von The Future's black » 17. Oktober 2005 12:14
© Neue Luzerner Zeitung; 17.10.2005; Seite 24
Schwyzer Zeitung Aufschlag
Bäch
243 Einsprachen gegen Antenne
zsz. Das Baugesuch für eine Mobilfunkantenne an der Schlyffistrasse in Bäch stösst weiterhin auf Widerstand. Wie die Online-Zeitung «linth24.ch» schreibt, sind innerhalb der Einsprachefrist beim Freienbacher Bauamt 243 Einsprachen gegen das Projekt des Netzbetreibers Orange eingegangen.
Grenzwerte überschritten
Vor einem Jahr war die Antenne bereits einmal ausgeschrieben worden. Auch damals waren über 200 Einsprachen dagegen eingegangen. Der Freienbacher Gemeinderat hat diese abgewiesen, war aber vom Schwyzer Regierungsrat zurückgepfiffen worden, weil die Anlage einen Grenzwert überschritten hätte.
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© Tages-Anzeiger linkes Seeufer und Sihltal; 15.10.2005; Seite 5
Horgen, Oberrieden, Hirzel
Unbekannte rufen Anwohner zu Rekursen gegen Antenne auf
Es regt sich Widerstand gegen die Mobilfunkantenne, die auf dem Dach der Gärtnerei Kern geplant ist: In den letzten Tagen wurden Flugblätter im Quartier verteilt.
von corinne landolt
horgen. Die Mobilfunkantenne, die auf dem Dach der Liegenschaft Glärnischstrasse 54 geplant ist (Ausgabe vom 5. Oktober), ruft Anwohnerinnen und Anwohner auf den Plan. In den letzten Tagen sind Flugblätter in Briefkästen rund ums Schulhaus Rotweg verteilt worden. Auch an der Bushaltestelle vor dem Primarschulhaus prangt das Flugblatt. Absender: unbekannt. Neben einer Kopie des erwähnten Artikels des «Tages-Anzeigers» steht auf dem Flyer in gedruckten Grossbuchstaben: «Wir haben schon eine Mobilfunkantenne im Quartier (Waidlistrasse 7). Wehren wir uns gegen eine Zweitantenne, die uns nochmals direkt anstrahlt: Bitte bis am 19. Oktober 05 Baurechtsentscheid anfordern!!!» Die Gestaltung der Flyers zeigt: Hier hatte es jemand offenbar eilig. Eilig, die Nachbarn davon zu überzeugen, gegen das Bauvorhaben aktiv zu werden.
Das Flugblatt lag auch im Briefkasten von Roland Lindauer. Dass auf dem Flugblatt ein Absender fehlt, stört den Architekten, der in unmittelbarer Nähe zur geplanten Antenne wohnt. Aber auch er ist, wie andere, durch das Vorhaben der TDC Switzerland SA (für Sunrise) beunruhigt. Roland Lindauer und sein Bruder Markus haben auf dem Bauamt den Baurechtsentscheid bereits angefordert. Ob er gegen die geplante Antenne rekurrieren wird, lässt er noch offen. Lindauer rechnet sich aber bessere Chancen aus, mit einem Rekurs durchzukommen, wenn viele Anwohner mitmachen. «Eine Einsprache von mehreren Leuten hat eine grössere Schlagkraft.» Da das Projekt gemäss Berechnungen die vom Bund verordneten Strahlungsgrenzwerte nicht erreicht, sieht Lindauer jedoch wenig Chancen, die vier Meter hohe Antenne verhindern zu können.
Warum keine Zusammenarbeit?
Im Umkreis von 200 Metern vom geplanten Antennenstandort sind bereits zwei weitere Mobilfunkantennen in Betrieb: An der Seestrasse 238 steht eine Antenne der Orange, an der Waidlistrasse 7 eine der Konkurrentin Swisscom. Mit der geplanten Anlage an der Glärnischstrasse hätte auch Sunrise eine Anlage im Quartier - genau in der Mitte zwischen den bereits bestehenden Antennen. Dass die Mobilfunkfirmen beim Errichten neuer Anlagen nicht besser zusammenarbeiten, stösst einigen Anwohnern sauer auf. Bei der Swisscom heisst es auf Anfrage, dass man nur in Ausnahmefällen zusammen mit anderen Netzbetreibern eine gemeinsame Antenne unterhalte.
