einen Reflektor gegen sich sich selbst bedeuten.

Dr. Schorpp ist weder ein EMVU- Messtechniker noch ein Abschirmprofi. Er hat aber wesendlich mehr Basiswissen zu EMF als andere Laien (Laien bezüglich Abschirmen) und hat fatale Fehler begangen mit seinen HF reflektierenden Flächen in seinem Hause. Sein Haus steht zwischen mehreren nahen Mobilfunkantennen.

Es gibt Situationen in denen ist abschirmen gerechtfertigt - aber dann nur durch ausgewiesene Fachleute.

Anders sieht es bei einem Neubau aus - dort kann man mit der richtigen Materialwahl (Lehmputze, dicke Wände aus Porenbeton, Gründach usw) eine Dämpfung von 15-20dB erreichen, die vor allem auf Absorbtion und wenger auf Reflexion beruht. Diese Dämpfung reicht aus, um an einem mässig exponierten Ort baubiologischen Anforderungen zu genügen. In einem Hauptsrahl wird die Absorbtion von "normalen" Baustoffen nie ausreichen um unbedenkliche Werte zu bekommen.

Re: E-Smog-Stau

von Lupo » 17. Oktober 2005 13:32

@Frau Buchs

Es ist mir klar, dass niemand eine Ferndiagnose stellen kann.

Die Fragen ins Internet habe ich nur deshalb gestellt, weil niemand der von mir kontaktieren "seriösen" Fachpersonen trotz Messungen vor Ort und Sendeprotokollen (die bestehende GSM-Antenne muss zu einer Dualband-Antenne umgebaut werden) eine Garantie darüber abgeben konnte, ob die vorgeschlagenen Abschirmmassnahmen auch tatsächlich greifen.
Sie werden mir beipflichten, dass keine Person, die bei Verstand ist, Geld so ausgeben würde.
Ich habe daher nur erwartet, dass mir jemand im Forum auf Grund der Sachverhaltsdarstellung mit einem Hinweis hätte weiter helfen können.
Wenn, so mips, sogar Doktoren der Physik und Elektrotechnik ihre eigene Situation verschlimmbessern, stimmt mich das Ganze gar nicht zuversichtlich. Vielleicht gehe ich ein Mal ins none. Bezüglich der Finanzen müsste dies ja den gleichen Effekt haben.

Viele Grüsse
Lupo

Re: E-Smog-Stau

von mips » 16. Oktober 2005 11:42

@Lupo: Einen kamineffekt gibt es bei elektromagnetischer Strahlung nicht. Strahlen werden reflektiert, gestreut und absorbiert. An Kannten kennt man auch den ffekt der Beugung. Diese ist je kleiner die Frequenz um so ausgeprägter. Licht beugt sich nur noch sehr wenig.

Wie frau Buchs richtig anmerkte, eine Ferndiagnose ist nicht möglich. Abschirmen ist in der Theorie sehr einfach, in der Praxis aber mit vielen Tücken behaftet. Man kann mit Abschirmmen die Situation auch verschlimmbessern. So erklärte Herr Dr. Schorpp, Dr. der Elektrotechniker und Pysiker, wie er bei sich zuhause sich mit Schirmmflächen ungewollt eien Mikrowellenenresonator baute. Bei einem Mikrowellenresonator werden elektromagnetische Wellen zwischen zwei Flächen hin und her reflektiert.

Mit messen kann man zu falschen Resultaten kommen, Fehler im Abschirmen kann gar die Gesundheit kosten! Und nicht vergessen, Abschirmen sollte nur als letzte (Not-) Lösung in Frage kommen - Elektrosmog ist primär an ihrer Quelle zu bekämpfen!

Re: E-Smog-Stau

von Elisabeth Buchs » 16. Oktober 2005 10:53

Hallo Lupo

Dass Sie noch keine Antwort auf Ihre Frage bekommen haben, zeigt, dass man diesbezüglich keine Ferndiagnosen machen sollte. Es benötigt entsprechende Messungen, auch der Niederfrequenz und dann je höher die Feldstärke in der Wohnung ist, desto professionellere Abschirmung und auch diese ist oft noch keine Garantie für nachheriges Wohlbefinden. Herr Dr. Ing. Virnich hat in einem Vortrag erwähnt, dass er vor einer aufwendigen Abschirmung oft eine provisorische "aus einem bestimmten Schweizer-Abschirmstoff" vornehmen lasse.

Kürzlich hat mir eine Frau gesagt, die diesen Abschirmstoff gut verträgt, dass sie ihn trotz nicht sehr guter Kontaktierbarkeit geerdet habe, was bedeutet, dass dies noch ein Versuch wert wäre bei Menschen, die Abschirmungen, Baldachine nicht vertragen haben.

Wie Sie sicher wissen, lassen sich (allgemein gesagt) Magnetfelder mit diesem Abschirmstoff nicht abschirmen, elektrische Felder nur bedingt durch gut geederte metallische Abschirmungen, Hochfrequenz nur bis zu einem gewissen Mass und man aufpassen sollte wegen allfälliger Lücken in der Abschirmung, die wie Schlitzantennen wirken können.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

E-Smog-Stau

von Lupo » 14. Oktober 2005 11:29

Was geschieht, wenn man im obersten Stock eines Wohnhauses wohnt und was folgt unternimmt:

1. Abschirmung der eigenen zurückversetzten Fassade (die übrige Fassade des Wohnhauses wird nicht abgeschirmt)
2. Abschirmung des Wohnhausdaches (nur Attikadach)
3. Abschirmung der Fenster mit einer Fensterfolie

bezüglich der HF-Strahlungen und NF-Wechselfelder, die auf die Fassade der unteren Stockwerke, die nicht abgeschirmt ist, eintreten und dem hausgemachten E-Smog (elektrische Haushalts- und Bürogeräte) ?

Dies alles vor dem Hintergrund, dass die aktuellen Fenster einen dB 34 aufweisen, der Blend- und Flügelrahmen und der Wohnungsboden nicht abgeschirmt werden.

Ensteht so ein Kamineffekt mit einem Stau (Gefängnis) im obersten Stockwerk ?

Nach oben