von The Future's Black » 7. März 2005 12:48
© Berner Rundschau / MLZ; 07.03.2005
Oberaargau Zeitung
Antenne auf der Landi noch nicht aufrüsten?
Seeberg Baukommission verlangt Sistierung
Die Swisscom Mobile AG möchte ihre bestehende Natelantenne auf der Landi Seeberg aufrüsten, unter anderem mit der UMTS-Technologie. Im vergangenen Jahr hat sie ein entsprechendes Baugesuch eingereicht. Auf Ersuchen von Einsprechern und der Gemeinde hat sich die Gesuchstellerin daraufhin bereit erklärt, Alternativ standorte ausserhalb des besiedelten Gebietes zu prüfen. Bedingt durch die topografische Lage, technische Probleme und die geltende Gesetzgebung kam die Swisscom jedoch zum Schluss, dass kein anderer Standort in Frage kommt.
Gefährliche Strahlen?
Jetzt setzt sich die Baukommission Seeberg bei der Swisscom Mobile AG dafür ein, dass das Gesuchsverfahren bis auf weiteres sistiert wird. Dies ist der Homepage der Einwohnergemeinde Seeberg zu entnehmen. Der Grund für dieses Begehren: Der Bund und die ETH Zürich untersuchen gegenwärtig, wie schädlich die UMTS-Strahlen wirklich sind (wir berichteten). Die Seeberger Baukommission möchte, dass zuerst die Resultate dieser Studie abgewartet werden sollen. Baukommission und Gemeinderat seien der Meinung, dass auch die heute noch nicht ausreichend erschlossenen Swisscom-Mobile-Kunden in den betroffenen Gebieten für dieses Vorgehen Verständnis haben, schreibt die Baukommission im Internet.
Sollte die Studie zu hohe Gesundheitsbelastungen - verursacht durch UMTS-Strahlen - aufzeigen, könnten unnötige Investitionskosten eingespart werden, heisst es weiter. (sus)
© Berner Rundschau / MLZ; 07.03.2005
Oberaargau Zeitung
Antenne auf der Landi noch nicht aufrüsten?
Seeberg Baukommission verlangt Sistierung
Die Swisscom Mobile AG möchte ihre bestehende Natelantenne auf der Landi Seeberg aufrüsten, unter anderem mit der UMTS-Technologie. Im vergangenen Jahr hat sie ein entsprechendes Baugesuch eingereicht. Auf Ersuchen von Einsprechern und der Gemeinde hat sich die Gesuchstellerin daraufhin bereit erklärt, Alternativ standorte ausserhalb des besiedelten Gebietes zu prüfen. Bedingt durch die topografische Lage, technische Probleme und die geltende Gesetzgebung kam die Swisscom jedoch zum Schluss, dass kein anderer Standort in Frage kommt.
Gefährliche Strahlen?
Jetzt setzt sich die Baukommission Seeberg bei der Swisscom Mobile AG dafür ein, dass das Gesuchsverfahren bis auf weiteres sistiert wird. Dies ist der Homepage der Einwohnergemeinde Seeberg zu entnehmen. Der Grund für dieses Begehren: Der Bund und die ETH Zürich untersuchen gegenwärtig, wie schädlich die UMTS-Strahlen wirklich sind (wir berichteten). Die Seeberger Baukommission möchte, dass zuerst die Resultate dieser Studie abgewartet werden sollen. Baukommission und Gemeinderat seien der Meinung, dass auch die heute noch nicht ausreichend erschlossenen Swisscom-Mobile-Kunden in den betroffenen Gebieten für dieses Vorgehen Verständnis haben, schreibt die Baukommission im Internet.
Sollte die Studie zu hohe Gesundheitsbelastungen - verursacht durch UMTS-Strahlen - aufzeigen, könnten unnötige Investitionskosten eingespart werden, heisst es weiter. (sus)