Endlösung für ES/Alibi-Forschung/Scientifical Negationism: W

Antwort erstellen


Um automatische Eingaben zu unterbinden, müssen Sie die nachfolgende Aufgabe lösen.
Smilies
:D :) :( :o :shock: :? 8) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :wink: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen:

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[flash] ist ausgeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smilies sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Endlösung für ES/Alibi-Forschung/Scientifical Negationism: W

Re: Endlösung für ES/Alibi-Forschung/Scientifical Negationis

von Roman » 4. Februar 2005 22:20

Wie ein Wurm windet sich Gregor Dürrenberger, um nicht eindeutig Stellung beziehen zu müssen. Einfach widerlich, wie die Industrie dahinter steht und aufpasst, dass da nicht vielleicht was zugegeben wird. Wissenschafter lassen sich von der Industrie dirigieren und prostituieren sich, weil es sonst einfach keine Gelder mehr für Forschung gibt. Gregor Dürrenberger bringt es fertig, die Wahrheit so zu manipulieren, dass er nicht die Gunst (das Geld!) von eben dieser allmächtigen Industrie verliert.

Mit freundlichen Grüssen
Roman

Re: Gregor Dürrenberger: Wasch mich, aber mach micht nicht n

von Evi » 4. Februar 2005 15:17

Es hat mich schon lange interessiert, mit welchen Argumenten nun versucht wird, die Warnungen von Sir William Stewart, immerhin an der Spitze der Britischen Strahlenschutzbehörde NRPB und die Ergebnisse der Reflex-Studie (Schädigung der DNS) zu verharmlosen und herunter zu spielen.

Gregor Dürrenberger stellt nun die beiden Meinungen, nämlich die Warnungen von Stewart und die Meinungen einer nicht namentlich genannten Mehrheit von Wissenschaftern, die über die Strahlenabsorption eines Kinderkopfes anderer Meinung sind, wie auch über die Aussagekraft der Reflex-Studie, gegenüber.

Und zieht sich damit elegant aus der Affäre, nach der Art: die einen sagen Gefahr (weil es sich wirklich nicht mehr verheimlichen lässt) und die anderen sagen was anderes (also: die Schädlichkeit ist nicht erwiesen).

Was ist das Ganze nun? Für den, der zwischen den Zeilen zu lesen versteht, eine reine Beschönigung und ein Schneckentanz, nach der Art: es kann sein, aber es kann auch nicht sein.

Wieviel Vertrauen können wir zu den Untersuchungen durch solche Leute haben, die so zweigleisig fahren und die Öffentlichkeit mit vagen Aussagen einzulullen versuchen?

Aussagen aus Dürrenbergers Feder sind daher für mich mit äusserster Vorsicht zu geniessen. Man merkt die Absicht, sich mit der Industrie gut zu stellen - und ist verstimmt, weil man nicht redlich informiert fühlt.

Evi

Endlösung für ES/Alibi-Forschung/Scientifical Negationism: W

von The Future's black » 3. Februar 2005 14:55

For how long should public money pay such negationists as Gregor D. for?


© St. Galler Tagblatt; 25.01.2005

Unwissen

Hauptblatt

Nachgefragt

Die Handy-Gefahr: Kontroverse Studien

Das britische Nationale Strahlenschutzkomitee (NRPB) empfiehlt Eltern, ihre Kinder von Handys fern zu halten. Gregor Dürrenberger von der Forschungsstiftung Mobilkommunikation an der ETH Zürich erklärt, was hinter dieser Warnung steckt.

Verschiedene wissenschaftliche Studien führten zu einer Warnung des britischen Expertenausschusses. Eine Untersuchung zeige, dass die von einem Handy ausgehende Strahlung die DNS in Zellen schädige.

Gregor Dürrenberger: Diese so genannte Reflex-Studie wird von den Experten sehr kontrovers diskutiert. Es handelt sich um hoch spezialisierte Laboruntersuchungen mit Zellen im Reagenzglas. Von solchen Befunden auf lebende Organismen zu schliessen, ist immer heikel. Beteiligt war ein Konsortium aus einem Dutzend Forschungsteams. Die Hälfte dieser Teams fand keine Schädigung der DNS, die andere schon. Wissenschaftlich ist nicht klar, warum in Labors unterschiedliche Resultate zustande gekommen sind. Es kann daran liegen, dass verschiedene Zelltypen untersucht worden sind. Man hat auch unterschiedliche Methoden verwendet. Es sind noch einige Fragen offen, sodass man die Resultate weder vorschnell als Beweis noch als Entlastung ansehen darf.

Nun empfiehlt der Vorsteher der britischen Strahlenschutzbehörde NRPB, Sir William Stewart, Kinder unter neun Jahren vom Handy fern zu halten.

Dürrenberger: Das NRPB ist eine sehr seriöse und kompetente Organisation. Sir Stewart als Person gewichtet das Vorsorgeprinzip sehr stark. Die Institution ist dagegen eher etwas zurückhaltender. Auf die Kinder bezogen gibt es in der Wissenschaft grob gesagt zwei Positionen: Eine Mehrheit ist der Meinung, dass ein Kinderkopf ab dem dritten Altersjahr nahezu die physiologischen Eigenschaften des Kopfs eines Erwachsenen hat, was auch Modellrechnungen zur Strahlungsabsorption gezeigt haben. Dieser Teil der Wissenschafter hält die Warnung des NRPB für überzogen. Die anderen sind der Meinung, dass sich das Nervengewebe von Kindern bis ins Jugendalter noch nicht endgültig ausgebildet hat und die Strahlung die Wachstumsprozesse beeinflussen könnte. Deshalb plädieren sie für das Vorsorgeprinzip. In diesem Sinne ist die Empfehlung des NRPB zu verstehen.

Es gibt auch Studien, welche eine Erwärmung im Bereich des Ohrs festgestellt haben.

Dürrenberger: Ja. Vermutlich verweisen Sie hier auch auf neue Ergebnisse der so genannten Interphone-Studie. Das ist eine gross angelegte europäische Untersuchung, in der nach Zusammenhängen zwischen Mobiltelefonieren und Tumoren im Kopfbereich gesucht wird. Aus zwei Ländern liegen inzwischen Ergebnisse vor, die auf einen Zusammenhang mit einem gutartigen Tumor des Hörnervs hinweisen. Die Ergebnisse basieren auf vergleichsweise wenigen Fällen, und die Autoren der Studie betrachten die Befunde erst als vorläufig. Die Auswertungen in anderen Ländern sind noch im Gange.

Interview: Bruno Knellwolf

Nach oben