Langfristig ohne Papier-Fahrkarten

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Re: Langfristig ohne Papier-Fahrkarten

von Eva Weber » 14. April 2026 16:56

Elisabeth Buchs hat geschrieben: Totale Abhängigkeit von einem eingeschalteten Smartphone und dauernde Funkbelastung.
Meinung:
Je mehr Funkbelastung, umso eher kann man die Bürger dahin trimmen, wo man sie schlussendlich haben will. Lange dauert das m.E. nicht mehr, obwohl die Kommentare zum Artikel zum Teil sehr kritisch sind. Doch ist es nicht heute, so kommt es morgen. Wer unter hoher Funkbelastung leidet, kann sowieso kaum mehr Bahnfahren. Als ich einmal von einem Kontrolleur daraufhin angesprochen wurde, warum ich da vor der Klotüre stünde, obwohl doch noch einige Plätze im Waggon frei wären, sagte ich, dass ich funkempfindlich bin und es wäre schön, wenn es wenigstens einen annähernd funkfreien Waggon gäbe. Da meinte er, ich könnte ja daneben herlaufen. Ich sagte ihm, dass ich mir genau deswegen eine Fahrkarte gekauft habe!!

Eva Weber

Re: Langfristig ohne Papier-Fahrkarten

von Elisabeth Buchs » 13. April 2026 20:40

Und dann noch das:

Ersetzt Kontrolle: SBB testet Self-Check-in

Löst «Easy Valid» bald die Kontrolleure ab? Die SBB testet zwischen Bern und Brig ein digitales Self-Check-in.

Die Probanden müssen nicht mehr auf die klassische Billettkontrolle durch das Zugpersonal warten. Stattdessen checken sie sich nach der Platzeinnahme selbst ein – über die SBB-App.

Ein gültiges Generalabonnement sei Bedingung für die Testteilnahme.

Ein Platzwechsel während der Fahrt lasse sich in der App anpassen.

https://www.nau.ch/news/schweiz/ersetzt ... n-67109765

Totale Abhängigkeit von einem eingeschalteten Smartphone und dauernde Funkbelastung.

Re: Langfristig ohne Papier-Fahrkarten

von Elisabeth Buchs » 13. April 2026 12:34

Beim Familien-Osterausflug mit dem Schiff mussten wir bei einem SBB-Parkplatz parkieren, wo das nur noch per App möglich ist. Jemand von uns hatte ein abgestelltes Smartphone dabei, musste mühsam mit dieser App hantieren ebenso wie dann bei der Ankunft und die Parkgebühr war erst noch teurer als vorher, digitalisierte Abzocke. Es standen auch etwas ratlose Touristen dort und versuchten sich damit zu behelfen.

Nun kam im Radio die Meldung:
Ein neues System namens "Bibo" soll das Reisen im öffentlichen Verkehr in der Schweiz vereinfachen. Die App erkennt automatisch, wenn sich jemand in einem Bus, Zug oder Tram befindet und rechnet den entsprechenden Preis nach der Fahrt ab. Zuerst einmal Testbetrieb.

Das gesamte Rollmaterial der SBB sei bereits mit den nötigen Bluetooth-Installationen ausgestattet, die für die Erkennung der App erforderlich seien.

Für Menschen, die Elektrosmog schlecht vertragen, ist das Fahren mit dem OEV schon jetzt wegen der allgegenwärtigen Smartphones oft nur noch kurz möglich. Hoffentlich wird das mit dieser App nicht noch obligatorisch, dass man keine andere Möglichkeit mehr hat als ein eingeschaltetes strahlendes Smartphone mitzuführen. Früher konnte man von den eingeschalteten, aber nicht genutzten Handys noch sagen, dass sie jeweils nur rel. selten und kurz strahlten. Das ist nun bei den meisten Handys leider auch nicht mehr so, sie sind zu Dauerstrahlern geworden, auch mit ausgeschaltetem W-Lan, Bluetooth und Datenübertragungsmodus aus, oft mit 5G, das sich nicht einmal mehr deaktivieren lässt.

Mehr Infos zu Bibo: https://www.msn.com/de-ch/nachrichten/o ... 8eb13&ei=8

Re: Langfristig ohne Papier-Fahrkarten

von Elisabeth Buchs » 3. April 2026 20:33

Elisabeth Buchs hat geschrieben:
24. September 2025 12:44
Wo sie gehen, wo sie stehen, wo sie sitzen, wo sie liegen - das Smartphone ist immer dabei.

Auf der Strasse sieht man oft Leute, die irgendwo mit dem Smartphone stehen, wie wenn sie nicht warten könnten mit dem Smartphone-Gebrauch.

Dazu immer mehr für vieles App, App, App...
Dass man immer mehr per App nutzen soll, macht mich hässig. Auch sogar bei den Bundesbahnen und der schweizerischen Post. Z.B. das Parkieren mit der App bei der SBB. Die Preise für das GA sollen erhöht werden und die Leute wohl zu diesem Easy Ride gebracht werden. Jetzt gerade wieder eine TV-Werbung der Post für die Post App. Dabei werden Poststellen abgebaut und die Post im Briefkasten kommt später. Der neue Post-CEO soll bei Salt gearbeitet haben.

Re: Langfristig ohne Papier-Fahrkarten

von Leser » 22. Oktober 2025 17:38

Chef von ÖV-Verband verspricht: «Das Halbtax bleibt – es wird sogar billiger»

Herr Eichhorn, der K-Tipp hat diese Woche berichtet, das Halbtax werde abgeschafft. Alliance SwissPass hat dementiert und gesagt, das stimme nicht. Nun herrscht Verwirrung. Was gilt jetzt?

Künftig soll es nur noch drei Produkte geben: ein Basismodell (bei dem man den Vollpreis bezahlt), ein Pauschalangebot wie das GA und ein Smart-Abo. Dieses Smart-Abo entspricht dem heutigen Halbtax und wird zusätzlich mit einem Bonussystem ergänzt.


Können Sie ein Beispiel machen? Wie genau soll das Smart-Abo im Alltag funktionieren?Sie installieren die App auf dem Handy und melden sich an. Dann können Sie entscheiden, ob Sie das Smart-Abo aktivieren. Falls ja, profitieren Sie ab der ersten Fahrt von 50 Prozent Rabatt. Und umso öfter Sie den ÖV nutzen, desto billiger werden künftige Fahrten. Ende Monat erhalten Sie eine Rechnung, in der alle Kosten detailliert aufgelistet sind.


Wenn ich im neuen System von Rabatten profitieren möchte, brauche ich zwingend ein Handy. Was ist mit älteren Menschen, Kindern oder mit beeinträchtigten Personen, die kein Smartphone nutzen können oder wollen? Wir stehen in direktem Kontakt mit diesen Personengruppen. Und was wir hören, ist nicht, dass sie im ÖV kein Handy verwenden wollen. Sie wollen einfach eine App, die so daherkommt, dass sie sie verwenden können. Derzeit arbeiten wir an verschiedenen Lösungen, damit sich der ÖV auch künftig analog nutzen lässt. Wir kommunizieren allerdings erst, wenn wir uns für eine konkrete Variante entschieden haben. Was ich jetzt schon sagen kann: Auch im Jahr 2035 wird der Zugang zum ÖV ohne Handy möglich sein.


Es wird eine mehrjährige Übergangsphase geben, in der es beide Preissysteme gibt – bis die Leute realisiert haben, dass das Smart-Abo viel mehr zu bieten hat.

https://www.msn.com/de-ch/nachrichten/o ... 069d&ei=15

Re: Langfristig ohne Papier-Fahrkarten

von Elisabeth Buchs » 20. Oktober 2025 09:31

https://www.msn.com/de-ch/nachrichten/o ... 458c&ei=10

Kommentar:
Nun wollte jemand mit Smartphone diese App herunterladen und musste feststellen, dass die nur von Leuten mit Swiss Pass genutzt werden kann. Das würde heissen, dass Menschen ohne Swiss Pass keinen Zugang mehr zum Parkieren z.B. am Bahnhof Thun hätten und andern kleineren Bahnstationen, wo es keinerlei andere Parkmöglichkeiten mehr hat.

Das wäre ja doppelte Diskriminierung, einerseits der Smarphone-losen Menschen, anderseits der Menschen ohne Swiss Pass.

Wenigstens einen Automaten zum Parkieren sollten sie noch zur Verfügung stellen.

Deshalb mein erneuter Protestbrief, wo ich folgende Antwort erhalten habe:

Die Umstellung auf die Bezahlung per Smartphone-App stellt für einige Kundinnen und Kunden eine Herausforderung dar. Die Integration der Parking-App mit dem SwissPass vereinfacht den Zugang und bietet einen einheitlichen Service. Aktuell steht kein Münzautomat mehr zur Verfügung. Parktickets erhalten Sie nur über die App oder als Tagesticket am Schalter.

Und sowas von der Schweizerischen Bundesbahn. Bis jetzt habe ich ja noch ein Halbtax, das nun vielleicht auch geändert werden soll, fahre aber wegen den Smartphones der Mitreisenden zusätzlich zum Bahnstrom nur noch wenn es nicht anders geht oder kurz mit dem Tram. Viele ES haben ihr Halbtax deshalb schon gekündet.

Re: Langfristig ohne Papier-Fahrkarten

von Leser » 15. Oktober 2025 15:16

Alliance Swisspass: Verwirrung um Halbtax-Aus: Das ist schon fix, das noch unklar

Die Meldung, dass mit der Umstellung auf ein neues Preissystem das beliebte Halbtax-Abo eingestellt werden könnte, sorgt für Aufregung. Eine Übersicht.

https://www.20min.ch/story/alliance-swi ... -103434026

Re: Langfristig ohne Papier-Fahrkarten

von Leser » 15. Oktober 2025 08:27

Schock für SBB-Kunden
Das Lieblings-Abo der Schweizer soll verschwinden

Die ÖV-Branche will völlig neue Wege gehen: Das beliebte Halbtax-Abo soll abgeschafft werden. Ab 2027 plant die Branche ein neues Tarifsystem namens «My Ride», das Preise und Rabatte grundlegend verändern wird.

Verlierer des Systemwechsels dürften zudem vor allem nicht digital-affine Menschen werden – also tendenziell ältere Fahrgäste: 75 Prozent kaufen ihre Tickets bereits digital, ein Viertel jedoch noch analog. Sind die «My Ride»-Rabatte nur digital verfügbar, wird dies den laufenden Wandel hin zu digitalen Ticketkäufen beschleunigen. Wer damit überfordert ist, dürfte künftig aber weder vom Halbtax noch vom neuen Rabattsystem profitieren.

https://www.blick.ch/wirtschaft/schock- ... are-button

Von diesen neuen Rabatten kann aber nur profitieren, wer alle Fahrten mit seinem persönlichen Profil verknüpfen und aufzeichnen lässt. Im laufenden Testbetrieb geht das nur mit dem Smartphone. Wer Billette am Automaten oder am Schalter kauft, erhält keine Rabatte.

Check-in/Check-out.
Vor dem Einstieg ins Transportmittel:
Check-in
Nach Verlassen des Transportmittels am Ziel:
Check-out

Mit einem Wisch in der SBB Preview App starten und beenden Sie Ihre Reisen – und erfassen somit die gereiste Strecke.

Re: Langfristig ohne Papier-Fahrkarten

von Elisabeth Buchs » 24. September 2025 12:44

Wo sie gehen, wo sie stehen, wo sie sitzen, wo sie liegen - das Smartphone ist immer dabei.

Auf der Strasse sieht man oft Leute, die irgendwo mit dem Smartphone stehen, wie wenn sie nicht warten könnten mit dem Smartphone-Gebrauch.

Dazu immer mehr für vieles App, App, App...

Re: Langfristig ohne Papier-Fahrkarten

von Elisabeth Buchs » 20. August 2025 20:38

Elisabeth Buchs hat geschrieben:
13. August 2025 13:37
Nun ist es soweit: Am Thuner Hauptbahnhof kann man die Parkplätze nur noch per App bezahlen. Die Münzautomaten sind abgeschafft worden. Das ist übel dieser Smartphone-Zwang und diskrimiert Menschen ohne Smartphone. Auch Elektrosmog-Betroffene müssen ein (abgestelles) Smartphone mitführen, um dort parkieren zu können und es ist für sie schwieriger wegen der geringen Nutzung.

