von Elisabeth Buchs » 28. Januar 2005 09:13
Hallo Pegasus
Dass sich mit Sport z.B. Lauftraining die Elektrosensibilität etwas reduzieren lässt, ist eine interessante Beobachtung, evt. zusammenhängend mit einer Verbesserung der Stoffwechselfunktionen. Vielleicht liesse sich dieser Effekt, wenn man sich wegen kalter Witterung nicht lange draussen aufhalten will, auch z.B. in einem Fitnesscenter oder mit Homegeräten erreichen. Einigen mir bekannten Elektrosensiblen scheint es im Winter schlechter zu gehen, ob dies mit dem Betrieb von Heizungen und dem vermehrten Gebrauch von elektrischem Licht zusammenhängt, mit dem Rekordaufkommen von Handygesprächen, SMS, MMS über die Festttage und vielleicht auch, dass die Entgiftungsfähigkeit bei warmem Klima besser ist und mit der Bildung gewisser Neurotransmitter bei vermehrtem Sonnenlicht.
Bei uns befindet sich die Post im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses und in den oberen Stockwerken hat es Privatwohnungen. Zusätzlich zum Notwehr-Zorn beneide ich manchmal die Leute, die sich munter und beschwerdefrei an den schlechtesten Orten aufhalten können, während es mir gleich wegen so relativ geringen Elektrosmog-Werten den Schlaf killt und ich mich deshalb oft
müde und mit eingeschränkter Belastbarkeit durchs Leben bringen muss. Doch man weiss auch nicht alles. Manchmal denken mein Mann und ich, wenn wir gewisse Probleme hören, dass wir solche angesichts des viel grösseren Problems so nebenher lösen.
Gestern hatte ich ein interessantes Gespräch mit einer Frau, die anrief, um uns eine funkgesteuerte Alarmanlage zu verkaufen. Ich sagte ihr, ich würde eine mechanische Lösung bevorzugen, weil ich den Elektrosmog nicht gut vertrage. (Uebrigens: diese Alarmanlage sende auf 433 MHz bei 0,25 mW Leistung und sendet wohl ab und zu ganz kurz in gewissen Zeitabständen, evt. könnte ein Problem für Elektrosensible bei der Elektronik liegen, die höherfrequente Magnetfelder verursacht). Nun kam das Erstaunliche, die Frau erzählte mir daraufhin, ihr Sohn habe eine Elektroallergie und habe deshalb seine Lehre in einem elektronischen Beruf abbrechen müsse, könne auch nicht für längere Zeit am Computer arbeiten. Es gibt wohl einige Elektrosensible, die ihr Problem verstecken wegen der Befürchtung gewisser Reaktionen von Mitmenschen.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Hallo Pegasus
Dass sich mit Sport z.B. Lauftraining die Elektrosensibilität etwas reduzieren lässt, ist eine interessante Beobachtung, evt. zusammenhängend mit einer Verbesserung der Stoffwechselfunktionen. Vielleicht liesse sich dieser Effekt, wenn man sich wegen kalter Witterung nicht lange draussen aufhalten will, auch z.B. in einem Fitnesscenter oder mit Homegeräten erreichen. Einigen mir bekannten Elektrosensiblen scheint es im Winter schlechter zu gehen, ob dies mit dem Betrieb von Heizungen und dem vermehrten Gebrauch von elektrischem Licht zusammenhängt, mit dem Rekordaufkommen von Handygesprächen, SMS, MMS über die Festttage und vielleicht auch, dass die Entgiftungsfähigkeit bei warmem Klima besser ist und mit der Bildung gewisser Neurotransmitter bei vermehrtem Sonnenlicht.
Bei uns befindet sich die Post im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses und in den oberen Stockwerken hat es Privatwohnungen. Zusätzlich zum Notwehr-Zorn beneide ich manchmal die Leute, die sich munter und beschwerdefrei an den schlechtesten Orten aufhalten können, während es mir gleich wegen so relativ geringen Elektrosmog-Werten den Schlaf killt und ich mich deshalb oft
müde und mit eingeschränkter Belastbarkeit durchs Leben bringen muss. Doch man weiss auch nicht alles. Manchmal denken mein Mann und ich, wenn wir gewisse Probleme hören, dass wir solche angesichts des viel grösseren Problems so nebenher lösen.
Gestern hatte ich ein interessantes Gespräch mit einer Frau, die anrief, um uns eine funkgesteuerte Alarmanlage zu verkaufen. Ich sagte ihr, ich würde eine mechanische Lösung bevorzugen, weil ich den Elektrosmog nicht gut vertrage. (Uebrigens: diese Alarmanlage sende auf 433 MHz bei 0,25 mW Leistung und sendet wohl ab und zu ganz kurz in gewissen Zeitabständen, evt. könnte ein Problem für Elektrosensible bei der Elektronik liegen, die höherfrequente Magnetfelder verursacht). Nun kam das Erstaunliche, die Frau erzählte mir daraufhin, ihr Sohn habe eine Elektroallergie und habe deshalb seine Lehre in einem elektronischen Beruf abbrechen müsse, könne auch nicht für längere Zeit am Computer arbeiten. Es gibt wohl einige Elektrosensible, die ihr Problem verstecken wegen der Befürchtung gewisser Reaktionen von Mitmenschen.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs