"Une so mache sis..."

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"Une so mache sis..."

von Elisabeth Buchs » 17. November 2005 17:16

Bei http://www.mobile-research.ethz.ch/dienstleistungen.htm habe ich interessante Angaben gefunden über den 3. sogenannten Science Brunch der Forschungsstiftung Mobilkommunikation. Thema: EMF und Gehirn, Sagen uns biologische Effekte etwas über gesundheitliche Wirkungen?, der am 4. November im Restaurant Belvoirpark Zürich stattgefunden hat. Die verschiedenen Referate können gelesen werden.(Diese Ueberschrift sagt schon einiges aus, wenn man den Zwischenbericht zur TNO-Replikation kennt).

Sehr bemerkenswert ist die Teilnehmerliste: u.a. Barmüller Thomas vom Forum Mobilkommunikation in Oesterreich, Baumann Jürg vom BUWAL, Burkhardt Michael von Sunrise, Dürrenberger Gregor, Eberle Tilman von Orange, Claudes Georges von Swisscom, Glogger Beat (Wissenschaftsjournalist, bekannt von der SIB-Veranstaltung, der mir die Frage wegen der UMTS-Pulsung an Dr. Virnich abwürgen wollte), Aerzte für Umweltschutz, SFDRS, aber auch Huwiler Guido, Joho Martin, Baudepartement Aargau, Kuster Niels IT'IS Foundation, Facts, Weltwoche, Mirjana Moser vom BAG, Obrist Peter vom Hauseigentümerverband Schweiz, Bakom, Tele 2, Theiler Georges, Lufthygieneamt beider Basel, Universitätsspital Zürich, Neurologische Klinik.

Da treffen sich die verschiedenen Exponenten, es entstehen Verflechtungen, geschlossene Gesellschaft, wo z.B. Elektrosensible kaum jemals überhaupt nur Zugang haben werden, mit der Forschung beauftragte Universitäten und Institute sind durch Personen besetzt, die wie es aussieht fast durchwegs den Befürwortern zuzuordnen sind. Beim Nationalen Forschungsprojekt bestehe ein Forschungskommittee aus drei Wissenschaftlern, drei Regierungsmitgliedern und drei Personen der Industrie. Es würde mich nicht wundern, wenn da auch wieder die ETH zum Zug käme. Unterdessen werden wir immer mehr zugemastet nebst GSM, UMTS und der geplante WiMAX. Wenn wir nur selber ein wissenschaftlich fundiertes unabhängiges Forschungsprojekt auf die Beine stellen könnten.

Auch die Meinungen und Anliegen der Gäste sind interessant, z.B. das von Befürworterseite gern geäusserte Argument der Vergleiche von EMF mit andern bekannten Risiken wie Abgase, Staub, Lärm etc. (wenn wir schon das eine haben, dem man noch etwas besser ausweichen kann, brauchen wir bestimmt nicht noch EMF dazu).
Vergleiche und Relativierungen mit Erwärmung mit Kopfhörer, Haarfön, Mittagspause in der Oktobersonne. (Der Vergleich von der mit Mass genossen für das Leben unentbehrlichen Sonne mit der ungesunden künstlichen gespulsten Strahlung finde ich schon fast pervers).
Nicht thermische Effekte: Vergleich mit Transatlantikflug, Kino, Bier, Kaffee. (als ob man sich täglich 24 Stunden lang Kaffee einflössen würde. Wer weiss, wie das sein kann, wenn man unter Elektrosmog leidet, kann über den Vergleich mit dem Kaffee nur den Kopf schütteln).
Auch auf Christian Meyer von der Kopfwehgesellschaft wird hingewiesen, der behauptet, Elektrosmog kann kein Kopfweh auslösen. Und gleichzeitig weiss man, dass sich das EEG verändert.
(Das wüsste ich gern, weshalb ich, die sonst nie Kopfweh habe, ausgerechnet von Mobilfunk, DECT und Radar solche stechende Kopfschmerzen bekomme).

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

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