Kantonspolizei erleidet mit Antenne für Polycom erstmals ein

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Kantonspolizei erleidet mit Antenne für Polycom erstmals ein

von Funkstörung » 5. März 2008 13:46

Tages-Anzeiger
5.III.08


OBE Zürcher Oberland

Kantonspolizei erleidet mit Antenne für Polycom erstmals eine Abfuhr

Die Kantonspolizei erhielt bis anhin für alle ihre Polycom-Antennen Bewilligungen. In Esslingen blitzte das nationale Sicherheitsfunknetz erstmals ab.


Esslingen. - Der Gemeinderat von Egg lehnte das Baugesuch für eine Antennenanlage in Niederesslingen ab (TA vom 1. 3.). Dies obwohl das Bauvorhaben der Swisscom die Anforderungen der Verordnung über den Schutz vor nicht ionisierender Strahlung (NISV) erfüllte. Der Egger Gemeinderat begründete: «Die Politische Gemeinde Egg stellt die Anliegen der betroffenen Bevölkerungsmehrheit und deren Schutz über die Vorschriften des Gesetzgebers.» Die Mobilfunkanbieterin wollte zur bestehenden Orange-Antenne eine eigene UMTS-Anlage erstellen. Pikant: Dem Baugesuch hat sich die Kantonspolizei Zürich angeschlossen. Sie will auf dem Hochspannungsmast eine Antenne für den nationalen Sicherheitsfunk Polycom (siehe Kasten) erstellen.

Die kantonalen Ordnungshüter hätten nicht mit einer Abfuhr gerechnet, sagt Marcel Strebel, Chef der Informationsabteilung. «Wir wollten bei der Planung vermeiden, dass ein neuer Funkmast erstellt werden muss.» Darum habe sich die Kantonspolizei entschieden den bestehenden Hochspannungsmast, der nicht in unmittelbarer Nähe von Häusern stehe, mitzubenützen. «Weil Orange seinem Mitbewerber Swisscom das Recht einräumte, eine Mobilfunkanlage auf diesem Mast zu erstellen, umfasst das Baugesuch beide geplanten Antennen», fährt Strebel fort. Die Abfuhr aus Egg sei im Kanton Zürich eine Premiere im Zusammenhang mit Bauausschreibungen für das Sicherheitsfunknetz der Schweiz.

Provisorium oder Funkloch

Nach Angaben der Kantonspolizei soll die in Niederesslingen geplante Anlage die Forchautobahn, sowie die Dörfer Egg, Esslingen, Mönchaltorf, Gossau, Ottikon und Oetwil am See versorgen. «Falls diese nicht rechtzeitig errichtet werden kann, muss entweder ein Provisorium erstellt werden, oder es müssen massive Versorgungslücken in Kauf genommen werden», so Strebel. Dies wiederum würde die Führung von Einsätzen der Feuerwehr der Sanität, der Polizei und deren Partner massiv beeinträchtigen. «Ich glaube nicht, dass wegen einer fehlenden Baubewilligung auf die geplante Inbetriebnahme von Polycom im Kantonsgebiet verzichtet würde.»

Weil für Polycom kein separates Gesuch beim Gemeinderat Egg einging, sei das Begehren der Kantonspolizei nicht einzeln behandelt worden, so Gemeindepräsident Rolf Rothenhofer (parteilos). «Reicht die Polizei ein separates Gesuch ein, wird der Gemeinderat nochmals darüber entscheiden.»

Was die Kantonspolizei nun unternehmen werde, stehe noch nicht fest, sagt der Chef der Informationsabteilung. «Wir prüfen die Sachlage und legen dann das weitere Vorgehen fest.»

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