Zuckenriet: Widerstand gegen Natel-Antenne

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Zuckenriet: Widerstand gegen Natel-Antenne

von The Future's Black » 21. März 2005 12:14

© St. Galler Tagblatt; 19.03.2005

Wil-Land

Wiler Zeitung / Volksfreund

Widerstand gegen Natel-Antenne

Zuckenriet: Bürgerversammlungen der Schulgemeinde, Wasser- und Dorfkorporation und Kapellgenossenschaft

ZUCKENRIET. Die Traktanden wurden an der Dreifach-Bürgerversammlung speditiv abgewickelt. Anlass zu engagierten Diskussionen gab jedoch der mögliche Bau einer Natel-Antenne bei dem Oberstufenzentrum Sproochbrugg.

Ernst Inauen
Knapp 14 % der Stimmberechtigten des Schulkreises Zuckenriet nahmen an der Versammlung teil. Während die Traktanden der Primarschulgemeinde und der Kapellgenossenschaft keine hohen Wellen warfen, nahm der Präsident der Dorfkorporation, Ruedi Kienzler, in der allgemeinen Umfrage die Gelegenheit wahr, das Thema Natel-Antenne aufzuwerfen. Der aus verschiedenen Kreisen angekündigte Antrag an den Gemeinderat, das Projekt Antenne Sproochbrugg weiterzuverfolgen, löste heftige Meinungsäusserungen aus. In Anwesenheit von Gemeindepräsident Lucas Keel, der die Stimmung in dem am meisten betroffenen Dorf Zuckenriet ausloten wollte, wurde eine emotionale Diskussion geführt.

Wenige Befürworter

Bekanntlich gab das Baudepartement des Kantons kürzlich grünes Licht für den Bau einer Antenne an der Buchenstrasse in Lenggenwil. Für ein zweites Begehren im Hofrain, Niederhelfenschwil, ist der Entscheid des Kantons noch ausstehend. Als Alternativlösung zieht der Gemeinderat den Bau einer Antenne am Standort Sproochbrugg in Betracht. Von dort aus könnten mit nur einer Antenne alle drei Dörfer abgedeckt werden. Falls die drei Anbieter Orange, Swisscom und Sunrise sich auf die Antenne Sproochbrugg einigen würden, ist eine Masthöhe von knapp 40 Meter vorgesehen. Und gerade «diesen drohenden Finger» in der Landschaft empfinden viele Bürger als Verschandelung der Landschaft. Mehrere Neuzuzüger drückten dies in ihren Stellungnahmen aus. Andere meinten, dass der «Schwarze Peter» einmal mehr auf Zuckenriet abgeschoben werde. Das Dorf habe auf dem Silo der ehemaligen Landi bereits eine Antenne der Swisscom. Es sei angebracht, dass auch die andern Dörfer sich mit einer Antenne abfinden.

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