von The Future's Black » 7. März 2005 12:46
© Mittelland Zeitung; 05.03.2005
Tabloid West
Kommentar
Der Wahn nach mehr Mobilfunk
Marcel Siegrist
Unser Streben nach uneingeschränkter Kommunikation, nach weltweiter Vernetzung bleibt nicht ohne Folgen. Mittlerweile senden schweizweit 8700 Mobilfunk-Sendestationen ihre Signale aus und empfangen solche. Rund 870 Antennen davon stehen im Aargau - und es sollen noch mehr werden. SMS, UMTS, EMS, MMS sei Dank! Der Kampf um Kundinnen und Kunden wird mit harten Bandagen geführt. Ein erbitterter Preiskampf zwischen den Betreibern tobt und die Konsumenten wollen von diesem «Spiel» profitieren. Der viel gelobte «freie Markt» hat aber nicht nur (Preis-)Vor-, sondern eben auch Nachteile. Die Betreiber fahren ihr eigenes «Züglein», stellen wie im Brügglifeld geplant ihre eigenen Mobilfunkantennen auf. Noch ist wissenschaftlich nicht bewiesen, dass bei Einhaltung der Grenzwerte Personen durch die hochfrequente Strahlung geschädigt werden. Zahlen im Niederdosisbereich fehlen allerdings. Immer mehr besorgte Menschen, wie im Brügglifeld, wehren sich gegen zusätzliche Mobilfunkantennen.
marcel.siegrist@azag.ch
© Mittelland Zeitung; 05.03.2005
Tabloid West
Kommentar
Der Wahn nach mehr Mobilfunk
Marcel Siegrist
Unser Streben nach uneingeschränkter Kommunikation, nach weltweiter Vernetzung bleibt nicht ohne Folgen. Mittlerweile senden schweizweit 8700 Mobilfunk-Sendestationen ihre Signale aus und empfangen solche. Rund 870 Antennen davon stehen im Aargau - und es sollen noch mehr werden. SMS, UMTS, EMS, MMS sei Dank! Der Kampf um Kundinnen und Kunden wird mit harten Bandagen geführt. Ein erbitterter Preiskampf zwischen den Betreibern tobt und die Konsumenten wollen von diesem «Spiel» profitieren. Der viel gelobte «freie Markt» hat aber nicht nur (Preis-)Vor-, sondern eben auch Nachteile. Die Betreiber fahren ihr eigenes «Züglein», stellen wie im Brügglifeld geplant ihre eigenen Mobilfunkantennen auf. Noch ist wissenschaftlich nicht bewiesen, dass bei Einhaltung der Grenzwerte Personen durch die hochfrequente Strahlung geschädigt werden. Zahlen im Niederdosisbereich fehlen allerdings. Immer mehr besorgte Menschen, wie im Brügglifeld, wehren sich gegen zusätzliche Mobilfunkantennen.
marcel.siegrist@azag.ch