Widerstand in früheren Fällen
Dass das Errichten einer UMTS-Antenne neben einem öffentlichen Gebäude - im Fall von Horgen neben einem Schulhaus - heikel ist, zeigt ein Blick über die Gemeindegrenze. Zum Beispiel nach Bern. Dort wehrten sich im vergangenen Frühling die Betreiber eines Pflegeheims gegen die Installation einer UMTS-Basisstation in unmittelbarer Nachbarschaft, mit Unterstützung der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS). In einem offenen Brief ans Bauinspektorat der Stadt Bern wies die SKS auf verschiedene Studien hin, die belegen, dass UMTS-Strahlung gesundheitsschädigend sei. «Die Wirkung von nicht ionisierender Strahlung ist bis heute zu wenig erforscht. Deshalb ist auf Grund des Vorsorgeprinzips generell auf die Installation von Basis-Mobilfunkanlagen an sensiblen Standorten zu verzichten, damit der Schutz von sensiblen Bevölkerungsgruppen gewährleistet ist.» Wie die Nachfrage bei der SKS ergab, wurde das Baugesuch in der Zwischenzeit - trotz breiten Widerstands in der Bevölkerung - bewilligt.
Auch die Gemeinde Horgen muss seit einigen Jahren mit wachsendem Widerstand gegen neue Mobilfunkantennen rechnen. Bis eine neue Antenne definitiv erstellt werden kann, dauert es oft Monate. Dies auch im Fall einer geplanten Antenne an der Uetlibergstrasse: Gegen die Antenne, die im Frühling 2004 ausgeschrieben worden war, sind immer noch Rekurse hängig. Ein anderes Baugesuch für eine Antenne bei der Fährenbrücke im Hirsacker-Quartier wurde von der Gesuchstellerin Swisscom während des Bewilligungsverfahrens zurückgezogen.
Echo nicht überdurchschnittlich
Auch für die projektierte Antenne an der Glärnischstrasse sind auf dem Horgner Bauamt in den letzten Tagen «einige Einwendungen» eingegangen. Aber nicht mehr als bei anderen Antennenprojekten, wie es auf Anfrage heisst. Sollten die im ganzen Quartier verteilten Flugblätter aber nur einen kleinen Teil der Nachbarn dazu bewegen, den Baurechtsentscheid anzufordern, könnte sich dies bis Mitte nächster Woche noch ändern.
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© 24 heures Région La Côte; 15.10.2005; page 40
La Der
V O U S AV E Z L A PA R O L E
É G L I S E D E M O N T E L L Y
Le curé vend
la santé
des voisins
Rentrant d'une balade à vélo le 8 octobre, j'aperçois, à la sortie de la messe, deux policiers dans la cour de l'église Sainte-Thérèse, à Montelly.
La raison ? La mise à l'enquête de six antennes de téléphonie mobile Sunrise sur le clocher, qui soulève une vague d'oppositions et la mobilisation de nombreux voisins. Le lancement d'une pétition et la diffusion d'informations sur les dangers de telles installations ont provoqué l'ire du curé.
Devant les policiers, il a déclaré que la communauté catholique romaine de Montoie avait besoin d'argent et que les versements mensuels de 500 à 600 francs de l'opérateur étaient les bienvenus pour l'entretien de la propriété.
Interrogé si la santé des habitants et paroissiens n'était pas plus importante que cet apport financier, le curé a répondu qu'il souffre d'une leucémie et que ce ne sont pas les antennes qui vont le soigner, qu'il y a des choses plus importantes .... Sur quoi il a salué et est retourné dans son église.
Je souhaite à M. le curé que sa santé s'améliore et je suis convaincu qu'un environnement sain et sans nuisance ne peut qu'y contribuer.
