von mips » 25. Juni 2005 14:18
Liebe Sibylle
Deine Verschwörungstheorie ist aus meiner Sicht an den Haaren herbeigezogen.
Blackouts in der Stromversorgung müssen nicht inszeniert werden, wir werden den einen oder andern auch so erleben.
Das Hochspannungsnetz der Bahn wird durch das massiv ausgebaute Angebot der Bahn2000 wesendlich stärker ausgelastet. Der Trend bei der Bahnstromversorgung geht aber dahin, auch wenn Ausbauten des Bahnstromnetzes im Sachregister für Übertragungsleitungen angemeldet sind, dass mit Umformerstationen vom EW-Stromnetz her eingespiesen wird. So muss dann auch die bahn zukünftg nicht mehr von den Kraftwerken, die mit 16 2/3 Hz Generatoren ausgerüstet sind die Energie beziehen, sondern kann Strom dort einkaufen, wo er just in time am preiswertesten bezogen werden kann.
In der Elektrizitätswirtschaft ist ein Pradigmawechsel im Gange - bis anhin galt die Versorgungssicherheit als oberste Maxieme, zukünftg steht die Rendite im Vordergrund.
Inhteressant sind Leitungsbauten nach neuen Pumpspeicherwerken, wie Grimsel West oder Linth-Limmern, weil im freien Markt mit diesen Energievernichtungskraftwerken auch noch gutes Geld verdient werden kann, in dem man je nach Spotpreisstand Wasser pumpt oder turbiniert.
Auch ist der italienische Markt von sehr grossem Interesse, weil dort der höchste Strompreis in Europa herrscht. Es existieren Pläne für neue grenzüberschreitende HGÜ- Projekte. Je nach dem ob das Projekt ab dem Unterwerk Sils realisiert oder eines der Projekte im Tessin, wird dies zu einer höheren Auslastung der Trasses von und nach Metteln oder den Zuleitungen nach Sils führen. Alte Leitungszügen, bei denen Anlagegrenzwerte nicht eingehalten werden und auch nicht eingehalten werden müssen.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es relativ wenig neue Leitungen geben wird, aber alte Leitungszüge weitaus stärker ausgelastet werden, was natürlich eine höhere Magnetfeldbelastung der Anwohner, aber auch ein grösseres Blackoutrisiko bedeutet.
Liebe Sibylle
Deine Verschwörungstheorie ist aus meiner Sicht an den Haaren herbeigezogen.
Blackouts in der Stromversorgung müssen nicht inszeniert werden, wir werden den einen oder andern auch so erleben.
Das Hochspannungsnetz der Bahn wird durch das massiv ausgebaute Angebot der Bahn2000 wesendlich stärker ausgelastet. Der Trend bei der Bahnstromversorgung geht aber dahin, auch wenn Ausbauten des Bahnstromnetzes im Sachregister für Übertragungsleitungen angemeldet sind, dass mit Umformerstationen vom EW-Stromnetz her eingespiesen wird. So muss dann auch die bahn zukünftg nicht mehr von den Kraftwerken, die mit 16 2/3 Hz Generatoren ausgerüstet sind die Energie beziehen, sondern kann Strom dort einkaufen, wo er just in time am preiswertesten bezogen werden kann.
In der Elektrizitätswirtschaft ist ein Pradigmawechsel im Gange - bis anhin galt die Versorgungssicherheit als oberste Maxieme, zukünftg steht die Rendite im Vordergrund.
Inhteressant sind Leitungsbauten nach neuen Pumpspeicherwerken, wie Grimsel West oder Linth-Limmern, weil im freien Markt mit diesen Energievernichtungskraftwerken auch noch gutes Geld verdient werden kann, in dem man je nach Spotpreisstand Wasser pumpt oder turbiniert.
Auch ist der italienische Markt von sehr grossem Interesse, weil dort der höchste Strompreis in Europa herrscht. Es existieren Pläne für neue grenzüberschreitende HGÜ- Projekte. Je nach dem ob das Projekt ab dem Unterwerk Sils realisiert oder eines der Projekte im Tessin, wird dies zu einer höheren Auslastung der Trasses von und nach Metteln oder den Zuleitungen nach Sils führen. Alte Leitungszügen, bei denen Anlagegrenzwerte nicht eingehalten werden und auch nicht eingehalten werden müssen.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es relativ wenig neue Leitungen geben wird, aber alte Leitungszüge weitaus stärker ausgelastet werden, was natürlich eine höhere Magnetfeldbelastung der Anwohner, aber auch ein grösseres Blackoutrisiko bedeutet.