Kinder im Strahlenmeer

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Re: Kinder im Strahlenmeer

von Beobachter » 22. Februar 2025 18:06

Bildungsforscher über Zukunft der Kinder„Bitte nicht länger ignorieren“
https://taz.de/Bildungsforscher-ueber-Z ... /!6069643/
Viele Jahre wurde versäumt, die Position von Kindern zu stärken, sagt Bildungsforscher Aladin El-Mafaalani. Er hat Ideen, wie man es besser machen kann.

El-Mafaalani: Schauen Sie sich die Diskussionen in der Gesellschaft an. Viele sagen, die Kinder von heute würden völlig verhätschelt. Wir reden über Helikoptereltern, aber das ist so weit weg von der Realität vieler Familien. Und über die großen Gefahren der Digitalisierung für Kinder und Jugendliche sprechen wir auch kaum.

taz: Es wird aktuell diskutiert, Smartphones aus den Schulen zu verbannen.

El-Mafaalani: Studien zeigen, dass über die Hälfte der Kinder im Grundschulalter ein Smartphone nutzt. In der weiterführenden Schule sind es fast 100 Prozent. Wenn wir es in der Schule verbannen, macht es die Arbeit in der Schule einfacher. Aber was passiert außerhalb der Schule? Kinder müssen einen Umgang damit lernen. Und wir müssen verstehen, dass die digitale Welt ein Beruhigungsmittel für Kinder geworden ist.

taz: Wie meinen Sie das?

El-Mafaalani: Viele wissen nicht, dass es immer weniger Räume für Kinder gibt, die sie frei nutzen können, wo sie sich entfalten können. Wir merken das kaum, weil wir so gute digitale Ersatzangebote haben. Wenn digitale Medien nicht so unfassbar attraktiv für Kinder sein sollen, mit all ihren Gefahren, dann müssen wir viel mehr attraktive, analoge Möglichkeiten schaffen. Die hohe Anziehungskraft des Digitalen hängt auch damit zusammen, dass Kinder und Jugendliche in der analogen Welt an den Rand gedrängt wurden.

taz: Von welchen Gefahren sprechen Sie?

El-Mafaalani: Dieses fehlende Angebot wurde allzu leicht mit Tiktok kompensiert. Mit Verschwörungstheorien, mit Populismus. Lange hat außer der AfD kaum eine Partei die jungen Leute angesprochen. Spätestens bei der letzten Europawahl hat sich doch gezeigt, wie divers diese Generation ist. Es wurden sehr linke und sehr rechte Parteien gewählt, außerdem sehr viele Kleinstparteien. Es ist ein Riesendurcheinander. In diesem Aufwachsen im Krisenzustand gibt es keine vernünftige Orientierung. Dass davon so viele überrascht sind, zeigt doch nur, dass wir die jungen Leute nicht im Blick haben.

taz: Was muss eine nächste Bundesregierung tun?

El-Mafaalani: Sie könnte sich mal überlegen, wie sie junge Menschen ansprechen will.

taz: Wie macht man das, wenn alles so deprimierend ist?

Re: Kinder im Strahlenmeer

von Kommentar » 12. Februar 2025 16:45

Lehrkräfte-Exodus an deutschen Schulen
Flucht aus dem Klassenzimmer
Dieter Dohmen fordert neue Ansätze, um dem Lehrkräftemangel zu begegnen. Er verweist auf flexiblere Arbeitszeitmodelle, die den tatsächlichen Arbeitsaufwand von Lehrkräften berücksichtigen, und den zügigen Ausbau multiprofessioneller Teams. »Nimmt man den dauerhaften Lehrkräftemangel ins Visier, dann bleiben eigentlich nur zwei Wege«, sagt Dohmen: »den Lernprozess umstellen auf mehr individuelles und eigenständiges Lernen der Schülerinnen und Schüler. Und die weitgehende Nutzung digitaler Medien, sofern diese pädagogischen Mehrwert bieten.«
https://www.spiegel.de/panorama/bildung ... b209162e45

Re: Kinder im Strahlenmeer

von Kommentar » 31. Januar 2025 16:56

Die Studie beschäftigte sich zudem mit den psychischen Problemen der Schülerinnen und Schüler, wobei abgefragt wurde, ob sie sich innerhalb von zwei Wochen zumindest an einzelnen Tagen von gewissen Beschwerden beeinträchtigt gefühlt haben. Wie die Befragung zeigte, kämpfen die Jugendlichen besonders mit Müdigkeit (84 Prozent), Lustlosigkeit (73 Prozent) und Depressivität (67 Prozent). Auch Schlafprobleme (61 Prozent), Konzentrationsschwierigkeiten (59 Prozent), Probleme mit dem Selbstvertrauen (58 Prozent) und Beschwerden mit dem Essen (53 Prozent) setzen mehr als jeder bzw. jedem zweiten Jugendlichen zu.
https://www.meinbezirk.at/c-gesundheit/ ... ref=curate

Re: Kinder im Strahlenmeer

von Eva Weber » 26. Oktober 2024 19:56

Digitale Medien verursachen massive Störungen bei Kindern

"Der Anteil der 6- bis 18-Jährigen mit motorischen Entwicklungsstörungen hat von 2013 auf 2023 um gut 37 Prozent zugenommen. Bei den 15- bis 18-Jährigen nahm der Anteil sogar um rund 77 Prozent zu.
Bei Sprach- und Sprechstörungen zeige sich ein Plus von 53 Prozent. Am schlimmsten betroffen davon sind wohl die 15- bis 18-Jährigen. Bei ihnen gab es einen Anstieg um 104 Prozent."


https://www.msn.com/de-de/gesundheit/ot ... 67b9&ei=65

Meinung:
Was immer auch kommt, niemals ist von künstlichen, gepulsten elektromagnetischen Feldern (Mobilfunkstrahlung) die Rede. Auch jeder Platz, jedes Haus, jede Wohnung muss bestens damit ausgestattet sein. Jedes Auto, jeder Bus, jeder Zug, einfach alles. Und wenn dann die Technik schon suchtmäßig Verwendung findet, dann möchte man etwas bremsen. Man weiß bis heute aber angeblich sicher, dass diese künstlichen Felder auf die Gesundheit keinerlei Auswirkung haben. Wer kann denn wirklich bestätigen, dass die nun sichtbar werdenden Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen, oft sogar gipfelnd in Depressionen, rein gar nichts mit Strahlung zu tun haben? Ach ja, die ICNIRP, die WHO und der Strahlenschutz?

Eva Weber

Re: Kinder im Strahlenmeer

von Beobachter » 25. Juni 2024 09:15

Eva Weber hat geschrieben:
24. Juni 2024 20:07
Beobachter hat geschrieben: Man wird nicht auf die Elektrizität als Ursache kommen, man wird es allem möglichen zuschreiben.
Ich denke, dass man sehr wohl daraufkommen könnte, dass Elektrizität die Ursache sein kann. Seit das Mobilfunkzeitalter begann, häufen sich, und das ist nun wirklich nicht abzustreiten, schon bei Kindern mehr oder weniger große gesundheitliche Schäden. Wer es aber wagt, Mobilfunk, künstliche, gepulste elektromagnetische Wellen auch nur anzusprechen, erhält doch sofort die entsprechende Quittung: Keine gesundheitlichen Auswirkungen unter den Grenzwerten - bis heute. Wer anderer Meinung ist, hat doch derzeit und wahrscheinlich noch Jahrzehnte gar keine Chance. Seien es Wissenschaftler, Ärzte oder gar von Funk Betroffene.

Nun ist man doch schon nahe daran, dass Leute ohne Smartphone nicht mehr öffentlich fahren können. Diese Hinterwäldler sollen doch zuhause bleiben. Sie stören doch nur unser größtes Vorhaben. Alles digital! Die Kinder können einem nur leid tun. Aber was soll's. Man muss ihnen nur Medienkompetenz beibringen und alles ist in Butter. Ansonsten gibt es viele Medikamente, Psychologen und Psychiater.

Wenn elektrosensibel, ist man so eingeschränkt, dass man wirklich die Geduld verlieren könnte.
Aber es nützt ja nichts. Man muss sich darüber klar werden, dass sich nichts ändern wird. Egal was da kommt - elektromagnetische Strahlung wird m.E. niemals als mögliche Ursache gesundheitlicher Störungen anerkannt.