Quant à moi, j'ai appris que la priorité de l'Eglise est financière, ce qui va à l'encontre de ce qui m'a été enseigné durant le catéchisme. Comment l'Eglise, censée être un lieu de paix et d'amour qui prêche la vie, peut-elle devenir émettrice de la mort ? A-t-elle le droit de s'enrichir en nuisant gravement à la santé des habitants et des enfants qui jouent, aujourd'hui, dans sa cour et qui mangent dans ses locaux servant de réfectoire aux écoliers de Montoie ?
A quand les distributeurs de cigarettes à l'entrée des églises et pourquoi ne pas les transformer en cabarets une fois les messes terminées ?
Patrick Eternod,
Lausanne
L'Eglise dans les pas de Judas ?
Une enquête publique est ouverte suite à la demande de l'Eglise de Sainte-Thérèse, au chemin du Couchant, à Lausanne. Celle-ci aimerait installer sur son toit une antenne de natel pour pouvoir toucher quelques centaines de francs par mois. L'église est une construction plutôt basse, ce qui fait que l'antenne se situerait à la même hauteur que les fenêtres des habitants des alentours, dont les plus proches habitent à 35 mètres.
La preuve irréfutable de l'extrême nocivité des rayons émis par des téléphones cellulaires et d'autant plus par les antennes a été apportée, entre autres, par le neurochirurgien suédois Slaford en 2003. Tous les rats de son laboratoire qui avaient été exposés, même brièvement, au rayonnement présentaient des dégâts importants et irrémédiables au niveau du cerveau.
Que l'Eglise — qui prétend se préoccuper du mieux-être de l'homme — veuille mettre en péril la santé des habitants du quartier, uniquement pour renflouer sa caisse, cela fait penser à l'histoire de Judas qui a vendu Jésus pour 30 deniers. Ou bien l'Eglise de Sainte-Thérèse pense-t-elle rendre service aux gens en les envoyant plus vite au paradis ?
Christel Pache-Wolff,
Lausanne
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© Berner Zeitung; 15.10.2005; Seite 27
BO-Oberland-West
Adelboden
Einsprachen gegen neue Antenne
Gegen eine Mobilfunk-Antenne von Orange an der Tschentenbahn-Talstation sind diverse Einsprachen eingereicht worden.
Mobilfunk-Antennen respektive ihre Strahlung sind immer wieder ein kontroverses Thema: Gegen das jüngste Orange-Projekt einer neuen Antenne an der Talstation der Tschentenbahn im Dorf Adelboden hat sich massiver Widerstand gebildet. Neben den Einsprachen von Einzelpersonen werden auch Sammeleinsprachen eingereicht, bestätigt ein Ferienwohnungsbesitzer aus dem Kanton Basellandschaft.
Zusammen mit 14 anderen Parteien - Einheimischen, Ferienwohnungsbesitzern und einem Vertreter aus dem Gastgewerbe - macht er eine solche über eine Berner Anwaltskanzlei. Wie andere auch hat er zusätzlich verschiedene Persönlichkeiten - vom Präsidenten des Gemeinderates bis zum Kurdirektor - angeschrieben und sie um Unterstützung im Kampf gegen den Antennenneubau ersucht. Leider sind bisher substanzielle Antworten ausgeblieben - und die Einsprachefrist gegen das Bauvorhaben läuft am kommenden Montag ab.
Der «Adelbodner-Fan» möchte mindestens ein Moratorium erreichen und zwar so lange, bis einerseits die Ergebnisse einer Studie der ETH über die Strahlenwerte von Handyantennen und deren Auswirkungen auf die Gesundheit vorliegen und andererseits einige grundsätzliche Fragen beantwortet sind. So lange soll die betreffende Antenne in der Wohn- und Gewerbezone nicht installiert werden können. Wie viele andere auch stellt er sich insbesondere die Frage, wie ein Tourismusort wie Adelboden, der als erster Alpiner Wellness-Ort der Schweiz zertifiziert wurde, mit einer neuen Mobilfunk-Antenne und dem damit verbundenen Elektrosmog an prominenter Lage mitten im Dorf umgeht. Dies möchte er vor allem von den Tourismusverantwortlichen Adelbodens wissen. hsf
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© Neue Luzerner Zeitung; 17.10.2005; Seite 24
Schwyzer Zeitung Aufschlag
Bäch
243 Einsprachen gegen Antenne
zsz. Das Baugesuch für eine Mobilfunkantenne an der Schlyffistrasse in Bäch stösst weiterhin auf Widerstand. Wie die Online-Zeitung «linth24.ch» schreibt, sind innerhalb der Einsprachefrist beim Freienbacher Bauamt 243 Einsprachen gegen das Projekt des Netzbetreibers Orange eingegangen.
