Beim Lesen der Literaturstudie von N. Leitgeb zu „Untersuchungen der Schlafqualität bei elektrosensiblen Anwohnern von Mobilfunk-Basisstationen unter häuslichen Bedingungen (EPROS-Schlafstudie) habe ich mich gefragt, weshalb uns all diese Studien nicht die erhofften Auswirkungen, Stopp der Technologien, bringen. (
http://www.emf-forschungsprogramm.de/fo ... ZWB_01.pdf)
Mögliche Gründe:
- Was man oft liest, „keine signifikanten Ergebnisse“, will heissen die Ergebnisse wären bis zu einem gewissen Mass auch durch Zufall erklärbar. (könnte durch Bonferoni-Korrektur korrigiert werden).
- Es werden zu geringe Fallzahlen verwendet
- Mittels Fragebogen werden zusätzlich psychologische Dinge abgefragt wie z.B. Besorgnis und erwähnt, dass die besorgten Probanden vermehrt unter Schlafproblemen litten, doch es sollte daran gedacht werden, dass die Besorgnis eine Folge der Schlafprobleme sein könnte und nicht umgekehrt.
- Es besteht der Verdacht, dass gewisse Studien so durchgeführt werden, dass unangenehme Ergebnisse begrenzt werden, Beispiel die Nemesis-Studie, weshalb fand der grösste Teil der Befeldungszeit nicht vor dem Einschlafen statt, sondern um Mitternacht bis 4 Uhr, wenn Auswirkungen der Magnetfelder sich vor allem hinsichtlich Melatonin bzw. Einschlafproblemen auswirken könnten.
- Versuche mit jungen, gesunden Männern, das ist die Personengruppe, die Elektrosmog am besten verträgt
- Einzelne Studien mit Effekten wie Salford, TNO werden in Frage gestellt, repliziert durch gewisse entsprechende Institutionen und Personen wie z.B. die Forschungsstiftung Mobilkommunikation und Hr. Dürrenberger und „seltsamerweise“ werden dann oft bei der Replikation keine Effekte mehr gefunden. Dazu passt die Auesserung von Sianette Kwee, dass bei den durch die Industrie finanzierten Studien nur bei 30 % Effekte gefunden werden, bei 70 % nicht, während bei den unabhängigen Studien das Verhältnis umgekehrt ist.
- Wenn sich Effekte nicht abstreiten lassen, kommt man mit dem Argument, dass gefundene Effekte nicht unbedingt auch gesundheitsrelevant sein müssen.
- Es wird gesagt, dass die Effekte auch von andern Ursachen herkommen können.
- Oft werden kurze Befeldungszeiten von wenigen Minuten in mehreren Folgen bis kaum über eine Stunde gewählt.
Es wird darauf hingewiesen, dass es sich nur um Hinweise und nicht um Beweise handelt. Doch sind Beweise überhaupt möglich? Können wir z.B. beweisen, dass wir leben oder gibt es nicht vielmehr auch hier Hinweise darauf?
Noch ein P.S. das nicht zum Thema passt: Die Biotech-Firma, die im grossen Moos bei Galmitz hätte erstellt werden sollen, geht nun stattdessen nach Irland. Bundesrat Deiss hat sich deprimiert darüber geäussert. Umweltschützerkreise sind jedoch froh darüber. In der Schweiz merken doch immer mehr Leute, dass ihnen Geld ohne eine gesunde Umwelt kaum nützt, siehe Feinstaubbelastung und in unserem kleinen dichtbesiedelten Land das Mass von Belastungen voll ist.
Elisabeth Buchs
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Beim Lesen der Literaturstudie von N. Leitgeb zu „Untersuchungen der Schlafqualität bei elektrosensiblen Anwohnern von Mobilfunk-Basisstationen unter häuslichen Bedingungen (EPROS-Schlafstudie) habe ich mich gefragt, weshalb uns all diese Studien nicht die erhofften Auswirkungen, Stopp der Technologien, bringen. (http://www.emf-forschungsprogramm.de/forschung/biologie/biologie_verg/bio_096_ZWB_01.pdf)
Mögliche Gründe:
- Was man oft liest, „keine signifikanten Ergebnisse“, will heissen die Ergebnisse wären bis zu einem gewissen Mass auch durch Zufall erklärbar. (könnte durch Bonferoni-Korrektur korrigiert werden).
- Es werden zu geringe Fallzahlen verwendet
- Mittels Fragebogen werden zusätzlich psychologische Dinge abgefragt wie z.B. Besorgnis und erwähnt, dass die besorgten Probanden vermehrt unter Schlafproblemen litten, doch es sollte daran gedacht werden, dass die Besorgnis eine Folge der Schlafprobleme sein könnte und nicht umgekehrt.
- Es besteht der Verdacht, dass gewisse Studien so durchgeführt werden, dass unangenehme Ergebnisse begrenzt werden, Beispiel die Nemesis-Studie, weshalb fand der grösste Teil der Befeldungszeit nicht vor dem Einschlafen statt, sondern um Mitternacht bis 4 Uhr, wenn Auswirkungen der Magnetfelder sich vor allem hinsichtlich Melatonin bzw. Einschlafproblemen auswirken könnten.
- Versuche mit jungen, gesunden Männern, das ist die Personengruppe, die Elektrosmog am besten verträgt
- Einzelne Studien mit Effekten wie Salford, TNO werden in Frage gestellt, repliziert durch gewisse entsprechende Institutionen und Personen wie z.B. die Forschungsstiftung Mobilkommunikation und Hr. Dürrenberger und „seltsamerweise“ werden dann oft bei der Replikation keine Effekte mehr gefunden. Dazu passt die Auesserung von Sianette Kwee, dass bei den durch die Industrie finanzierten Studien nur bei 30 % Effekte gefunden werden, bei 70 % nicht, während bei den unabhängigen Studien das Verhältnis umgekehrt ist.
- Wenn sich Effekte nicht abstreiten lassen, kommt man mit dem Argument, dass gefundene Effekte nicht unbedingt auch gesundheitsrelevant sein müssen.
- Es wird gesagt, dass die Effekte auch von andern Ursachen herkommen können.
- Oft werden kurze Befeldungszeiten von wenigen Minuten in mehreren Folgen bis kaum über eine Stunde gewählt.
Es wird darauf hingewiesen, dass es sich nur um Hinweise und nicht um Beweise handelt. Doch sind Beweise überhaupt möglich? Können wir z.B. beweisen, dass wir leben oder gibt es nicht vielmehr auch hier Hinweise darauf?
Noch ein P.S. das nicht zum Thema passt: Die Biotech-Firma, die im grossen Moos bei Galmitz hätte erstellt werden sollen, geht nun stattdessen nach Irland. Bundesrat Deiss hat sich deprimiert darüber geäussert. Umweltschützerkreise sind jedoch froh darüber. In der Schweiz merken doch immer mehr Leute, dass ihnen Geld ohne eine gesunde Umwelt kaum nützt, siehe Feinstaubbelastung und in unserem kleinen dichtbesiedelten Land das Mass von Belastungen voll ist.
Elisabeth Buchs
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