Bahnfahren mit Gesundheitsbeschwerden, Transportunternehmen

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Re: Der Bund interveniert bei den SBB

von Pragmatiker » 16. März 2005 19:16

Tom schrieb:
> Da wird auf der einen Seite zwecks Ankurbelung der Wirtschaft eine
> gesundheitsschädliche Technologie eingeführt und auf der anderen
> Seite das Geld für teure Behandlungen aufgewendet. Schizophren, sowas!

Das ist nicht schizophren, sondern konsequent: Teure Behandlungen kurbeln ja ebenfalls die Wirtschaft an! Das wusste auch Couchepin's Vorgängerin mit dem Bruder in der Pharmaindustrie...

Re: Der Bund interveniert bei den SBB

von Evi Gaigg » 16. März 2005 17:49

Wieso ist denn das Buwal jetzt plötzlich aufgeschreckt durch die Werte von 16.35 V/m? Erst jetzt versteht Jürg Baumann eine „gewisse Besorgnis der Leute“ bei den gemessenen Werten (siehe oben).

Nun will der Bund von der SBB genauer informiert werden. Erst jetzt, nachdem ihr durch denselben Bund mit dem Entzug des Status für Orte mit empfindlicher Nutzung (Vorsorgewert 5V/m) im Prinzip sogar erlaubt wird, in Eisenbahnwaggons mit dem Höchst-Grenzwert von 50 V/m zu strahlen?

Es klingt vielleicht ein wenig zynisch, aber die Frage darf wohl gestellt werden: Wieviele Leute müssen denn auf einer Fahrt mit der Schweizer Bundesbahn zuerst umkippen, wieviel mögen sie gerade noch an Strahlung ertragen, bis endlich dieser Handlungsbedarf besteht? Wenn es nicht allzu viele sind, wird es wohl toleriert. Alles andere wäre eine Überraschung und ein Grund zu echter Freude.

Wir stellen fest, dass in verschiedenen Kreisen des In- und Auslandes die Seiten von Gigaherz aufmerksam gelesen werden und in Presseberichte ebenso im In- und Ausland einfliessen, was uns freut, denn das zeigt, dass wir nicht umsonst kämpfen. Die im Saldobericht angeführte japanische Studie war z.B. jetzt gerade im 41. Rundbrief erwähnt und über die Herzschrittmacher gibt es auf der Hauptseite einen aufschlussreichen Bericht.

Dem SALDO, einer schweizweit viel gelesenen Konsumentenzeitschrift sind wir deshalb dankbar, dass er brisante Themen aufgreift und für breite Information der Öffentlichkeit sorgt. Zugute kommt ihm dabei, dass er nicht auf die Inseratenaufträge der Industrie angewiesen ist.

Evi Gaigg

Der Bund interveniert bei den SBB

von Elisabeth Buchs » 16. März 2005 11:06

Die hohen Messwerte, die gemäss Saldo "Bahnpassagiere unter Dauerstrahlung" festgestellt wurden, haben nebst vielen Bahnfahrern auch das Bundesamt für Umwelt, Wald und Langschaft (Buwal) aufgeschreckt. Dazu Jürg Baumann, Buwal: "Ich verstehe eine gewisse Besorgnis der Leute, bei den Werten, die Saldo gemessen hat. Wir wollen jetzt von den SBB genauer informiert werden. Der Bund hat die Bahnverantwortlichen zum Gespräch aufgeboten. Wir prüfen, wie stark die Strahlenbelastung ist und ob Handungsbedarf besteht."

In München verzichtet die Münchner Verkehrsgesellschaft MVG auf Mobilfunkantennen in Tunnels auf dem gesamten U-Bahn-Netz. In einer Befragung lehnten 62 Prozent der Passagiere die Nutzung von Mobiltelefonen in der U-Bahn ab.

Die MVG liess die Strahlenbelastung im Sommer in ihren Bussen messen. Resultat: Wie in den Zügen schalten Mobiltelefone oft auf maximale Leistung. Messleiter Stephan Schall ("Spatenpauli", izgmf): "Handys in öffentlichen Verkehrsmitteln setzen unbeteiligte Passagiere meist einer höheren Felbelastung aus als im Freien".

Gemäss einer japanischen Studie vor drei Jahren weisen Forscher der Tohoku-Universität nach, dass die internationalen Grenzwerte überschritten werden, sobald 30 Leute in einem Bahnwaggon mobil telefonieren.

Bei Saldo meldeten sich nach Erscheinen des Berichts Bahnfahrer mit Herzschrittmacher, die bereits Probleme haben, wenn neben ihnen nur eine Person telefoniert. Laut dem deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit kommt es bei "40 % der Herzschrittmacher, die auf maximale Empfindlichkeit eingestellt sind, zu Störungen durch Handys".

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Re: kein Wunder…

von Tom » 15. März 2005 22:40

Es wäre auch einmal bei Herrn Couchepin anzufragen, was die Behandlung eines Hirntumors kostet und wie sich diese Häufung von Hirntumoren in letzter Zeit, aber auch die anderen Gesundheitsschädigungen durch diese Technologie auf die Kostensteigerung im Gesundheitswesens auswirken.

Da wird auf der einen Seite zwecks Ankurbelung der Wirtschaft eine gesundheitsschädliche Technologie eingeführt und auf der anderen Seite das Geld für teure Behandlungen aufgewendet. Schizophren, sowas!

Tom

Re: kein Wunder…

von Helga Bucheli » 14. März 2005 21:29

Autor: H.BU.
14.03.05
Hallo

junge Menschen, welche in Zürich studieren und täglich von Basel aus pendeln und zudem noch in den meist frequentierten Zeiten für
Fr.-200.- monatlicher GA-Gebühren, ihren Organismus und ihr Erbgut schädigen, sollten eigentlich bei der SBB Sammelklagen einreichen wegen schwerer Körperverletzung.
Hinzu kommt noch die Anreise mit dem Tram zum Bahnhof, welche noch für zusätzliche Strahlenexposition sorgt.

Re: kein Wunder…

von thron » 12. März 2005 04:01

…im SALDO (www.saldo.ch) vom 2.3.05 können Sie nachlesen wie die SBB ihr Rollmaterial laufend weiter mit Antennen hochrüsten und…

…dabei sogar die industrieschützenden "offiziellen Grenzwerte" im Wageninnern überschreiten. In einem Fall wurden 16,35 V/m (Grenzwert 5 V/m) gemessen.

Falls Sie wissen wollen was mit Ihrem Hirn & Organismus während dieser 6 Stunden-Direktbestrahlung geschah schauen Sie sich folgenden SPIEGEL-TV Bericht online aus dem Archiv an (dazu müssen Sie den real-player installiert haben - www.real.com):
http://www.spiegel.de/video/0,4916,6930,00.html

Und nicht vergessen sich dafür bei den SBB dafür zu "bedanken".

Die angerichtete Hirn-Schädigung kann dieses aus eigener Kraft nicht rückgängig machen, wenn überhaupt…

Bei dieser sich inzwischen fast täglich verdichtenden ALARM-Erkenntnisslage fragt man sich ob die hierfür Verantwortlichen womöglich schon mit multimorbiden Neuralschäden geboren wurden.

Denn sämtliche noch so konstruktiv kommunizierten Warnungen wurden bisher mit den "Gewinnperspektiven" dieser Technologie erschlagen.

Re: Bahnfahren mit Gesundheitsbeschwerden, Transportunterneh

von Mike S. » 11. März 2005 22:37

Hallo

Vor kurzem erschien auf Gigaherz ein Artikel darüber, wie die SBB in den Doppelstöckern auf Kopfhöhe Mobilfunkantennen einbaut: http://www.gigaherz.ch/889 Warum sollte so etwas nicht auch in anderem Wagenmaterial bereits eingebaut sein - ?

Doch es kann auch sein, dass Sie einfach nur die vielen eingeschalteten Handys spüren, auch wenn niemand gerade telefoniert. Diese drehen nämlich immer wieder mal ihren Strahlpegel voll auf, um durch den stählernen Wagenkasten nach draussen zu dringen. Insbesondere nach Tunneln muss die Strahlenbelastung enorme Werte erreichen - weil alle Handys wieder nach Mami Antenne schreien.

