Vom Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm gibt es eine neue Studie zur Elektrosensibilität: Untersuchung elektrosensibler Personen im Hinblick auf Begleitfaktoren bzw. -erkrankungen, wie z.B. Allergien und erhöhte Belastung mit bzw. Empfindlichkeit gegenüber Schwermetallen und Chemikalien. Zeitdauer der Studie vom 1.5.2005 bis 30.11.2006.
http://www.emf.-forschungsprogramm.de/forschung/biologie/biologie_verg/bio_115.html
Zu dieser Studie habe ich bei
www.mobilfunkkritiker-regensburg.de nähere Angaben gefunden.
Seit 2001 kämpft der Verein für Elektrosensible und allgemein Umwelterkrankte e.V, München darum, im Rahmen des Mobilfunk-Forschungsprogramms des BfS eine Studie zur Elektrosensibilität unter aktiver Beteiligung einer Patienteninitiative durchführen zu können. Gemeinsam mit der Universität Mainz, PD Dr. Norbert Dahmen, wurden drei Forschunganträge gestellt.
Am 4. Nov. 2005 war Probandentreffen zur Blutentnahme und Ausfüllen eines Fragebogens. Mitbringen nicht-elektrosensibler Referenzpersonen erwünscht.
Es werden Analysen durchgeführt, die individuell nur äusserst schwierig und zu hohen Kosten machbar wären:
- Blutchemisches Routinelabor inkl. Blutbild
- Schwermetallbelastung. Spurenanalytische Messung der Belastung der Blutproben.
- Leberentgiftungskapazität. Genetische Messung mit ca. 20 Untersuchungen an 10 Genen, die die Entgiftungskapazität der Leber charakterisieren.
- Immunstatus. Bestimmung des sog. HLA-Status (genetische Bestimmung von Genen, die für die Immunerkrankungen eine Rolle spielen).
- Infektions- und Fatigue-Risiko. Untersuchung an ca. 5 Genen, die die Immunantwort modulieren.
- Multipler Allergie-Test. Getestet wird die Reagibilität auf ca. 50 Allergene.
Kommentar: Diese Studie scheint auf dem richtigen Weg zu sein. Doch auch hier kann der Teufel dann im Detail liegen z.B. Projektleitung Psychiatrische Klinik und Poliklinik, was soll das denn? Auch wäre es interessant zu wissen, was in diesem Fragebogen steht. Und bei der Auswertung lässt sich auch Tendenziöses unterbringen, siehe Nemesis-Auswertung, bei der ich selber dabei war.
Gut ist, dass eine Patienteninitiative die Studie begleitet. Dass keine für die Elektrosensiblen gesundheitlich problematischen Provokationstests stattfinden. Die Analysen lesen sich sehr interessant. Man darf gespannt sein auf die Ergebnisse. Bei 15 anwesenden Mitgliedern der Selbsthilfegruppe habe ich gefragt, wer eine Allergie hat, mit etwa ein Drittel keine besondere Signifikanz.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Vom Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm gibt es eine neue Studie zur Elektrosensibilität: Untersuchung elektrosensibler Personen im Hinblick auf Begleitfaktoren bzw. -erkrankungen, wie z.B. Allergien und erhöhte Belastung mit bzw. Empfindlichkeit gegenüber Schwermetallen und Chemikalien. Zeitdauer der Studie vom 1.5.2005 bis 30.11.2006.
http://www.emf.-forschungsprogramm.de/forschung/biologie/biologie_verg/bio_115.html
Zu dieser Studie habe ich bei www.mobilfunkkritiker-regensburg.de nähere Angaben gefunden.
Seit 2001 kämpft der Verein für Elektrosensible und allgemein Umwelterkrankte e.V, München darum, im Rahmen des Mobilfunk-Forschungsprogramms des BfS eine Studie zur Elektrosensibilität unter aktiver Beteiligung einer Patienteninitiative durchführen zu können. Gemeinsam mit der Universität Mainz, PD Dr. Norbert Dahmen, wurden drei Forschunganträge gestellt.
Am 4. Nov. 2005 war Probandentreffen zur Blutentnahme und Ausfüllen eines Fragebogens. Mitbringen nicht-elektrosensibler Referenzpersonen erwünscht.
Es werden Analysen durchgeführt, die individuell nur äusserst schwierig und zu hohen Kosten machbar wären:
- Blutchemisches Routinelabor inkl. Blutbild
- Schwermetallbelastung. Spurenanalytische Messung der Belastung der Blutproben.
- Leberentgiftungskapazität. Genetische Messung mit ca. 20 Untersuchungen an 10 Genen, die die Entgiftungskapazität der Leber charakterisieren.
- Immunstatus. Bestimmung des sog. HLA-Status (genetische Bestimmung von Genen, die für die Immunerkrankungen eine Rolle spielen).
- Infektions- und Fatigue-Risiko. Untersuchung an ca. 5 Genen, die die Immunantwort modulieren.
- Multipler Allergie-Test. Getestet wird die Reagibilität auf ca. 50 Allergene.
Kommentar: Diese Studie scheint auf dem richtigen Weg zu sein. Doch auch hier kann der Teufel dann im Detail liegen z.B. Projektleitung Psychiatrische Klinik und Poliklinik, was soll das denn? Auch wäre es interessant zu wissen, was in diesem Fragebogen steht. Und bei der Auswertung lässt sich auch Tendenziöses unterbringen, siehe Nemesis-Auswertung, bei der ich selber dabei war.
Gut ist, dass eine Patienteninitiative die Studie begleitet. Dass keine für die Elektrosensiblen gesundheitlich problematischen Provokationstests stattfinden. Die Analysen lesen sich sehr interessant. Man darf gespannt sein auf die Ergebnisse. Bei 15 anwesenden Mitgliedern der Selbsthilfegruppe habe ich gefragt, wer eine Allergie hat, mit etwa ein Drittel keine besondere Signifikanz.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs