von Gigaherz-Team » 1. Dezember 2005 15:29
Das Gigaherz-Team hat sich diese Sendung natürlich auch angesehen und sich seine Gedanken gemacht. 7 Jahre hat der Landwirt unter massiven Verlusten in seinem Viehstall gelitten und jetzt ist plötzlich nach 2 Wochen alles ganz anders geworden?
Wenn man fest genug dran glaubt, so glaubt man auch, dass die Tulpenzwiebeln, vormals in der Schweiz beheimatet waren und die Schweizer Alpen in Holland, wie es der Kabarettist Franz Hohler in einer hübschen Geschichte beschreibt. Die Schweizer haben damals auf den Rat eines Mannes, namens Benedikt Matter, gehört, der ihnen sagte, der Glaube könne Berge versetzen. Als sie nur fest genug daran geglaubt hatten, hatten sich die Berge in Holland losgerissen und sind hingeflogen, wo sie heute sind, nämlich in die Schweiz. Und zu Ehren von Benedikt Matter haben sie ihren schönsten Berg dann Matterhorn getauft. Soweit Franz Hohler. Aber nun Spass beiseite:
Dr. Karim geht also in den Stall, hält seine Hände über den Körper der Kühe und fühlt, dass etwas in ihrem Kopf und an den Gelenken fehlt. Dann montiert er seine Plättchen und die Sache ist offenbar geritzt. Ab diesem Zeitpunkt geht es den Kühen viel besser??? Ob sie gesunde und lebende Kälber zur Welt bringen, liess sich nach zwei Wochen nicht sagen. Harmonisiert wurden ja vorläufig nur die Köpfe und die Gelenke, wenn wir das richtig verstanden haben.
Das Fernsehen besucht in Hemberg die Kellers und zeigt den ganzen Figurenramsch in deren Wohnräumen und das glückliche Ehepaar. Nicht besucht hat es wohlweislich die übrigen 12 Familien, denen es nicht gleich gut geht, denn sonst könnte man sie ebenso zeigen. Tatsache ist, dass es seit der phänomalen Besserung bei Kellers anderen gleich schlecht geht. Zwei Messungen (vor und nach der Installation der biogeometrischen Figuren) zeigten Differenzen, die wohlversorgt im Tresor von Gigaherz liegen. Die Swisscom hat wohl kalte Füsse bekommen und von der Zentrale aus die Antenne so manipuliert, dass die Vorzeigefamilie ganz plötzlich besser dran war, während andere über keine Besserung berichten konnten. Selbstverständlich bestreitet sie dies und die Protokolle werden ja nur wenige Monate aufbewahrt.
Aber jetzt geriet sie in arge Bedrängnis, wie wohl die ganze Mobilfunkindustrie nicht gerade vor Glück jubeln wird, ähnlich wie die Politik. Die Industrie deswegen, weil sie ja zugeben muss, dass von ihren Anlagen gesundheitsschädigende Emissionen ausgehen. Wäre es anders, so müsste man sie nicht „harmonisieren“. Und im Falle einer Besserung wäre sie ja wohl als Verursacherin für die Kosten verantwortlich.
Die geforderte Forschung findet unter fadenscheinigen Begründungen nicht statt, denn sonst käme auch die Politik in die Klemme. Sie ist ja für die nutzlosen Grenzwerte verantwortlich, die der clevere Dr. Karim mit seinen Figürchen austrickst. Interesse an der ganzen Geschichte haben natürlich einige Leute, die sich Baubiologen nennen und gerne einen schwungvollen Handel mit dem Plastik- und Holzramsch aufziehen möchten. Wenn der Mensch in der Not ist, so ist er zu manchem bereit – siehe Hemberg und Hirschberg, wo der Landwirt bereits signalisierte, dass er bereit wäre, viel zu zahlen, wenn es hilft. Ja, wenn!
Dr. Karim – der ägyptische Benedikt Matter – oder was? Man muss nur Holland durch Ägypten ersetzen und vor allem einen ganz festen Glauben haben.
