Elektrosensibilität

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Re: Elektrosensibilität

von Helmut Breunig » 29. Januar 2006 17:21

Einige Hinweise (in englischer Sprache) finden Sie auch auf
http://www.emfacts.com/
unter der Rubrik
EMFacts Consultancy Papers/Publications
Artikel Nr. 7,8 und 9

Helmut Breunig

Re: Elektrosensibilität

von mips » 27. Januar 2006 07:51

Ich kenne ein paar Menschen, die wurden durch eine massive Reduktion der Belastung und weiteren Aufbaumassnahmen (Ernährung, Bewegung, z.T. Therapien) weniger sensibel gegenüber kurzer Exposition. Aber ich konnte dann auch schon beobachten, dass wenn die Belastung wieder über einen längeren Zeitraum (z.B. währen der Arbeitszeit) wieder erhöht wurde, die Sensibilität wieder anstieg. Es reicht oft nicht, nur die Wohnsituation zu verbessern. Das grosse Problem ist, dass viele Berufsgruppen während der Arbeitszeit kaum mehr eine unbelastete Arbeitsstelle finden, wobei dabei die Verbreitung von DECT und WLAN an Arbeitsplätzen und auch an (höhern) Schulen das grösste Problem darstellen.

Re: Elektrosensibilität

von Carlo » 27. Januar 2006 00:15

> Wie lange geht es, bis sich Elektrosensibilität zurückbildet?

Ist damit gemeint, wie schnell die Symptome verschwinden nachdem man nicht mehr exponiert ist (->Antwort von Frau Buchs), oder wie schnell die Empfindlichkeit als solche verschwindet (d.h. man auch bei neuer Exposition nichts mehr spürt) ? Ich glaube nicht, dass die Empfindlichkeit überhaupt verschwindet, wenn man sie einmal hat -- eher nimmt sie zu und/oder erweitert sich auf andere Frequenzen (vgl. Allergien). Wäre interessant, ob jemand von ES je "geheilt" werden konnte. (Desensibilisierung??)

Re: Elektrosensibilität

von Elisabeth Buchs » 26. Januar 2006 08:18

Hallo Herr Leus

Nach meinen Erfahrungen und denen anderer Betroffener verschwindet zwar die akute Elektrosensibilität, wenn man sich an einem guten Ort aufhält. Bei mir dauerte es damals beim erhöhten Magnetfeld an meinem früheren Wohnort 5 bis 8 Tage mit stetig abnehmenden Beschwerden, jedoch Besserung bereits ab der ersten Nacht spürbar, bis diese weg waren. Zwei bis drei Tage mit erhöhter Empfindlichkeit und wundem Gefühl im Kopf hatte ich nach einem Aufenthalt an einem Ort mit starker DECT/Antennenstrahlung. Es ist eindrücklich zu erleben, wie man sich als Elektrosensibel gesund und beschwerdefrei fühlen kann, bei mir z.B. jetzt, wo in diesem kalten schneereichen Winter die Elektrozäune, die ich schlecht vertrage, nun doch endlich abgestellt oder zwecks Auslauf der Tiere nur am Tag in Betrieb sind. Da möchte man nie mehr zurück ins alte Elend.

Jedoch genügt bereits relativ wenig EMF, oft weniger, als man vor Ausbruch der Elektrosensibilität vertragen hat, um die Beschwerden rasch wiederkehren zu lassen. Doch was sollen wir tun, wenn wir wegen der masslosen technologischen Aufrüsterei unsere Wohnorte aufgeben müssen und immer weniger gute Ort finden, schon z.B. ein uneinsichtiger W-Lan-Besitzer genügt, um einem Elektrosensiblen das Leben zu vermiesen?

An Pegasus und andere: Am 24. Juni 2006 sind in Deutschland Aktionstage "Risiko Mobilfunk" geplant. http://www.netzwerk-risiko-mobilfunk.de/. So etwas könnte man auch bei uns durchführen. Erfolgsversprechende Strategien werden an der GV besprochen. Wichtig wäre, zusätzlich zu den Antennen die DECT und W-Lan einzubeziehen, die sich ebenso negativ auswirken.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Elektrosensibilität

von Jürg Leus » 25. Januar 2006 14:02

Kann mir jemand fachkundige Auskunft geben: Wie lange geht es, bis sich Elektrosensibilität zurückbildet?
Bin froh um Infos über dieses Thema!

Jürg Leus

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