Grenzwerte überschritten
Vor einem Jahr war die Antenne bereits einmal ausgeschrieben worden. Auch damals waren über 200 Einsprachen dagegen eingegangen. Der Freienbacher Gemeinderat hat diese abgewiesen, war aber vom Schwyzer Regierungsrat zurückgepfiffen worden, weil die Anlage einen Grenzwert überschritten hätte.
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© Tages-Anzeiger linkes Seeufer und Sihltal; 15.10.2005; Seite 5
Horgen, Oberrieden, Hirzel
Unbekannte rufen Anwohner zu Rekursen gegen Antenne auf
Es regt sich Widerstand gegen die Mobilfunkantenne, die auf dem Dach der Gärtnerei Kern geplant ist: In den letzten Tagen wurden Flugblätter im Quartier verteilt.
von corinne landolt
horgen. Die Mobilfunkantenne, die auf dem Dach der Liegenschaft Glärnischstrasse 54 geplant ist (Ausgabe vom 5. Oktober), ruft Anwohnerinnen und Anwohner auf den Plan. In den letzten Tagen sind Flugblätter in Briefkästen rund ums Schulhaus Rotweg verteilt worden. Auch an der Bushaltestelle vor dem Primarschulhaus prangt das Flugblatt. Absender: unbekannt. Neben einer Kopie des erwähnten Artikels des «Tages-Anzeigers» steht auf dem Flyer in gedruckten Grossbuchstaben: «Wir haben schon eine Mobilfunkantenne im Quartier (Waidlistrasse 7). Wehren wir uns gegen eine Zweitantenne, die uns nochmals direkt anstrahlt: Bitte bis am 19. Oktober 05 Baurechtsentscheid anfordern!!!» Die Gestaltung der Flyers zeigt: Hier hatte es jemand offenbar eilig. Eilig, die Nachbarn davon zu überzeugen, gegen das Bauvorhaben aktiv zu werden.
Das Flugblatt lag auch im Briefkasten von Roland Lindauer. Dass auf dem Flugblatt ein Absender fehlt, stört den Architekten, der in unmittelbarer Nähe zur geplanten Antenne wohnt. Aber auch er ist, wie andere, durch das Vorhaben der TDC Switzerland SA (für Sunrise) beunruhigt. Roland Lindauer und sein Bruder Markus haben auf dem Bauamt den Baurechtsentscheid bereits angefordert. Ob er gegen die geplante Antenne rekurrieren wird, lässt er noch offen. Lindauer rechnet sich aber bessere Chancen aus, mit einem Rekurs durchzukommen, wenn viele Anwohner mitmachen. «Eine Einsprache von mehreren Leuten hat eine grössere Schlagkraft.» Da das Projekt gemäss Berechnungen die vom Bund verordneten Strahlungsgrenzwerte nicht erreicht, sieht Lindauer jedoch wenig Chancen, die vier Meter hohe Antenne verhindern zu können.
Warum keine Zusammenarbeit?
Im Umkreis von 200 Metern vom geplanten Antennenstandort sind bereits zwei weitere Mobilfunkantennen in Betrieb: An der Seestrasse 238 steht eine Antenne der Orange, an der Waidlistrasse 7 eine der Konkurrentin Swisscom. Mit der geplanten Anlage an der Glärnischstrasse hätte auch Sunrise eine Anlage im Quartier - genau in der Mitte zwischen den bereits bestehenden Antennen. Dass die Mobilfunkfirmen beim Errichten neuer Anlagen nicht besser zusammenarbeiten, stösst einigen Anwohnern sauer auf. Bei der Swisscom heisst es auf Anfrage, dass man nur in Ausnahmefällen zusammen mit anderen Netzbetreibern eine gemeinsame Antenne unterhalte.