Gigaherz-Team
Das Gigaherz-Team hat sich diese Sendung natürlich auch angesehen und sich seine Gedanken gemacht. 7 Jahre hat der Landwirt unter massiven Verlusten in seinem Viehstall gelitten und jetzt ist plötzlich nach 2 Wochen alles ganz anders geworden?
Wenn man fest genug dran glaubt, so glaubt man auch, dass die Tulpenzwiebeln, vormals in der Schweiz beheimatet waren und die Schweizer Alpen in Holland, wie es der Kabarettist Franz Hohler in einer hübschen Geschichte beschreibt. Die Schweizer haben damals auf den Rat eines Mannes, namens Benedikt Matter, gehört, der ihnen sagte, der Glaube könne Berge versetzen. Als sie nur fest genug daran geglaubt hatten, hatten sich die Berge in Holland losgerissen und sind hingeflogen, wo sie heute sind, nämlich in die Schweiz. Und zu Ehren von Benedikt Matter haben sie ihren schönsten Berg dann Matterhorn getauft. Soweit Franz Hohler. Aber nun Spass beiseite:
Dr. Karim geht also in den Stall, hält seine Hände über den Körper der Kühe und fühlt, dass etwas in ihrem Kopf und an den Gelenken fehlt. Dann montiert er seine Plättchen und die Sache ist offenbar geritzt. Ab diesem Zeitpunkt geht es den Kühen viel besser??? Ob sie gesunde und lebende Kälber zur Welt bringen, liess sich nach zwei Wochen nicht sagen. Harmonisiert wurden ja vorläufig nur die Köpfe und die Gelenke, wenn wir das richtig verstanden haben.
Das Fernsehen besucht in Hemberg die Kellers und zeigt den ganzen Figurenramsch in deren Wohnräumen und das glückliche Ehepaar. Nicht besucht hat es wohlweislich die übrigen 12 Familien, denen es nicht gleich gut geht, denn sonst könnte man sie ebenso zeigen. Tatsache ist, dass es seit der phänomalen Besserung bei Kellers anderen gleich schlecht geht. Zwei Messungen (vor und nach der Installation der biogeometrischen Figuren) zeigten Differenzen, die wohlversorgt im Tresor von Gigaherz liegen. Die Swisscom hat wohl kalte Füsse bekommen und von der Zentrale aus die Antenne so manipuliert, dass die Vorzeigefamilie ganz plötzlich besser dran war, während andere über keine Besserung berichten konnten. Selbstverständlich bestreitet sie dies und die Protokolle werden ja nur wenige Monate aufbewahrt.
Aber jetzt geriet sie in arge Bedrängnis, wie wohl die ganze Mobilfunkindustrie nicht gerade vor Glück jubeln wird, ähnlich wie die Politik. Die Industrie deswegen, weil sie ja zugeben muss, dass von ihren Anlagen gesundheitsschädigende Emissionen ausgehen. Wäre es anders, so müsste man sie nicht „harmonisieren“. Und im Falle einer Besserung wäre sie ja wohl als Verursacherin für die Kosten verantwortlich.
Die geforderte Forschung findet unter fadenscheinigen Begründungen nicht statt, denn sonst käme auch die Politik in die Klemme. Sie ist ja für die nutzlosen Grenzwerte verantwortlich, die der clevere Dr. Karim mit seinen Figürchen austrickst. Interesse an der ganzen Geschichte haben natürlich einige Leute, die sich Baubiologen nennen und gerne einen schwungvollen Handel mit dem Plastik- und Holzramsch aufziehen möchten. Wenn der Mensch in der Not ist, so ist er zu manchem bereit – siehe Hemberg und Hirschberg, wo der Landwirt bereits signalisierte, dass er bereit wäre, viel zu zahlen, wenn es hilft. Ja, wenn!
Dr. Karim – der ägyptische Benedikt Matter – oder was? Man muss nur Holland durch Ägypten ersetzen und vor allem einen ganz festen Glauben haben.
Gigaherz-Team