Handyrasers trauriges Ende

Antwort erstellen


Um automatische Eingaben zu unterbinden, müssen Sie die nachfolgende Aufgabe lösen.
Smilies
:D :) :( :o :shock: :? 8) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :wink: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen:

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[flash] ist ausgeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smilies sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Handyrasers trauriges Ende

Re: Handyrasers trauriges Ende

von Evi » 4. März 2006 18:15

Heute, 4.3.06 im Zofinger Tagblatt erschienen.

Evi

Re: Handyrasers trauriges Ende

von Carlo » 25. Februar 2006 02:34

Nur leider trifft es wohl mehr unschuldige Fussgänger und Velofahrer als die Handyraser selbst. Um ein Haar wurde ich schon selber von einem Handyraster umgenietet, ich überlebte nur dank einem Satz in den Graben. Der Handyot raste unbeeindruckt von dannen, wahrscheinlich hätte er es nichtmal gemerkt wenn er mich überfahren hätte...

Re: Handyrasers trauriges Ende

von Peter » 24. Februar 2006 22:25

Wer in der Schule aufgepasst hat, merkt, dass das Original von Goethe ist - "Der Erlkönig" - auch so eine düstere Geschichte. Man braucht ja nur den Verfasser von hinten nach vorne lesen!

Peter

Re: Handyrasers trauriges Ende

von sibylle.gabriel » 24. Februar 2006 20:41

Ich habe das Gedicht übersetzt und werde es auswendig lernen lassen.
Schickt es an alle euch bekannten Zeitungen, ,je mehr es dies machen, je mehr haben wir eine Chance, dass eine Zeitung es veröffentlicht!

Sibylle

Re: Handyrasers trauriges Ende

von Andreas » 24. Februar 2006 19:28

Respekt,

Diese Geschichte gehört in alle Zeitungen unseres Landes, wenn man mich fragt. Die würde sicherlich einige zum Nachdenken anregen.

mfG Andreas

Handyrasers trauriges Ende

von J.W.v. Ehteog » 23. Februar 2006 21:51

Handyrasers trauriges Ende

Wer rast da so spät durch Nacht und durch Wind
mit dem Handy am Ohr? Das ist einer, der spinnt.
Die linke Hand, die hält er am Steuer,
die rechte greift zum Rauchen nach Feuer.

Das Handy hat er sich ungehemmt
zwischen Schulter und Wange geklemmt.
So rast er durch Nacht, so rast er durch Wind,
jetzt weiss es ein jeder ganz sicher: der spinnt.

„Liebste, was machst du, du schläfst doch nicht schon?“
So flötet er zärtlich ins Telefon.
„Ich bin der glücklichste Mensch auf Erden,
wenn du nur willst die Meinige werden.

Ich will in allen Lebenslagen
dich jederzeit auf Händen tragen,.
zum Nordpol, zum Südpol, an jeden Ort
Ich meine es Ernst, hier du hast mein Wort.“

„Warte auf mich“, so flüstert er ihr,
„einen Strauss roter Rosen bringe ich dir“.
So hat er der Liebsten in später Nacht.
den Heiratsantrag per Handy gemacht.

Der Weg ist noch lang, der Weg ist noch weit,
drum säuselt er weiter die ganze Zeit:
„Ich lieb‘ dich, mich reizt deine schöne Gestalt“,
doch da ist er gegen den Baum geknallt.

„Mein Herzblatt“, seufzt er, mit Müh‘ noch und Not,
„ich hab‘ dich geliebt, doch jetzt bin ich tot“.
Dann hat sich im Auto nichts mehr bewegt,
die Rosen hat man aufs Grab ihm gelegt.

Drum merket euch gut die Moral der Geschicht‘,
am Steuer telefoniert man nicht,
sonst geht es euch wie dem Spinner soeben,
der bezahlte fürs Handy mit seinem Leben.

Nach oben