von Elisabeth Buchs » 16. Oktober 2005 21:18
Bei den Aussagen zur Elektrosensibilität durch die oben erwähnten Elektrosmog-Leugner handelt es sich wohl vor allem um Zweckbehauptungen wegen deren Beruf/Auftrag/Hobby/Drahtlosgeräten DECT/WLAN. Ob diese überhaupt die differenzierten Texte zur Elektrosensibilität z.B. von Herrn Leitgeb, sonst eher von der andern Fraktion, zur Nemesis-Studie oder von der Kopenhagener Konferenz gelesen haben. Man würde es nicht meinen. Ueber die teilweise regelrechten Hasstiraden und das vehemente Ableugnen von Elektrosensiblen können vernünftige Leser nur noch den Kopf schütteln. Ob es noch zur Gewissensberuhigung dient, falls Gewissen überhaupt vorhanden, wenn abgestritten wird, das Elektrosensibilität durch EMF verursacht werden kann, spielt eigene Angstverdrängung hinein oder dienen Elektrosensible als Sündenböcke für den eigenen Lebensfrust? Politisch handelt es sich beim Psychiatrisieren von Elektrosensiblen wohl um Ableugnen mit System, so dass der massive Ausbau der Drahtlostechnologien ungehindert vorangetrieben werden kann und die Grenzwerte nicht gesenkt werden müssen, (z.B. Herr Repacholi).
Einige Mäulerzerfranser in andern Foren würden sich besser informieren über die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse bezüglich Elektrosensibilität, was darüber bereits geforscht worden ist (Z.B. Kurzzeitversuche in rascher Folge) und vor allem auch, was noch nicht, z.B. längerzeitige Versuche mit genügender Regenerationszeit, biologische Wirkmodelle wie z.B. Ausweitung des Leitgeb-Versuchs, Auswertung von Redox-Tests, Gentests usw. Was mich beim Leitgeb-Versuch noch interessieren würde, wäre ob die Elektro-Empfindlichkeit stufenweise ansteigt. Ich könnte mir vorstellen, dass bei so nahen Antennen wie bei Familie Ederstein oder Familie Kind noch mancher sich für unsensibel haltender eine böse Ueberraschung erleben könnte. Was unbedingt wichtig wäre, wären unabhängige Studien von kompetenten Wissenschaftlern, vielleicht liesse sich bei europaweiter gemeinsamer Finanzierung durch alle Widerstandsgruppen eine Finanzierung erreichen. Dass eine Studie wie die TNO-Replikation den Betroffenen hilft, kann ich auf Grund der Finanzierung, der Person von Herrn Dürrenberger, der manches sein mag, aber kaum neutral und unabhängig, sondern ohne aufzufallen als Mobilfunkbetreiber durchgehen könnte, des vorhandenen Zwischenberichts und dem ungehinderten Ausbau von UMTS kaum glauben.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Bei den Aussagen zur Elektrosensibilität durch die oben erwähnten Elektrosmog-Leugner handelt es sich wohl vor allem um Zweckbehauptungen wegen deren Beruf/Auftrag/Hobby/Drahtlosgeräten DECT/WLAN. Ob diese überhaupt die differenzierten Texte zur Elektrosensibilität z.B. von Herrn Leitgeb, sonst eher von der andern Fraktion, zur Nemesis-Studie oder von der Kopenhagener Konferenz gelesen haben. Man würde es nicht meinen. Ueber die teilweise regelrechten Hasstiraden und das vehemente Ableugnen von Elektrosensiblen können vernünftige Leser nur noch den Kopf schütteln. Ob es noch zur Gewissensberuhigung dient, falls Gewissen überhaupt vorhanden, wenn abgestritten wird, das Elektrosensibilität durch EMF verursacht werden kann, spielt eigene Angstverdrängung hinein oder dienen Elektrosensible als Sündenböcke für den eigenen Lebensfrust? Politisch handelt es sich beim Psychiatrisieren von Elektrosensiblen wohl um Ableugnen mit System, so dass der massive Ausbau der Drahtlostechnologien ungehindert vorangetrieben werden kann und die Grenzwerte nicht gesenkt werden müssen, (z.B. Herr Repacholi).
Einige Mäulerzerfranser in andern Foren würden sich besser informieren über die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse bezüglich Elektrosensibilität, was darüber bereits geforscht worden ist (Z.B. Kurzzeitversuche in rascher Folge) und vor allem auch, was noch nicht, z.B. längerzeitige Versuche mit genügender Regenerationszeit, biologische Wirkmodelle wie z.B. Ausweitung des Leitgeb-Versuchs, Auswertung von Redox-Tests, Gentests usw. Was mich beim Leitgeb-Versuch noch interessieren würde, wäre ob die Elektro-Empfindlichkeit stufenweise ansteigt. Ich könnte mir vorstellen, dass bei so nahen Antennen wie bei Familie Ederstein oder Familie Kind noch mancher sich für unsensibel haltender eine böse Ueberraschung erleben könnte. Was unbedingt wichtig wäre, wären unabhängige Studien von kompetenten Wissenschaftlern, vielleicht liesse sich bei europaweiter gemeinsamer Finanzierung durch alle Widerstandsgruppen eine Finanzierung erreichen. Dass eine Studie wie die TNO-Replikation den Betroffenen hilft, kann ich auf Grund der Finanzierung, der Person von Herrn Dürrenberger, der manches sein mag, aber kaum neutral und unabhängig, sondern ohne aufzufallen als Mobilfunkbetreiber durchgehen könnte, des vorhandenen Zwischenberichts und dem ungehinderten Ausbau von UMTS kaum glauben.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs