Neue Studie zur Elektrosensibilität

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Re: Neue Studie zur Elektrosensibilität

von Otmar » 12. November 2005 10:09

Hallo Frau Buchs,
habe gerade beim IZGMF im Forum gesehen das dort auch diesbezüglich
diskutiert wird,werfen Sie doch mal einen Blick darein.
www.izgmf.de
M.f.G.

Re: Neue Studie zur Elektrosensibilität

von Otmar » 11. November 2005 15:32

Leider kann ich Ihnen dazu nichts genaueres sagen,als mir durch
andere ES mitgeteilt wurde.
Am besten Sie setzen sich mit dem Verein in Deutschland selbst
in Verbindung,Sie erreichen ihn unter folgender Telefonnummer: 0049.89.9970170
Dann haben Sie Ihr Wissen aus erster Hand und wissen was an den
Gerüchten wahr ist.
Seltsam ist es schon,daß die Untersuchungen ausgerechnet von der
psychatrischen Klinik derJ.G. Uni in Mainz durchgeführt werden.

Re: Neue Studie zur Elektrosensibilität

von Elisabeth Buchs » 11. November 2005 13:04

Hallo Otmar

Haben Sie evt. nähere Angaben zu den andern dubiosen Machenschaften im Zusammenhang mit dieser Studie? Wenn Sie dies nicht ins Forum schreiben möchte, können Sie mich auch privat anmailen (auf Mail-Adresse klicken).

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Re: Neue Studie zur Elektrosensibilität

von Otmar » 11. November 2005 00:17

Die Studie ist wieder einmal die reinste verarsche........
Die Truppe um Frau Dr.Stöcker (Elektrosensiblenverein) hat man nur
benutzt um an die Erkrankten heranzukommen.
Frau Dr.Stöcker hat sich wieder einmal in ihrer
Blauäugigkeit von diesen Industrieknechten einwickeln lassen.
Mitlerweile rudert sie kräftig zurück und teilt den ES mit,dass sie
sich von der ganzen Aktion distanziert und sie keinesfalls unterstützt......
Im Hintergrund dieser Studie gibt es angeblich noch andere dubiose
Machenschaften.
Sie trägt auf alle Fälle nicht zur Aufklärung bei.
Man kann jeden nur warnen blauäugig an der Studie teilzunehmen.

Re: Neue Studie zur Elektrosensibilität

von Pragmatiker » 10. November 2005 19:32

> Schwermetallbelastung. Spurenanalytische Messung der Belastung der Blutproben.

Blutproben sind prädestiniert, falsche Negative bei der Schwermetallbelastung zu "finden" -- diese ist nämlich schon lange in den Organen, nicht im Blut (von dort setzt sich das Schwermetall ganz schnell in die Organe ab). Haben die Studienmacher "nur" keine Ahnung, oder _wollen_ sie falsche Negative finden? (das gelbe Wägeli wartet ja schon nebenan)

Re: Neue Studie zur Elektrosensibilität

von Elisabeth Buchs » 10. November 2005 17:13

Ich habe heute von Immumed-Labor in München ein Testkit zur Blutentnahme, das dann vor und nach Bestrahlung untersucht werden soll und eine Information erhalten:

"Am ehsten scheint ein Einfluss von elektromagnetischen Wellen auf die Hormon-, Nerven- und Immunregulation denkbar. Speziell auf Ebene des Immunsystems mit der hochhomplexen Regulation durch verschiedene Immunbotenstoffe und der engen Verzahnung mit dem Hormon- und Nervensystem sind Dysregulationen durch chronische Belastungen vorstellbar. Die bisherigen Untersuchungen konnten neben der Veränderung der Zusammensetzung der Lymphozytenpopulationen bei stark belasteten Personen vor allem auch Dysregulationen auf Immunbotenstoffebene durch elektomagnetische Strahlung feststellen. Insbesondere scheint die Produktion des entzündungsauslösenden Immunbotenstoffes Interferon-gamma beeinflusst zu werden."

Vielleicht warte ich erst noch ab mit Durchführen dieses Tests (ich frage mich auch, ob das Ergebnis nicht verfälscht wird, wenn schon das unbestrahlte Blut elektrosmogbelastet ist), bis die Ergebnisse der Studie vorhanden sind. Dass nicht gleich ein Baustopp für weitere Antennen aus dem Ergebnis resultieren wird, sehe ich leider auch so. In gut einem Jahr wird sich zeigen, ob diese perfide Möglichkeit der Interpretation gewählt wird.

Jedoch ist es so, dass es wirklich Menschen gibt, auch Mobilfunkgegner, die nahe einer Mobilfunkantenne wohnen, nichts spüren und sich gesund fühlen (z.B. Spatenpauli vom izgmf). Dass man versucht, auch genetisch z.B. mit der Entgiftungskapazität etwas herauszufinden, finde ich sinnvoll.

Ob die Methoden der Umweltmediziner zum Feststellen und Ausleiten von Schwermetallbelastung immer so astrein sind, frage ich mich auch. So hat mir ein Kinesiologe per Armdrückertest gesagt, ich hätte keine Probleme mit Schwermetall. Die Zahnärztin hat mittels Bioresonanz und rausgenommen Plomben ausgeleitet.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Re: Neue Studie zur Elektrosensibilität

von charles claessens » 10. November 2005 16:43

Hallo Kassandra,

so darf man das nicht sehen.

Irgendwie haben die Forscher Recht.
Von Mobilfunk alleine wird nicht jeder krank.