Eva Weber
Die zitierte Aussage von Rudolf Steiner ist genau 100 Jahre her.
Gründe, warum man "nicht auf die Elektrizität als Ursache" kommen wird, hat er nicht ausgeführt. Dass es diese Gründe gibt, ist hier hinreichend bekannt.
Dass man es "allem möglichen zuschreiben" wird, ist ebenso eingetroffen.
Es ist die Vorhersage des Machwerks Fact sheet 296.

ICNIRP und EMF-Projekt der WHO sind wegen der geübten Beschränkungen in Hinsicht auf umfassende Repräsentanz freier und anerkannter wissenschaftlicher Kompetenz als autoritär strukturierte Vereinigungen und vor dem Hintergrund der Recht bildenden Geltung ihrer Bewertungen als autoritäre Strukturen fördernde Organisationen anzusehen.

Re: Kinder im Strahlenmeer

von Eva Weber » 24. Juni 2024 20:07

Beobachter hat geschrieben: Man wird nicht auf die Elektrizität als Ursache kommen, man wird es allem möglichen zuschreiben.
Ich denke, dass man sehr wohl daraufkommen könnte, dass Elektrizität die Ursache sein kann. Seit das Mobilfunkzeitalter begann, häufen sich, und das ist nun wirklich nicht abzustreiten, schon bei Kindern mehr oder weniger große gesundheitliche Schäden. Wer es aber wagt, Mobilfunk, künstliche, gepulste elektromagnetische Wellen auch nur anzusprechen, erhält doch sofort die entsprechende Quittung: Keine gesundheitlichen Auswirkungen unter den Grenzwerten - bis heute. Wer anderer Meinung ist, hat doch derzeit und wahrscheinlich noch Jahrzehnte gar keine Chance. Seien es Wissenschaftler, Ärzte oder gar von Funk Betroffene.

Nun ist man doch schon nahe daran, dass Leute ohne Smartphone nicht mehr öffentlich fahren können. Diese Hinterwäldler sollen doch zuhause bleiben. Sie stören doch nur unser größtes Vorhaben. Alles digital! Die Kinder können einem nur leid tun. Aber was soll's. Man muss ihnen nur Medienkompetenz beibringen und alles ist in Butter. Ansonsten gibt es viele Medikamente, Psychologen und Psychiater.

Wenn elektrosensibel, ist man so eingeschränkt, dass man wirklich die Geduld verlieren könnte.
Aber es nützt ja nichts. Man muss sich darüber klar werden, dass sich nichts ändern wird. Egal was da kommt - elektromagnetische Strahlung wird m.E. niemals als mögliche Ursache gesundheitlicher Störungen anerkannt.

Eva Weber

Re: Kinder im Strahlenmeer

von Beobachter » 24. Juni 2024 15:41

Psychische Gesundheit von Kindern: Ohne Halt
https://taz.de/Psychische-Gesundheit-vo ... /!6015886/
Studien zufolge leidet ein Fünftel aller Kinder und Jugendlichen unter psychischen Störungen. Das Hilfesystem ist darauf nicht vorbereitet.

Aggressive Kleinkinder
Und noch etwas hat sich verändert: Kamen im vergangenen Jahr noch überwiegend Teenager, sind es mittlerweile die Kleinsten, die in der Klinik landen: „Es kommen Eltern mit Kindern im zweiten und dritten Lebensjahr“, berichtet Hummel. Wie kann das sein? Weil auch die Kita immer häufiger ausfalle, seien viele Kleinkinder nicht mehr gruppenfähig, randalierten und seien aggressiv, so der Chefarzt. Im Zusammenhang mit dem Personalmangel in der Kita wird das zunehmend zum Problem. Doch auch Hilfestrukturen wie sozialpädiatrische Zentren können dies aufgrund des Personalmangels nicht mehr auffangen. „Es sind mittlerweile so viele Fälle, dass sie das System sprengen“, sagt Hummel.


Man wird nicht auf die Elektrizität als Ursache kommen, man wird es allem möglichen zuschreiben.

EMF und Lebensstil - Mehr Kreativität ohne elektro-magnetische Felder?
http://www.elektrosmogreport.de/Stx_13_ ... E04-05.pdf
Wenn der Mensch sich in der Natur aufhält, kann er seine Hirnleistungen zum Lösen komplexer Aufgaben erheblich verbessern –um bis zu 50 %. Das hat eine Studie mit Wanderern in der Wildnis ergeben.
Creativity in the Wild: Improving Creative Reasoning through Immersion in Natural Settings
Ruth Ann Atchley, David L. Strayer, Paul Atchley
https://journals.plos.org/plosone/artic ... ne.0051474

Re: Kinder außerhalb des Strahlenmeers

von Beobachter » 4. Juni 2024 13:28

Jessin, ein Fan der Jurassic Park-Filme und aufstrebender Paläontologe, suchte weiter nach Fossilien und fand erst vor ein paar Tagen einen Schildkrötenpanzer. Anderen Kindern riet er:
»Legt einfach eure elektronischen Geräte weg und geht wandern.«


Wie drei Jungen einen Tyrannosaurus rex entdeckten
Sie machten bei einem Familienausflug in einem US-Nationalpark zufällig eine spektakuläre Entdeckung: Drei Kinder haben die Überreste eines Dino-Kindes gefunden. Nun bekommt der Fund Platz im Museum.
04.06.2024, 12.24 Uhr

https://www.spiegel.de/wissenschaft/nat ... dda2766dfc


Archiv:
https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php ... vit%C3%A4t
Mit weniger Strahlenbelastung fühlt sich alles wieder richtig an

Re: Kinder im Strahlenmeer

von Beobachter » 20. Mai 2024 13:31

Eine "datenbasierte" Erklärerin

Familienforscherin Emily Oster erklärt datenbasiert, wann Eltern locker lassen können – und wann nicht.
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaf ... 56925.html

Ab welchem Alter sollten Kinder ein Smartphone haben?
Wahrscheinlich müssen Kinder dafür älter sein, als viele Eltern denken. Handys und Social Media sind etwas ganz anderes als das eher passive Fernsehen. Es ist viel schwieriger, Menschen vom Handy zu entwöhnen als vom Fernseher. Die Datenlage ist kompliziert, aber Studien weisen zunehmend darauf hin, dass soziale Medien der psychischen Gesundheit schaden können, insbesondere bei Mädchen. Meine 13-jährige Tochter hat kein Smartphone und darf keine sozialen Medien nutzen.

Re: Kinder im Strahlenmeer

von Beobachter » 19. April 2024 09:03

Untergehen ohne nass zu werden und zu ertrinken.
So funk-tioniert es.
https://cdn.unitycms.io/images/B01EPyEe ... U1i78-VohQ
Quelle: https://www.tagesanzeiger.ch/gesundheit ... 3892459479

Re: Kinder im Strahlenmeer ...

von Beobachter » 5. April 2024 16:50

... und die Lehrer dazu.

Umfrage unter Schulleitungen
Lehrkräfte sind deutlich häufiger langzeitkrank
Immer mehr Lehrkräfte fehlen langfristig wegen körperlicher oder seelischer Leiden

https://www.spiegel.de/panorama/bildung ... ba9118e1dc

Der VBE Bundesvorsitzende Gerhard Brand kommentiert: „Wir wissen, dass Lehrkräfte hohem Stress ausgesetzt sind. Außerdem sind die Arbeitsplätze oft nicht ergonomisch.
https://www.vbe.de/presse/pressedienste ... nvestieren

Und nicht zuletzt verbindet der VBE mit den Ergebnissen den dringenden Appell an die Politik, die Prävention in die Schule zu holen. Dafür braucht es Schulgesundheitsfachkräfte als Teil des multiprofessionellen Teams.

Re: Kinder im Strahlenmeer mit Eltern im Strahlenexzess

von Beobachter » 23. März 2024 12:06

Angststörung nach der Geburt: „Ich kann nicht ins Kinderzimmer“
https://taz.de/Angststoerung-nach-der-Geburt/!5996578/
Anhaltende Ängste nach der Geburt betreffen fast ein Fünftel der Mütter und ein Zehntel der Väter. Die Forschung entdeckt das Thema erst jetzt.

Sobald Ines ihr Kind in Bauchlage legt, überschlagen sich ihr schlechtes Gewissen und ihre Sorgen um den plötzlichen Kindstod. Sie kauft ihm eine Schlafmatte mit Warnmelder, zweimal geht der falsche Alarm los.
Zehn Tage lang schläft sie nicht mehr als drei Stunden. Ihr Körper fühlt sich an, als würde er abwechselnd brennen und unter Strom stehen. Mit den Panikattacken muss sie sich immer wieder übergeben, kann kaum Nahrung bei sich behalten.

Die Forschung unterscheidet zwischen postpartalen Angstzuständen, postpartalen Depressionen und der seltener auftretenden Psychose. Postpartale Ängste äußern sich etwa in ex­tre­mer Sorge, Reizbarkeit, Pa­nik­atta­cken verbunden mit Atemnot und Herzrasen oder zwanghaften Gedanken

weiter lesen
https://taz.de/Angststoerung-nach-der-Geburt/!5996578/

Re: Kinder im Strahlenmeer

von Beobachter » 21. März 2024 14:17

Schülersprecher über Bildungskrise: „Wir haben fatale Zustände“
https://taz.de/Schuelersprecher-ueber-B ... /!5996319/
Florian Fabricius von der Bundesschülerkonferenz fordert, dass die Politik Schü­le­r:in­nen ernster nimmt. Vor allem zur psychischen Gesundheit.

Könnte es mit den Wirkungen eines bestimmten Faktors auf die psychischer Gesundheit zu tun haben, dass eben dieser Faktor bei der Suche nach den Ursachen für die psychischen Belastungen stets übersehen, übergangen, verkannt, abgetan, unterdrückt ... wird.
Warum soll denn das Sprechen über diesen Faktor unbedingt kein Thema sein können? Wir sind doch eine offene Gesellschaft mit freien Diskursen über unsere Angelegenmheiten und Probleme, und wollen demokratisch gemeinsame Lösungen suchen. Auch und besonders mit "Minderheiten". Denn am Umgang mit ihnen zeigt sich nach eigenem Verständnis der Geist der sozialen Gemeinschaft im Staat.
Nur Bürger in bestimmten "anderen Systemen" können nicht offen und öffentlich über gewisse Angelegenheiten sprechen, ohne befürchten zu müssen, mindesten diskriminiert oder sogar verfolgt zu werden. Spezialoperationen und Spezialdiskussionen, nichts weiter.

Die Zahl der Schü­le­r mit Depressionen, mit Essstörungen oder Zukunftsängsten ist stark gestiegen. Der enorme psychische Druck unter Schü­le­r:in­nen wird aber tabuisiert und stigmatisiert.

Einer aktuellen Studie zufolge zeigen 20 bis 25 Prozent der Jugendlichen Symptome einer psychischen Erkrankung. Was belastet Schü­le­r:in­nen heute so sehr?
Das zu beurteilen trauen wir uns als Bundesschülerkonferenz nicht zu. Ich persönlich beobachte aber, dass es auch stark die gesamtgesellschaftliche Lage ist, die zu Verunsicherung führt.

Dies sind aber heiße Kartoffeln, an denen man sich schnell die Finger verbrennt.: Bewertungen, Notengebung, Schulstress

Wenn diese Kartoffeln für sich allein schon zu heiß sind, ... - kann mit der psychischen Gesundheit etwas nicht in Ordnung sein.
Wir sind daher sehr besorgt, was passiert, wenn jemand sagt, dass auch die Einbeziehung von Elektrosmog durch Funkstrahlung in den Schulen als Belastungsfaktor erfolgen sollte.

Re: Kinder im Strahlenmeer

von Beobachter » 15. März 2024 15:03

Pegasus hat geschrieben:
12. März 2024 23:01
Nachtrag und Korrektur?

Laut Bundesamt für Statistik ( CH ) waren im Jahr 2022 5,4 % Frühgeburten (32-36 Wochen) , 0,6 % sehr frühe Frühgeburten (28-31 Wochen) und 0,4 % Extrem frühe Frühgeburten (22-27 Wochen).

In den 3 Jahren davor sind die Zahlen ähnlich.
Wie werden die Statistiken geführt? Hat sich evtl. zwischenzeitlich die Alters- oder Gewichtsgrenze geändert, ab der es als eine Frühgeburt gilt?

Re: Kinder im Strahlenmeer

von Pegasus » 12. März 2024 23:01

Nachtrag und Korrektur?

Laut Bundesamt für Statistik ( CH ) waren im Jahr 2022 5,4 % Frühgeburten (32-36 Wochen) , 0,6 % sehr frühe Frühgeburten (28-31 Wochen) und 0,4 % Extrem frühe Frühgeburten (22-27 Wochen).

In den 3 Jahren davor sind die Zahlen ähnlich.

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