Oho, Herr Dr. Leitgeb!

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Re: Oho, Herr Dr. Leitgeb!

von Elisabeth Buchs » 2. März 2006 21:36

Was mich zunehmend mehr ärgert, dass dieses Ergebnis ohne Detailangaben allgemeingültig unter dem Titel "Handys und Sendemasten beeinträchtigen den Schlaf nicht" veröffentlicht wurde und nun in vielen Zeitungen kommt, so z.B. gestern im 20 Minuten. Hinz und Kunz können so wieder einmal sagen, da sieht man "alles nur Einbildung". Die hinterherkommende detailreiche Originalstudie wird dann wohl nur noch von besonders Interessierten wahrgenommen. So soll es gemäss izgmf-Forum z.B. Probanden gegeben haben, die bessere Schlafqualität angegeben haben bei den echten Abschirmungen. Denen wird nun übrigens von gewissen Kreisen unterstellt, sie hätten ein Messgerät benutzt, dabei wäre es wirklich Aufgabe der Studienleitung gewesen, solches zu verhindern. Es kommt der Eindruck auf, dass mit dem raschen Veröffentlichen des gekürzten Ergebnisses die Leute künstlich beruhigt, die Elektrosensiblen unglaubwürdig gemacht und wir umso ungehinderter zugemastet werden sollen.

Mein elektrosensibler Kollege sagt, am besten geht das Faken von Studien durch entsprechendes Anlegen eines bestimmten Studiendesigns, typisches Beispiel Kurzzeitversuche, dann wieder bei der Interpretation, z.B. Psychofragebogen.

Ich hatte ein Telefongespräch mit einer elektrosensiblen Frau, die wegen einer nahen Mobilfunkantenne jede Nacht in einer Notwohnung übernachten muss. Wir kamen auch auf diese EPROS-Studie zu reden und dass wir Wissenschaftler haben müssten, die in unserem Auftrag forschen, doch das grosse Geld ist leider auf der Gegenseite. Die Frau sagte, als sie noch in der Wohnung neben der Antenne übernachtet habe, habe sie unter Verkrampfungsschmerzen der Beine gelitten und müsse immer noch dauernd Magnesium und Calcium nehmen seither.

Was mich interessieren würde, ob man Studien anfechten kann?

Elisabeth Buchs

Oho, Herr Dr. Leitgeb!

von Chris » 2. März 2006 16:01

Herr Dr. Leitgeb, eher dem Lager der Industrie näher stehend, gibt in einem ORF-Interview zur EPROS-Schlafstudie erstmals zu, dass das Handy selbst in ungünstigen Fällen am Elektrosmogaufkommen beteiligt ist, denn so Leitgeb: "Tatsächlich haben auch die Handys, die in der Umgebung der Häuser aktiviert waren, mit bis zu 70 Prozent zum Elektrosmog beigetragen - das war ein Ergebnis, das wir so nicht erwartet hätten", sagt Leitgeb."

Und dies, obwohl eingefleischte Handyaner doch dauernd behaupten, Elektrosmog sei was, was gar nicht existiert. Was sagen denn nun die dazu?

Chris

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