Und noch das: Heute auf Radio Beo im Hörertreff wurde über "Bildschirm-Zeit" diskutiert, wobei nicht ganz klar war, ob nur Smartphones gemeint oder auch Computer oder Fernseher. Da gab es von 10 Stunden Nutzung, 5 Stunden bis zu einer wohl älteren Frau, die sagte, sie habe kein Handy und keinen TV und lebe immer noch und das gut. Vor Jahren wäre eine solche Diskussion wohl kaum vorgekommen, aber die Smartphone-Nutzung ist bei vielen auch immer mehr ausgeartet.
Parking-Apps: Auf SBB-Parkplätzen ist Schluss mit Barzahlen
Die SBB bauen an ­allen Bahnhöfen die Parkuhren ab. Kunden sollen per Handy-App ­bezahlen. Kurzes Parkieren ist für Barzahler nicht mehr möglich.

SBB: Wer kurz parkieren will, braucht ein Handy zum Zahlen

K-Tipp 13/2025
19.08.2025
Roger Müller

Die SBB verpacken die schlechte Nachricht in einen launigen Spruch: «Diese Parkkasse geht in Pension», stand im Juli auf Schautafeln im Bahnhofparking in Thun BE. Die Alternative zur Parkuhr ist laut SBB-Mitteilung die App «P+R».

Bloss: Ohne Handy kann man die Parkgebühr nicht zahlen. Wer ein Parkticket mit Bargeld lösen will, wird von den SBB an einen Schalter oder an Billettautomaten verwiesen.

Tageskarte für eine Stunde Parkieren...
Kostenpflichtiger Artikel

Mehr siehe: https://www.ktipp.ch/artikel/artikeldet ... -barzahlen

Kommentar: Ich habe einen Protestbrief wegen Diskriminierung von Smartphonelosen Menschen wie z.B. Aeltere oder Menschen, die Strahlung schlecht vertragen, an die SBB geschrieben, dass man wenigstens am Schalter ein Kurzzeitticket beziehen können sollte oder zumindest ein Automat erhalten bleiben sollte. Ich habe eine Antwort erhalten, wo darauf hingewiesen wurde, dass die alten Parkuhren, die teilweise über 20 Jahre in Betrieb waren, nicht mehr repariert werden konnten und deshalb entfernt wurden. Die Verantwortlichen seien von meiner Nachricht informiert worden. So wissen auch sie, wie unsere Kund:innen das Angebot erleben und können Ihre Rückmeldung in die künftige Weiterentwicklung der Angebote miteinbeziehen.
D.h. Elektrosmog-Betroffene sollten nicht alles kommentarlos hinnehmen, manchmal lässt sich noch etwas verbessern. Minderheitenschutz. ES als eine Art Behinderung, keine Diskriminierung von Behinderten, wo nun in jeglicher Hinsicht darauf geachtet wird.

Re: Langfristig ohne Papier-Fahrkarten

von Elisabeth Buchs » 13. August 2025 13:37

Nun ist es soweit: Am Thuner Hauptbahnhof kann man die Parkplätze nur noch per App bezahlen. Die Münzautomaten sind abgeschafft worden. Das ist übel dieser Smartphone-Zwang und diskrimiert Menschen ohne Smartphone. Auch Elektrosmog-Betroffene müssen ein (abgestelles) Smartphone mitführen, um dort parkieren zu können und es ist für sie schwieriger wegen der geringen Nutzung.

Und noch das: Heute auf Radio Beo im Hörertreff wurde über "Bildschirm-Zeit" diskutiert, wobei nicht ganz klar war, ob nur Smartphones gemeint oder auch Computer oder Fernseher. Da gab es von 10 Stunden Nutzung, 5 Stunden bis zu einer wohl älteren Frau, die sagte, sie habe kein Handy und keinen TV und lebe immer noch und das gut. Vor Jahren wäre eine solche Diskussion wohl kaum vorgekommen, aber die Smartphone-Nutzung ist bei vielen auch immer mehr ausgeartet.

Re: Langfristig ohne Papier-Fahrkarten

von Eva Weber » 1. August 2025 18:11

Auch die TZ vom 31. Juli 2025 brachte im Leserforum Lesermeinungen unter der dicken Überschrift
"Lasst uns doch bitte die Streifenkarte"
Es freut mich, dass mein Leserbrief, der schon im MÜNCHNER MERKUR erschien, auch dort noch einmal gebracht wurde.