Ich muss sagen, dass die Bahnfahrerei leider auch für mich gestorben ist, seit ich mich immer mehr vom Handyterror belästigt fühle und regelmässig davon auch Kopfschmerzen bekomme. Dabei war ich sehr lange Zeit ein regelrechter 'Bahnfan'. Vorbei, sie haben's mir echt versaut.

Re: Bahnfahren mit Gesundheitsbeschwerden, Transportunterneh

von Gigaherz-Team » 11. März 2005 17:57

Gigaherz erhält laufend solche Meldungen, wonach Bahnreisende besonders auf längeren Reisen unter Beschwerden leiden, die manchmal sogar bis zum folgenden Tag nachwirken.

Wir raten allen, bei den SBB schriftlich zu protestieren. Nur wenn genügend protestiert und Widerstand geleistet wird, wird man sich in den Chefetagen was einfallen lassen müssen. Stilles Leiden und die Faust im Sack machen, ist hier nicht am Platz.

Gigaherz-Team

Bahnfahren mit Gesundheitsbeschwerden, Transportunternehmen

von Alain B. » 11. März 2005 17:50

Mit Freude verfolge ich immer wieder den Kampf gegen den
"Mobilfunk-Terrorismus". Zumindest meine ich damit, dass man hier eine gute
Stelle für wahrheitsgetreue Informationen und Fakten im Bezug auf die
Elektrosmog-Seuche findet. Leider muss man heute wirklich einen Kampf
ausmachen um die ganze Blödheit und Geldgier der Verantwortlichen zu
veranschaulichen.

Nun zu meiner Frage oder Sache:
Gestern wollte ich an den Automobilsalon nach Genf und hab mir gedacht, dass
ich wiedermal dem Strassenstress ausweichen möchte und hab mir somit ein
Zugticket für 140.-- CHF inkl. Eintritt von Dübendorf nach Genf gekauft.
Hätte ich gewusst, was für eine Unahnnehmlichkeit dies ist und was für
Kopfschmerzen ich habe, wäre ich noch 100mal lieber mit dem Auto gefahren.
Da ich sehr sensitiv bin und Mobilfunk sehr rasch spüre wenn z.B. jemand
neben mir telefoniert oder in einem Raum via Funk-Verbindungen gearbeitet
wird, habe ich auch gestern im Zug enorme Strahlungen gespürt und ich hatte
wirklich 6Stunden starke Kopfschmerzen und einen enormen Druck. Ich merke
auch heute noch ein kleines "Surren" was ich mit dieser Zugreise von Gestern
verbinde. Anfänglich hab ich immer gedacht, das wäre von gewissen
Telefonaten die andauernd wieder geführt wurden. Jedoch am Rückweg, hatte
ich wenig Leute telefonieren gehört und trotzdem ist dieses Verspüren von
Funkverbindungen nicht abgeflacht. Eigentlich würde ich selber sagen, dass
es zu 98% etwas im Zug haben müsste was dauernd strahlt, wessen ich mir aber
doch nicht ganz sicher bin, da ich das Verhalten von solchen Funkwellen im
Zug nicht kenne und vielleicht noch andere Einflüsse dazukommen könnten. Was
Sie wahrscheinlich aber kennen oder mir mehr dazu sagen können!?
Ohne mir Gedanken zu machen, falls diese Strahlung so enorm ist, was da
täglich mit den Zugreisenden passiert und die Langzeitwirkung davon
wäre........

Es war der Horror und ich werde all meinen Bekannten weitererzählen keine
Reisen mit dem Zug zu machen. Eigentlich wollte ich der SBB schon ein Email
schreiben, jedoch, da ich nicht ganz sicher bin und dann nicht wieder als
"Spinner" abgestempelt werde, dachte ich mir mich mal so bei Ihnen zu
melden. "Transportunternehmen mit Krankmachung" hätte ich da als Titel
genommen :-)

Lieben Dank für eine mögliche Antwort.

Schöne Grüsse
Aain B.

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