von Elisabeth Buchs » 4. November 2005 21:22
Zur Elektrosensibilität ist ein 34-seitiger englischer Bericht "Definition, Epidemiologie und Management der Elektrosensibilität" von der Health Protection Agency erschienen.
http://www.hpa.org.uk/radiation/publica ... pd_010.htm
Im Summary of findings findet man die wichtigsten Angaben. Es wurden keine neuen Tests durchgeführt, sondern die bisherigen ausgewertet. Schwerpunkt dieses Berichts sind Elektrosensible, die negativ auf Computer reagieren, oft Hautsymptome, aber auch allgemeine Symptome auf Niederfrequenz.
Es wird z.B. auf einen möglichen Zusammenhang mit Multipler Chemikalien Empfindlichkeit und Amalgambelastung hingewiesen.
Die Problematik habe in den frühen Achzigerjahren mit den Computern am Arbeitsplatz mit Hautsymptomen begonnen, in den späteren Achzigerjahren auch mit allgemeinen Symptomen. Nervliche Symptome sind die meistgenannten in allen Ländern. Bei mir haben die Probleme mit Computerarbeit etwa 1987 begonnen, heute sicher wegen der Einführung der LCD-Flachbildschirme weniger ein Problem. Ich kenne nur einen Elektrosensiblen, der mit Hautsymptomen auf Computer-Bildschirm reagiert.
Interessant sind für mich besonders die Tests, wo es um biologische Parameter geht, z.B. Cortisol, Prolaktin, Testosteron, Thyroxin, Adrenalin, Noradrenalin, Melatonin, Neuropeptide, Neuroaktive Substanzen. Antioxidantien, Acetylcystein, Gammalinol-Säure. Erythrozyten, weisse Blutzellen. Aber auch Herzratenvariabilität.
Als Therapie werden vor allem Meiden der Felder, aber auch die (unvermeidlichen) Verhaltenstherapien, Akupunktur, Shaiatsu, Hypnose und geringe Dosis Antdepressiva genannt.
Als Referenzen werden u.a. G. Rubin, S. Wessley und Das Munshi aufgeführt, die man bereits vom "systematic review of provocation studies" her kennt.
Der Bericht zeigt keine grossen Neuigkeiten, es bestehen sehr viele offene Fragen und man scheint sehr vorsichtig sein zu müssen, was man zur Elektrosmog-Problematik sagen darf.
Ich bin privat auf der Suche nach "Puzzlesteinen", die vielleicht weiterhelfen, dass wir Elektrosensiblen nicht länger psychiatrisiert werden können und die Empfindlichkeit etwas reduzieren können und hoffe, die "richtigen" Leute mit entsprechendem Fachwissen kennenzulernen, die diese Angelegenheit weiterbringen. So habe ich Kontakt aufgenommen mit Dr. Kuklinski aus Rostock, zum Therapiezentrum Pananeika in Oesterreich und Antox-Labor in München. Und habe so interessante Dinge vernommen wie Zusammenhang von Elektrosensibilität mit Hirnstammstörung, Halswirbelsäulenschaden, Mitochondrienfunktionsstörungen, angeboren oder erworben (Energiezentrum der Zelle), aber auch Hinweise auf Entzündungen, Infekte, Viren z.B. Eppstein Barr, Chemikalienempfindlichkeit, ungenügende Nebennierenfunktion.
Vielleicht kann auch Herr Breunig, der einen Text zu diesem Bericht von HPA gemailt hat, noch mehr dazu sagen.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Zur Elektrosensibilität ist ein 34-seitiger englischer Bericht "Definition, Epidemiologie und Management der Elektrosensibilität" von der Health Protection Agency erschienen.
http://www.hpa.org.uk/radiation/publications/hpa_rpd_reports/2005/hpa_rpd_010.htm
Im Summary of findings findet man die wichtigsten Angaben. Es wurden keine neuen Tests durchgeführt, sondern die bisherigen ausgewertet. Schwerpunkt dieses Berichts sind Elektrosensible, die negativ auf Computer reagieren, oft Hautsymptome, aber auch allgemeine Symptome auf Niederfrequenz.
Es wird z.B. auf einen möglichen Zusammenhang mit Multipler Chemikalien Empfindlichkeit und Amalgambelastung hingewiesen.
Die Problematik habe in den frühen Achzigerjahren mit den Computern am Arbeitsplatz mit Hautsymptomen begonnen, in den späteren Achzigerjahren auch mit allgemeinen Symptomen. Nervliche Symptome sind die meistgenannten in allen Ländern. Bei mir haben die Probleme mit Computerarbeit etwa 1987 begonnen, heute sicher wegen der Einführung der LCD-Flachbildschirme weniger ein Problem. Ich kenne nur einen Elektrosensiblen, der mit Hautsymptomen auf Computer-Bildschirm reagiert.
Interessant sind für mich besonders die Tests, wo es um biologische Parameter geht, z.B. Cortisol, Prolaktin, Testosteron, Thyroxin, Adrenalin, Noradrenalin, Melatonin, Neuropeptide, Neuroaktive Substanzen. Antioxidantien, Acetylcystein, Gammalinol-Säure. Erythrozyten, weisse Blutzellen. Aber auch Herzratenvariabilität.
Als Therapie werden vor allem Meiden der Felder, aber auch die (unvermeidlichen) Verhaltenstherapien, Akupunktur, Shaiatsu, Hypnose und geringe Dosis Antdepressiva genannt.
Als Referenzen werden u.a. G. Rubin, S. Wessley und Das Munshi aufgeführt, die man bereits vom "systematic review of provocation studies" her kennt.
Der Bericht zeigt keine grossen Neuigkeiten, es bestehen sehr viele offene Fragen und man scheint sehr vorsichtig sein zu müssen, was man zur Elektrosmog-Problematik sagen darf.
Ich bin privat auf der Suche nach "Puzzlesteinen", die vielleicht weiterhelfen, dass wir Elektrosensiblen nicht länger psychiatrisiert werden können und die Empfindlichkeit etwas reduzieren können und hoffe, die "richtigen" Leute mit entsprechendem Fachwissen kennenzulernen, die diese Angelegenheit weiterbringen. So habe ich Kontakt aufgenommen mit Dr. Kuklinski aus Rostock, zum Therapiezentrum Pananeika in Oesterreich und Antox-Labor in München. Und habe so interessante Dinge vernommen wie Zusammenhang von Elektrosensibilität mit Hirnstammstörung, Halswirbelsäulenschaden, Mitochondrienfunktionsstörungen, angeboren oder erworben (Energiezentrum der Zelle), aber auch Hinweise auf Entzündungen, Infekte, Viren z.B. Eppstein Barr, Chemikalienempfindlichkeit, ungenügende Nebennierenfunktion.
Vielleicht kann auch Herr Breunig, der einen Text zu diesem Bericht von HPA gemailt hat, noch mehr dazu sagen.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs