von The Future's Black » 25. Februar 2005 12:17
© Berner Zeitung; 25.02.2005; Seite 27
BZ-Region Bern
lyss
Antenne: Nachspiel bleibt aus
Der Rückzug aus dem Antennenvertrag mit der Swisscom kostet die reformierte Kirchgemeinde in Lyss nichts.
In Lyss wird die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde nicht nachträglich zur Kasse gebeten: Der Kirchgemeinderat kündigte im November 2003 einseitig einen Vorvertrag mit Swisscom Mobile, die im Turm der grossen Kirche eine Antenne installieren wollte. Unklar blieb, ob der Telekommunikationsriese als Folge des Rückziehers finanzielle Forderungen stellen würde. Dem ist nun nicht so. «Für uns ist der Fall erledigt», sagt Swisscom-Sprecher Sepp Frey auf Anfrage und bestätigt damit die Vermutung von Kirchgemeinderatspräsident Hans-Rudolf Schmutz - «sonst hätten wir wohl längst etwas gehört», sagt dieser. Damit sei die Sache auch für die Kirchgemeinde zu den Akten gelegt.
Checkliste als Folge
Der Fall sorgte letzten Winter im Kanton für Aufsehen. Der Synodalrat der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn stellte daraufhin eine Checkliste zum Spannungsfeld Antennen, Kirchtürme und Bevölkerung zur Verfügung. Darin wird die Zurückhaltung empfohlen. Jedoch liege der Entscheid jeweils bei den einzelnen Kirchgemeinden. Die Zusage der Lysser Kirche an die Adresse des Mobilfunkanbieters wurde von der Bevölkerung im Sommer 2003 schlecht aufgenommen. Der Protest war massiv, ein Vertragsrückzug unumgänglich. Derweil sucht die Swisscom bis heute weiter nach einem alternativen Antennenstandort im selben Perimeter. Man sei mit diversen Landbesitzern «im Gespräch», heisst es bei der Swisscom. egs
© Berner Zeitung; 25.02.2005; Seite 27
BZ-Region Bern
lyss
Antenne: Nachspiel bleibt aus
Der Rückzug aus dem Antennenvertrag mit der Swisscom kostet die reformierte Kirchgemeinde in Lyss nichts.
In Lyss wird die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde nicht nachträglich zur Kasse gebeten: Der Kirchgemeinderat kündigte im November 2003 einseitig einen Vorvertrag mit Swisscom Mobile, die im Turm der grossen Kirche eine Antenne installieren wollte. Unklar blieb, ob der Telekommunikationsriese als Folge des Rückziehers finanzielle Forderungen stellen würde. Dem ist nun nicht so. «Für uns ist der Fall erledigt», sagt Swisscom-Sprecher Sepp Frey auf Anfrage und bestätigt damit die Vermutung von Kirchgemeinderatspräsident Hans-Rudolf Schmutz - «sonst hätten wir wohl längst etwas gehört», sagt dieser. Damit sei die Sache auch für die Kirchgemeinde zu den Akten gelegt.
Checkliste als Folge
Der Fall sorgte letzten Winter im Kanton für Aufsehen. Der Synodalrat der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn stellte daraufhin eine Checkliste zum Spannungsfeld Antennen, Kirchtürme und Bevölkerung zur Verfügung. Darin wird die Zurückhaltung empfohlen. Jedoch liege der Entscheid jeweils bei den einzelnen Kirchgemeinden. Die Zusage der Lysser Kirche an die Adresse des Mobilfunkanbieters wurde von der Bevölkerung im Sommer 2003 schlecht aufgenommen. Der Protest war massiv, ein Vertragsrückzug unumgänglich. Derweil sucht die Swisscom bis heute weiter nach einem alternativen Antennenstandort im selben Perimeter. Man sei mit diversen Landbesitzern «im Gespräch», heisst es bei der Swisscom. egs