von Marianne » 22. April 2005 08:44
Dieser Tage hat die Vogelschutzwarte Sempach wunderschönes farbiges Material versandt, darunter auch Bögen zum Ausmalen für Kinder. Dazu natürlich einen Einzahlungsschein.
Was ist ärgerlich an der Tätigkeit der Vogelschutzwarte? Sie beklagt das drohende Aussterben von Singvögeln, veröffentlicht rote Listen besonders gefährdeter Arten und gibt als Ursachen alles mögliche an, z.B. ganz besonders die veränderten Bedingungen (Einsatz von Herbiziden und Pestiziden) in der Landwirtschaft. Auf eine starke Mitursache, nämlich auf die zunehmende elektromagnetische Verstrahlung unserer Umwelt durch den Mobilfunk, geht sie nicht ein.
Dabei weiss man, dass Vögel besonders empfindlich darauf reagieren und dass Insekten fressenden Vögeln durch die ebenfalls abnehmende Zahl von Mücken (aus demselben Grund) die Nahrungsgrundlage entzogen wird. Von verschiedenen Vogelfreunden wurde mir bestätigt, dass seit der Installation zahlreicher Antennen der Vogelfutterverbrauch im Winter drastisch zurück gegangen ist und das Spalier mit Weintrauben an der Hauswand schon lange nicht mehr durch Netze vor Vogelfrass geschützt werden muss.
Die Vogelwarte Sempach, daraufhin angesprochen, wiegelt ab. Kunststück: Sie wird, wie so viele andere Organisationen, durch eine Mobilfunkbetreiberfirma gesponsert. Schweigegeld, sagt man dem besser. Der Unmut über die merkwürdige Stellungnahme ist leicht nachvollziehbar und hat eine mir bekannte Familie veranlasst, dies der Vogelwarte Sempach mitzuteilen. Sie hat schon vor 2 Jahren das ganze versandte Material zurück gesandt und erklärt, dass sie – obwohl grosse Vogelfreunde – in Zukunft auf eine Spende an die Vogelwarte verzichten wird, solange diese Praxis weiter geführt wird. Ich schliesse mich dem an. Denn was nützt es denn, wenn wir finanzielle Beiträge zur Erhaltung der einheimischen Vogelwelt leisten, wenn sich die Vogelwarte Sempach derart von der Industrie kaufen lässt?
Marianne
Dieser Tage hat die Vogelschutzwarte Sempach wunderschönes farbiges Material versandt, darunter auch Bögen zum Ausmalen für Kinder. Dazu natürlich einen Einzahlungsschein.
Was ist ärgerlich an der Tätigkeit der Vogelschutzwarte? Sie beklagt das drohende Aussterben von Singvögeln, veröffentlicht rote Listen besonders gefährdeter Arten und gibt als Ursachen alles mögliche an, z.B. ganz besonders die veränderten Bedingungen (Einsatz von Herbiziden und Pestiziden) in der Landwirtschaft. Auf eine starke Mitursache, nämlich auf die zunehmende elektromagnetische Verstrahlung unserer Umwelt durch den Mobilfunk, geht sie nicht ein.
Dabei weiss man, dass Vögel besonders empfindlich darauf reagieren und dass Insekten fressenden Vögeln durch die ebenfalls abnehmende Zahl von Mücken (aus demselben Grund) die Nahrungsgrundlage entzogen wird. Von verschiedenen Vogelfreunden wurde mir bestätigt, dass seit der Installation zahlreicher Antennen der Vogelfutterverbrauch im Winter drastisch zurück gegangen ist und das Spalier mit Weintrauben an der Hauswand schon lange nicht mehr durch Netze vor Vogelfrass geschützt werden muss.
Die Vogelwarte Sempach, daraufhin angesprochen, wiegelt ab. Kunststück: Sie wird, wie so viele andere Organisationen, durch eine Mobilfunkbetreiberfirma gesponsert. Schweigegeld, sagt man dem besser. Der Unmut über die merkwürdige Stellungnahme ist leicht nachvollziehbar und hat eine mir bekannte Familie veranlasst, dies der Vogelwarte Sempach mitzuteilen. Sie hat schon vor 2 Jahren das ganze versandte Material zurück gesandt und erklärt, dass sie – obwohl grosse Vogelfreunde – in Zukunft auf eine Spende an die Vogelwarte verzichten wird, solange diese Praxis weiter geführt wird. Ich schliesse mich dem an. Denn was nützt es denn, wenn wir finanzielle Beiträge zur Erhaltung der einheimischen Vogelwelt leisten, wenn sich die Vogelwarte Sempach derart von der Industrie kaufen lässt?
Marianne