Widerstand in früheren Fällen
Dass das Errichten einer UMTS-Antenne neben einem öffentlichen Gebäude - im Fall von Horgen neben einem Schulhaus - heikel ist, zeigt ein Blick über die Gemeindegrenze. Zum Beispiel nach Bern. Dort wehrten sich im vergangenen Frühling die Betreiber eines Pflegeheims gegen die Installation einer UMTS-Basisstation in unmittelbarer Nachbarschaft, mit Unterstützung der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS). In einem offenen Brief ans Bauinspektorat der Stadt Bern wies die SKS auf verschiedene Studien hin, die belegen, dass UMTS-Strahlung gesundheitsschädigend sei. «Die Wirkung von nicht ionisierender Strahlung ist bis heute zu wenig erforscht. Deshalb ist auf Grund des Vorsorgeprinzips generell auf die Installation von Basis-Mobilfunkanlagen an sensiblen Standorten zu verzichten, damit der Schutz von sensiblen Bevölkerungsgruppen gewährleistet ist.» Wie die Nachfrage bei der SKS ergab, wurde das Baugesuch in der Zwischenzeit - trotz breiten Widerstands in der Bevölkerung - bewilligt.
Auch die Gemeinde Horgen muss seit einigen Jahren mit wachsendem Widerstand gegen neue Mobilfunkantennen rechnen. Bis eine neue Antenne definitiv erstellt werden kann, dauert es oft Monate. Dies auch im Fall einer geplanten Antenne an der Uetlibergstrasse: Gegen die Antenne, die im Frühling 2004 ausgeschrieben worden war, sind immer noch Rekurse hängig. Ein anderes Baugesuch für eine Antenne bei der Fährenbrücke im Hirsacker-Quartier wurde von der Gesuchstellerin Swisscom während des Bewilligungsverfahrens zurückgezogen.
Echo nicht überdurchschnittlich
Auch für die projektierte Antenne an der Glärnischstrasse sind auf dem Horgner Bauamt in den letzten Tagen «einige Einwendungen» eingegangen. Aber nicht mehr als bei anderen Antennenprojekten, wie es auf Anfrage heisst. Sollten die im ganzen Quartier verteilten Flugblätter aber nur einen kleinen Teil der Nachbarn dazu bewegen, den Baurechtsentscheid anzufordern, könnte sich dies bis Mitte nächster Woche noch ändern.
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© 24 heures Région La Côte; 15.10.2005; page 40
La Der
V O U S AV E Z L A PA R O L E
É G L I S E D E M O N T E L L Y
Le curé vend
la santé
des voisins
Rentrant d'une balade à vélo le 8 octobre, j'aperçois, à la sortie de la messe, deux policiers dans la cour de l'église Sainte-Thérèse, à Montelly.
La raison ? La mise à l'enquête de six antennes de téléphonie mobile Sunrise sur le clocher, qui soulève une vague d'oppositions et la mobilisation de nombreux voisins. Le lancement d'une pétition et la diffusion d'informations sur les dangers de telles installations ont provoqué l'ire du curé.
Devant les policiers, il a déclaré que la communauté catholique romaine de Montoie avait besoin d'argent et que les versements mensuels de 500 à 600 francs de l'opérateur étaient les bienvenus pour l'entretien de la propriété.
Interrogé si la santé des habitants et paroissiens n'était pas plus importante que cet apport financier, le curé a répondu qu'il souffre d'une leucémie et que ce ne sont pas les antennes qui vont le soigner, qu'il y a des choses plus importantes .... Sur quoi il a salué et est retourné dans son église.
Je souhaite à M. le curé que sa santé s'améliore et je suis convaincu qu'un environnement sain et sans nuisance ne peut qu'y contribuer.