Leserbrief:
"Nicht nur aus Altergründen haben Bürger kein Handy. Es gibt auch Funkempfindliche, die kein Handy besitzen. Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln werden häufig zur Tortur. Nun will man also auch diese Menschen zwingen, ein Handy zu benutzen. Ich bitte höflich um Beibehaltung der Streifenkarte. Eva Weber"


Eva Weber

Re: Langfristig ohne Papier-Fahrkarten

von Eva Weber » 26. Juli 2025 11:51

Elisabeth Buchs hat geschrieben: Manche Elektrosmog-Betroffene können den OEV wenn überhaupt nur noch kurze Zeit nutzen, vor allem auch wegen den Smartphone-Süchtigen.
Hierzu kann ich nur beipflichten: Keine öffentlichen Fahrten über mehr als ein paar Stationen sind möglich. Bahnreisen, Teilnahme an Busausflügen usw. sind nahezu unmöglich geworden. Und nun die beabsichtigte Streichung von Papiertickets im öffentlichen Nahverkehr. Manchmal denke ich tatsächlich an den Erlkönig: "Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!" Aber mit diesem Spruch liege ich eigentlich völlig falsch. Von Funk Betroffene gibt es offiziell doch gar nicht - bis heute. Also braucht man auch keinen Gedanken an diese Bürger verschwenden. Basta!

Es bleibt mir stets in Erinnerung, als ich im Zug meinen Sitzplatz verließ, weil für mich die Funkbelastung nicht mehr auszuhalten war. Ich stand dann am Ausstieg, nahe des WC. Es kam der Zugbegleiter, kontrollierte den Fahrschein und fragte, warum ich hier sei, es gäbe doch noch Sitzplätze. Ich sagte, dass ich wegen des vielen Funks dort nicht sitzen kann und es sollte doch einen in etwa funkfreien Waggon geben. Dann meinte er trocken: "Ja, dann müssen sie eben nebenher laufen!" "Genau dafür habe ich mich am Schalter angestellt und eine Fahrkarte gekauft!" So eine Antwort erübrigt sich zukünftig, denn es dürfen sozusagen nur noch Handys einsteigen. Ich weiß schon gar nicht mehr vor wieviel Jahren ich das letzte Mal mit der Bahn gefahren bin.

Leserbriefe im Münchner Merkur vom 26./27.7.2025 unter der Überschrift: "Unfair gegenüber der älteren Generation."

Es erschienen 4 Leserbriefe. Auch meiner war darunter, allerdings nur zur Hälfte. Im Allgemeinen wurden bisher meine Leserbriefe kaum gekürzt, diesmal jedoch sehr stark. Es gab wohl eine Fülle von Zuschriften, dass das, was ich sonst noch über Funk geschrieben habe, wohl zu viel war. Auch ist es von vorne herein schon mutig von einer renommierten Zeitung, wenn sie heutigentags noch eine Lesermeinung bringt, die dem Funkzeitalter nicht huldigt.

Leserbrief:
"Nicht nur aus Altergründen haben Bürger kein Handy. Es gibt auch Funkempfindliche, die kein Handy besitzen. Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln werden häufig zur Tortur. Nun will man also auch diese Menschen zwingen, ein Handy zu benutzen. Ich bitte höflich um Beibehaltung der Streifenkarte."

Eva Weber

Re: Langfristig ohne Papier-Fahrkarten

von Elisabeth Buchs » 25. Juli 2025 20:15

Und dann noch das:

62’300 Franken für Namen von E-ID-App: So kam der Bund auf «Swiyu»

Die Schweiz bekommt vielleicht bald ein digitales Ausweisdokument. Und das trägt einen ziemlich eigenwilligen Namen: «Swiyu». Falls das Stimmvolk im September Ja zur neuen E-ID sagt, wird die gleichnamige App zum zentralen Tool für digitale Identifikation.

Wie der Tagesanzeiger gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz herausgefunden hat, war allein die Suche nach dem Namen alles andere als günstig. Das Justizdepartement hat dafür insgesamt 62'300 Franken aufgewendet. Sprich bezahlt.


Mehr siehe: https://www.msn.com/de-ch/nachrichten/n ... 9967&ei=12

Re: Langfristig ohne Papier-Fahrkarten

von Kanarie » 25. Juli 2025 09:31

... sie merken nicht, was sie tun, was sie anderen antun, auch sich selbst damit antun.

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