Deswegen gibt es noch ca. 70 % der Leuten, die noch nicht Elektrosensible geworden sind.
Bis jetzt.

Um bei geringfühgige Mobilfunk-Strahlung Elektrosensible zu werden, muss man eine Vorgeschichte, eine Vorbelastung haben.
Wie eine Fast-Tot-Erfahrung, Operationen wo etwas schief gegangen ist, die Mandeln sind weggenommen, falsche Medikamente oder zu lange eingenommen, eine Schwermetall-Vergiftung durch z.B. Amalgam Zahnfüllungen (und das Apolipoprotein E epsilon-4 gene Allel hindert die normale Ausscheidung), Silikonen im Körper, usw.
Die meiste Elektrosensible haben Blutgruppe O gemeinsam.
Und natürlich die Aussetzung an *normale* Elektrosmog, also die Niederfrequenz.
Und dazu noch andere Umwelteinflüsse.
Viele Elektrosensible sind auch mehr *empfindlicher* als andere.

Die Elektrosensibilität ist ein sehr komplexes Thema, wo viele unterschiedliche Faktoren ihren Einfluss geltend machen.

Charles Claessens

Re: Neue Studie zur Elektrosensibilität

von kassandra » 10. November 2005 12:33

Unserer Erfahrung nach gilt: die Dosis macht das Gift. Mobilfunk allein genügt, um Gesundheitsbeschwerden = Elektrosensibilität auszulösen. Die gepulste Strahlung muß nur lang und stark genug eingewirkt haben. Die These der BfS-Forschungsprojektes unter Leitung eines Psychaters (..genau, was soll das wohl..?) lautet aber , der hochfrequente Elektrosmog allein könne nicht für Gesundheitsstörungen verantwortlich sein, es seien in Wirklichkeit der desolate gesundheitliche Zustand der Betroffenen durch andere Belastungen, die ausschlaggebend seien.
Der Mobilfunk ist es also nicht gewesen - ergo Freispruch für den Mobilfunk!
Das Forschungsvorhaben verfolgt meiner Meinung nach nur allzu durchsichtige Interessen, die nicht in unserem Sinne sind.
Derartige Forschungsvorhaben sollten von Umweltmedizinern durchgefürt werden, die wenigstens wissen wie man z.B. Schwermetallbelastungen nachweist. Durch einfache Blutabnahmen und Gentests jedenfalls ganz sicher nicht. Schade ums Geld, aber das stammt ja bekanntlich zur Hälfte von den Mobilfunkbetreibern.

Neue Studie zur Elektrosensibilität

von Elisabeth Buchs » 9. November 2005 19:19

Vom Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm gibt es eine neue Studie zur Elektrosensibilität: Untersuchung elektrosensibler Personen im Hinblick auf Begleitfaktoren bzw. -erkrankungen, wie z.B. Allergien und erhöhte Belastung mit bzw. Empfindlichkeit gegenüber Schwermetallen und Chemikalien. Zeitdauer der Studie vom 1.5.2005 bis 30.11.2006.

http://www.emf.-forschungsprogramm.de/forschung/biologie/biologie_verg/bio_115.html

Zu dieser Studie habe ich bei www.mobilfunkkritiker-regensburg.de nähere Angaben gefunden.

Seit 2001 kämpft der Verein für Elektrosensible und allgemein Umwelterkrankte e.V, München darum, im Rahmen des Mobilfunk-Forschungsprogramms des BfS eine Studie zur Elektrosensibilität unter aktiver Beteiligung einer Patienteninitiative durchführen zu können. Gemeinsam mit der Universität Mainz, PD Dr. Norbert Dahmen, wurden drei Forschunganträge gestellt.

Am 4. Nov. 2005 war Probandentreffen zur Blutentnahme und Ausfüllen eines Fragebogens. Mitbringen nicht-elektrosensibler Referenzpersonen erwünscht.

Es werden Analysen durchgeführt, die individuell nur äusserst schwierig und zu hohen Kosten machbar wären:
- Blutchemisches Routinelabor inkl. Blutbild
- Schwermetallbelastung. Spurenanalytische Messung der Belastung der Blutproben.
- Leberentgiftungskapazität. Genetische Messung mit ca. 20 Untersuchungen an 10 Genen, die die Entgiftungskapazität der Leber charakterisieren.
- Immunstatus. Bestimmung des sog. HLA-Status (genetische Bestimmung von Genen, die für die Immunerkrankungen eine Rolle spielen).
- Infektions- und Fatigue-Risiko. Untersuchung an ca. 5 Genen, die die Immunantwort modulieren.
- Multipler Allergie-Test. Getestet wird die Reagibilität auf ca. 50 Allergene.

Kommentar: Diese Studie scheint auf dem richtigen Weg zu sein. Doch auch hier kann der Teufel dann im Detail liegen z.B. Projektleitung Psychiatrische Klinik und Poliklinik, was soll das denn? Auch wäre es interessant zu wissen, was in diesem Fragebogen steht. Und bei der Auswertung lässt sich auch Tendenziöses unterbringen, siehe Nemesis-Auswertung, bei der ich selber dabei war.

Gut ist, dass eine Patienteninitiative die Studie begleitet. Dass keine für die Elektrosensiblen gesundheitlich problematischen Provokationstests stattfinden. Die Analysen lesen sich sehr interessant. Man darf gespannt sein auf die Ergebnisse. Bei 15 anwesenden Mitgliedern der Selbsthilfegruppe habe ich gefragt, wer eine Allergie hat, mit etwa ein Drittel keine besondere Signifikanz.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

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