von Chris » 21. Oktober 2005 12:08
Aufklärung tut not. Erschreckend, wie wenig Mediziner wissen. So schreibt ein Dr. Thomas Häcki aus Zürich in einem Leserbrief an den KTipp Nr. 17, Handys seien gefährlicher als Antennen. Was meinen wohl dazu Betroffene, die in der Nähe solcher Antennen wohnen, nicht für ein paar Minuten für ein Gespräch, sondern dauernd?
Und wieder der Ruf nach noch mehr Studien, gerade so, als gäbe es sie noch nicht in genügender Zahl. Und dann macht der Herr Doktor auch noch einen Denkfehler. Die Latenzzeit, die ein Krebs benötigt, um sich zu entwickeln, liegt zwischen 5 und 10 Jahren. Das heisst: auch wer jetzt noch nichts spürt, kann an Krebs erkranken. Bis dahin erwischt es viele und die Lösung des Problems wird nur hinausgeschoben. Die richtige Lösung wäre, dass schon beim blossen Verdacht geeignete Massnahmen ergriffen werden müssten, statt zu warten bis die Katastrophe, ähnlich jenen, wie wir sie in anderen Fällen bereits hatten, eintritt.
Jeder Mediziner, der heute noch die Schädlichkeit der Mikrowellenstrahlung, egal ob Handy, Antenne, DECT-Telefon, drahtloses Internetsurfen, Wimax leugnet, muss sich eines unschönen Tages die Frage gefallen lassen, warum er sich nicht rechtzeitig um die relevanten Informationen bemüht, den Gedanken zu Ende gedacht und die nötigen Schlüsse gezogen hat. Tut er das nicht, so macht er sich mitschuldig am Leiden vieler Menschen, die seine Hilfe gebraucht hätten statt Beschwichtigungen oder gar Ausgelachtwerden.
Und noch ein Wort zum Leserbrief von Urs Müller, der den Salzburger Umweltmediziner Dr. Gerd Oberfeld als Mitarbeiter der Sanitätsdirektion abqualifiziert. Seine Untersuchungen beweisen hieb- und stichfest, dass sich die Hirnströme unter der elektromagnetischen Strahlung auch von Antennen verändern. Dies stuft er einfach als Meinung herunter. Studien, die kein Risiko feststellen, sind übrigens samt und sonders von der Industrie gesponsert und daher Makulatur. Ausserdem sagt die Industrie mit schöner Regelmässigkeit, dass sich das Nichtvorhandensein von Schädigung nicht beweisen lässt. Was stimmt denn nun? In Naila haben sich die Krebsfälle seit der Installation von Antennen derart gehäuft, dass sehr wohl Rückschlüsse auf einen Zusammenhang möglich sind. Wir kennen solche Häufungen auch von anderen Gebieten, z.B. von Netanya (Israel), von Valladolid (Spanien), von St. Cyr (Frankreich) und in England gibt es sogar einen Ort mit der berüchtigten Cancer-Street, weil dort so viele Menschen an Krebs gestorben sind.
Aus dem Ort Müllendorf im österreichischen Burgenland berichtet der seit 20 Jahren dort tätige Arzt Dr. Reinhold Jansidrovits, seit der Installation einer Antenne über einen markanten Anstieg von Schlafstörungen, Tinnitus, Hörstürzen und Krebsfällen. Alles nicht wahr? Ja, natürlich, wenn man es nicht wahrhaben möchte, kann man es einfach abstreiten.
Gesuana gebe ich natürlich recht: die erwähnten Zeitungen sind die weissen Raben, die anderen schielen nur nach den Inseratenaufträgen der Betreiber. Ob es was helfen würde, würde man das Abo kündigen oder zumindestens der Redaktion mitteilen, dass man dies beabsichtigt,wenn keine Änderung eintritt?
Chris
Aufklärung tut not. Erschreckend, wie wenig Mediziner wissen. So schreibt ein Dr. Thomas Häcki aus Zürich in einem Leserbrief an den KTipp Nr. 17, Handys seien gefährlicher als Antennen. Was meinen wohl dazu Betroffene, die in der Nähe solcher Antennen wohnen, nicht für ein paar Minuten für ein Gespräch, sondern dauernd?
Und wieder der Ruf nach noch mehr Studien, gerade so, als gäbe es sie noch nicht in genügender Zahl. Und dann macht der Herr Doktor auch noch einen Denkfehler. Die Latenzzeit, die ein Krebs benötigt, um sich zu entwickeln, liegt zwischen 5 und 10 Jahren. Das heisst: auch wer jetzt noch nichts spürt, kann an Krebs erkranken. Bis dahin erwischt es viele und die Lösung des Problems wird nur hinausgeschoben. Die richtige Lösung wäre, dass schon beim blossen Verdacht geeignete Massnahmen ergriffen werden müssten, statt zu warten bis die Katastrophe, ähnlich jenen, wie wir sie in anderen Fällen bereits hatten, eintritt.
Jeder Mediziner, der heute noch die Schädlichkeit der Mikrowellenstrahlung, egal ob Handy, Antenne, DECT-Telefon, drahtloses Internetsurfen, Wimax leugnet, muss sich eines unschönen Tages die Frage gefallen lassen, warum er sich nicht rechtzeitig um die relevanten Informationen bemüht, den Gedanken zu Ende gedacht und die nötigen Schlüsse gezogen hat. Tut er das nicht, so macht er sich mitschuldig am Leiden vieler Menschen, die seine Hilfe gebraucht hätten statt Beschwichtigungen oder gar Ausgelachtwerden.
Und noch ein Wort zum Leserbrief von Urs Müller, der den Salzburger Umweltmediziner Dr. Gerd Oberfeld als Mitarbeiter der Sanitätsdirektion abqualifiziert. Seine Untersuchungen beweisen hieb- und stichfest, dass sich die Hirnströme unter der elektromagnetischen Strahlung auch von Antennen verändern. Dies stuft er einfach als Meinung herunter. Studien, die kein Risiko feststellen, sind übrigens samt und sonders von der Industrie gesponsert und daher Makulatur. Ausserdem sagt die Industrie mit schöner Regelmässigkeit, dass sich das Nichtvorhandensein von Schädigung nicht beweisen lässt. Was stimmt denn nun? In Naila haben sich die Krebsfälle seit der Installation von Antennen derart gehäuft, dass sehr wohl Rückschlüsse auf einen Zusammenhang möglich sind. Wir kennen solche Häufungen auch von anderen Gebieten, z.B. von Netanya (Israel), von Valladolid (Spanien), von St. Cyr (Frankreich) und in England gibt es sogar einen Ort mit der berüchtigten Cancer-Street, weil dort so viele Menschen an Krebs gestorben sind.
Aus dem Ort Müllendorf im österreichischen Burgenland berichtet der seit 20 Jahren dort tätige Arzt Dr. Reinhold Jansidrovits, seit der Installation einer Antenne über einen markanten Anstieg von Schlafstörungen, Tinnitus, Hörstürzen und Krebsfällen. Alles nicht wahr? Ja, natürlich, wenn man es nicht wahrhaben möchte, kann man es einfach abstreiten.
Gesuana gebe ich natürlich recht: die erwähnten Zeitungen sind die weissen Raben, die anderen schielen nur nach den Inseratenaufträgen der Betreiber. Ob es was helfen würde, würde man das Abo kündigen oder zumindestens der Redaktion mitteilen, dass man dies beabsichtigt,wenn keine Änderung eintritt?
Chris