Quant à moi, j'ai appris que la priorité de l'Eglise est financière, ce qui va à l'encontre de ce qui m'a été enseigné durant le catéchisme. Comment l'Eglise, censée être un lieu de paix et d'amour qui prêche la vie, peut-elle devenir émettrice de la mort ? A-t-elle le droit de s'enrichir en nuisant gravement à la santé des habitants et des enfants qui jouent, aujourd'hui, dans sa cour et qui mangent dans ses locaux servant de réfectoire aux écoliers de Montoie ?
A quand les distributeurs de cigarettes à l'entrée des églises et pourquoi ne pas les transformer en cabarets une fois les messes terminées ?
Patrick Eternod,
Lausanne
L'Eglise dans les pas de Judas ?
Une enquête publique est ouverte suite à la demande de l'Eglise de Sainte-Thérèse, au chemin du Couchant, à Lausanne. Celle-ci aimerait installer sur son toit une antenne de natel pour pouvoir toucher quelques centaines de francs par mois. L'église est une construction plutôt basse, ce qui fait que l'antenne se situerait à la même hauteur que les fenêtres des habitants des alentours, dont les plus proches habitent à 35 mètres.
La preuve irréfutable de l'extrême nocivité des rayons émis par des téléphones cellulaires et d'autant plus par les antennes a été apportée, entre autres, par le neurochirurgien suédois Slaford en 2003. Tous les rats de son laboratoire qui avaient été exposés, même brièvement, au rayonnement présentaient des dégâts importants et irrémédiables au niveau du cerveau.
Que l'Eglise — qui prétend se préoccuper du mieux-être de l'homme — veuille mettre en péril la santé des habitants du quartier, uniquement pour renflouer sa caisse, cela fait penser à l'histoire de Judas qui a vendu Jésus pour 30 deniers. Ou bien l'Eglise de Sainte-Thérèse pense-t-elle rendre service aux gens en les envoyant plus vite au paradis ?
Christel Pache-Wolff,
Lausanne
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© Berner Zeitung; 15.10.2005; Seite 27
BO-Oberland-West
Adelboden
Einsprachen gegen neue Antenne
Gegen eine Mobilfunk-Antenne von Orange an der Tschentenbahn-Talstation sind diverse Einsprachen eingereicht worden.
Mobilfunk-Antennen respektive ihre Strahlung sind immer wieder ein kontroverses Thema: Gegen das jüngste Orange-Projekt einer neuen Antenne an der Talstation der Tschentenbahn im Dorf Adelboden hat sich massiver Widerstand gebildet. Neben den Einsprachen von Einzelpersonen werden auch Sammeleinsprachen eingereicht, bestätigt ein Ferienwohnungsbesitzer aus dem Kanton Basellandschaft.
Zusammen mit 14 anderen Parteien - Einheimischen, Ferienwohnungsbesitzern und einem Vertreter aus dem Gastgewerbe - macht er eine solche über eine Berner Anwaltskanzlei. Wie andere auch hat er zusätzlich verschiedene Persönlichkeiten - vom Präsidenten des Gemeinderates bis zum Kurdirektor - angeschrieben und sie um Unterstützung im Kampf gegen den Antennenneubau ersucht. Leider sind bisher substanzielle Antworten ausgeblieben - und die Einsprachefrist gegen das Bauvorhaben läuft am kommenden Montag ab.
Der «Adelbodner-Fan» möchte mindestens ein Moratorium erreichen und zwar so lange, bis einerseits die Ergebnisse einer Studie der ETH über die Strahlenwerte von Handyantennen und deren Auswirkungen auf die Gesundheit vorliegen und andererseits einige grundsätzliche Fragen beantwortet sind. So lange soll die betreffende Antenne in der Wohn- und Gewerbezone nicht installiert werden können. Wie viele andere auch stellt er sich insbesondere die Frage, wie ein Tourismusort wie Adelboden, der als erster Alpiner Wellness-Ort der Schweiz zertifiziert wurde, mit einer neuen Mobilfunk-Antenne und dem damit verbundenen Elektrosmog an prominenter Lage mitten im Dorf umgeht. Dies möchte er vor allem von den Tourismusverantwortlichen Adelbodens wissen. hsf
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