Was das BfS zur Aufstellung von DECT-Telefonen empfiehlt

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Re: Was das BfS zur Aufstellung von DECT-Telefonen empfiehlt

von Evi » 18. Februar 2006 21:36

an Kristal: Vielleicht kennen Sie jemanden, der mit einem Messgerät die Strahlung "hörbar" machen kann und hingeht, um es dem Nachbarn vorzudemonstrieren. Meistens erschrecken die Leute, wenn sie die Strahlung "hören" können und das könnte den Nachbarn vielleicht überzeugen.

Evi

Re: Was das BfS zur Aufstellung von DECT-Telefonen empfiehlt

von mips » 18. Februar 2006 20:28

Vielleicht lässt er sich von der Topqualität eines Scnurtelefones, inkl. Lautstärkenregelung des Hörers überzeugen.

Dann gibt es heute noch die DECT mit der Sendpause, wenn das Handteil auf der Basisstation aufgelegt ist. Ich bin zwar nicht ganz glücklich über diese Telefone, aber wenn diese wenigstens über Nacht auf die Basisstation gelegt sind, so hat man wenigistens während dieser Zeit Ruhe.

Re: Was das BfS zur Aufstellung von DECT-Telefonen empfiehlt

von Kristal » 18. Februar 2006 18:35

Wir haben hier im Haus ein Problem mit einem Nachbarn.
Wir wollten ihn ein CT1 schenken, damit er sein DECt- Telefon entsorgen kann.
Damit ist er allerdings überhaupt nicht einverstanden.
Er hat Tinitus ( durch ein Knalltrauma während seiner Bundeswehrzeit verursacht ) und er sagt- dass er durch die DECT- Telefone eine bessere Empfangsqualität hat.
Außerdem sei sein Telefon erst 1/2 Jahr alt, das sei ein Grund mit, warum er sich darauf nicht einlassen möchte.
Ich habe ihn bereits mit Material versorgt und auch Bilder von der Dunkelfeldmikroskopie lassen ihn kalt.

Hat jemand einen Tipp für mich- wie ich mit diesem Nachbarn umgehen kann- ohne dass es zu einem Streit kommt.
Für Tipps bin ich sehr dankbar

herzliche Grüße

Kristal

Re: Was das BfS zur Aufstellung von DECT-Telefonen empfiehlt

von Evi » 17. Februar 2006 16:07

Lässt der Nachbar nicht mit sich reden? Ein Mitglied von uns, eine Dame aus Luzern hat berichtet, dass sie ein analoges Schnurlostelefon gekauft hat, das sie ihrem Nachbarn schenkt, wenn er dafür sein DECT ausser Betrieb setzt.

Noch was: Mein Sohn hat seine beiden neu gekauften DECT-Telefone sofort abgeschafft und sie durch normale Schnurtelefone ersetzt, als ich ihn über die Schädlichkeit dieser Strahlenschleudern aufgeklärt habe. Der Witz ist: viele Leute wissen ganz einfach nicht, was sie sich das ins Haus geholt haben.

Evi

Re: Was das BfS zur Aufstellung von DECT-Telefonen empfiehlt

von mips » 17. Februar 2006 13:57

Das stärkste Funksignal in unserem EFH ist des Nachbars DECT, dessen Haus 10m Abstand zu unserem aufweisst. Das DECT kommt mit doppelter Feldstärke rein, wie das stärkste Mobilfunksignal.

Re: Was das BfS zur Aufstellung von DECT-Telefonen empfiehlt

von Oskar » 17. Februar 2006 11:50

"..Setzen Sie neu entwickelte DECT-Telefone ein, die strahlungsfrei sind, wenn das Handgerät in der Basisstation steckt..."
Ich kann einfach nicht verstehen, dass auch die neuen Modelle immer noch dauersenden, wenn der Hörer nicht in der Station ist. (Ich bitte um berichtigung, wenn das nicht stimmen sollte..)
Es ist allgemein eine Frage der Vernunft, etwas (egal was), was länger nicht gebraucht wird auszuschalten. Das betrift Beleuchtung, Automotor, Wasserhahn und auch Sendeanlagen aller Art. Bei CT1+ war das noch möglich!

Was das BfS zur Aufstellung von DECT-Telefonen empfiehlt

von Evi » 17. Februar 2006 09:31

Um möglichen gesundheitlichen Risiken vorzubeugen, empfiehlt das BfS, die persönliche Strahlenbelastung durch eigene Initiative zu minimieren. Dabei helfen die folgenden Tipps falls Sie nicht auf ein schnurloses Telefon verzichten möchten:

"Stellen Sie die Basisstation dort auf, wo Sie sich nicht ständig aufhalten, zum Beispiel im Flur. Stellen Sie sie nicht direkt auf den Schreibtisch. Führen Sie nur kurze Telefonate. Setzen Sie neu entwickelte DECT-Telefone ein, die strahlungsfrei sind, wenn das Handgerät in der Basisstation steckt..."

Ein total falscher Rat ist die Empfehlung des BfS, das Telefon an einem Sekundärort (Flur) aufzustellen. Es strahlt 200 Meter oder sogar noch weiter. Wäre dem nicht so, so hätten Leute, die selbst gar kein DECT-Telefon besitzen, sondern sich durch Wände und Decken von Nachbartelefonen bestrahlen lassen müssen, keine Probleme. Diese existieren aber in der Realität. Messfachleute können regelmässig solche Telefone in der Nachbarschaft orten und Betroffene wissen dann, woher die Störquelle kommt, die ihnen gesundheitliche Beschwerden bereitet.

DECT-Telefone gehören entsorgt und durch ein analoges Telefon, wenn es denn schon ein schnurloses sein muss, ersetzt. Noch besser ist die Rückkehr zum guten alten Schnurtelefon.

Evi

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